Der Krieg im Nahen Osten geht nun bereits in den zweiten Monat. Die hohen Energiepreise wirken sich immer mehr auf die globalen Finanzmärkte aus. Die Breakeven-Kurven in den USA und Europa stiegen stark an, da die Märkte die Inflationserwartungen und die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen durch die Zentralbanken neu bewerteten. Auch die Nominalrenditen, insbesondere am kurzen […]
Read MoreAutor: Firma Amundi Deutschland
Reformen und Reflation: Das Aufwärtspotenzial Japans erschließen
Der japanische Aktienmarkt hat sich viele Jahre unterdurchschnittlich entwickelt und wird mit einem niedrigeren Kurs-Buchwert-Verhältnis gehandelt als seine globalen Pendants. Dieser Abschlag ist gerechtfertigt, da die Eigenkapitalrendite niedriger ist. Der Grund hierfür sind überdimensionierte Bilanzen. Viele Unternehmen haben überschüssige Barmittel gehortet, beträchtliche Beteiligungen an anderen Firmen gehalten und umfangreiche Immobilienportfolios aufgebaut. Diese Vermögenswerte werden für […]
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Die Märkte fahren Achterbahn
Die Krise im Nahen Osten wird den Weg Europas zu strategischer Autonomie und umweltfreundlicherer Energie wahrscheinlich deutlich beschleunigen. Die Zentralbanken werden angesichts des zunehmenden Inflationsrisikos voraussichtlich vorsichtiger werden und eine abwartende Haltung einnehmen. Für Anlegerinnen und Anleger ist es wichtig, weiter gut zu diversifizieren und auch über die Krise hinaus Investments nach hohen Qualitätskriterien auszuwählen. […]
Read MoreAlles dreht sich noch schneller
Seit Jahresbeginn haben sich mehrere unserer Thesen bestätigt und manche Trends haben sich sogar beschleunigt. Die Märkte sind nach wie vor stabil, auch wenn es auf Länder- und Sektorebene und bei Aktien zu erheblichen Umschichtungen gekommen ist. Geopolitische Fragmentierung und kontrollierte Unruhen bleiben zentrale Themen, wie die aktuelle Eskalation im Nahen Osten gezeigt hat. Die […]
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Was der Iran-Konflikt für die Finanzmärkte bedeutet
Die Iran-Krise verstärkt einen strukturellen Wandel, auf den wir bereits hingewiesen haben: Geopolitik wird wieder zu einem makroökonomischen Treiber. Wir bewegen uns weiter in Richtung eines Umfelds „kontrollierter Unordnung”, in dem Schocks eher zu Rotation und Streuung als zu einer einheitlichen Marktrichtung führen. Wir betrachten Öl als Transmissionsmechanismus für Wirtschaft und Märkte. Das aktuelle Ölpreisniveau […]
Read MoreVincent Mortier: Thesen bewahrheiten sich
Wir bewegen uns weltweit eindeutig auf ein komplexeres Marktgleichgewicht zu, in dem Politik – einschließlich Handelspolitik –, Geopolitik und Kapitalallokation ebenso entscheidend sind wie der Konjunkturzyklus selbst. Da sich das Wachstum als widerstandsfähiger als ursprünglich erwartet erweist und die Unternehmensgewinne robust bleiben, haben sich die Märkte gut behauptet. Allerdings finden derzeit erhebliche Umschichtungen zwischen Ländern, […]
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Hantel-Strategie mit Gold, Silber & Co.
Ende Januar kam es zu extremen Schwankungen auf den Metallmärkten. Die Volatilität bei Edelmetallen war auf mehr als das Doppelte ihres historischen Niveaus angestiegen. Gold, Silber und Kupfer reagieren derzeit auf eine Mischung aus strukturellen Nachfrageverschiebungen, geopolitischen Risiken und kurzfristigen Spekulationen. Während Gold durch Zentralbankenkäufe und die Flucht in den sicheren Hafen gestützt wird, lässt […]
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Japans finanzpolitische Renaissance beginnt
Die „Sanaenomics“ haben die Zustimmung des japanischen Volkes erhalten. Sanae Takaichi, die als Protegé von Shinzo Abe gilt, wird in ihrer Wirtschaftspolitik häufig als Fortsetzung der „Abenomics“ charakterisiert und hinsichtlich deren Wirksamkeit in Frage gestellt. Ein wesentlicher Unterschied liegt jedoch in ihrem Ansatz. Abe war vor allem ein Monetarist, die Umsetzung seiner Politik inkonsistent. Die […]
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Das Handelsabkommen zwischen Indien und der EU fördert Qualität statt Preiskampf in Europa
Am 27. Januar haben die Europäische Union und Indien die Verhandlungen über ein wegweisendes Freihandelsabkommen formell abgeschlossen und damit einen wichtigen Meilenstein gesetzt, auf den sie fast zwei Jahrzehnte hingearbeitet haben. Das Abkommen wird zwei der größten Volkswirtschaften der Welt mit einer Gesamtbevölkerung von fast zwei Milliarden Menschen zusammenbringen. Die juristische Prüfung – oder "textual […]
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Die Märkte sind mit einer moderaten Wirtschaft zufrieden
Das Jahr hat ereignisreich begonnen: Die USA haben ihre militärische Stärke und ihren wirtschaftlichen Einfluss eingesetzt, um die außenpolitischen Ziele von Präsident Trump zu erreichen. Die Vorladungen der US-Notenbank und die Militäraktion in Venezuela haben weder Ölpreise noch Risikoanlagen bewegt. Trumps Drohungen gegen die Souveränität eines NATO-Verbündeten haben allerdings eine vorübergehende Volatilität ausgelöst, von der […]
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