Autor: Firma BRANDSSTOCK

Der globale Markt: Eine Kalibrierungslogik für viele Gerätekategorien – ein Profil als gemeinsame Referenz.

Der weltweite Markt für digitale Gesundheitslösungen wächst rasant. Smartwatches, Smartphones, Fitness-Armbänder, intelligente Ringe, Sensorplattformen und klassische Blutdruckmessgeräte erfassen heute Milliarden von physiologischen Signalen. Die Herausforderung besteht jedoch nicht in der Erfassung der Daten, sondern in deren Kalibrierung und Vergleichbarkeit. Die Redtel-Kalibrierungslogik basiert auf blutdruckabhängigen Verlaufsdaten und der Blutdruckschwankung zweiter Ordnung. Aus diesen Informationen wird ein […]

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Die Brücke der ISO 81060-Reihe: Wie die Blutdruckschwankung zweiter Ordnung Referenzwerte mit Verlaufsdaten verbindet.

Die ISO 81060-2 bildet seit vielen Jahren die Grundlage der klassischen nichtinvasiven Blutdruckmessung mit Luftsack und Manschette. Sie ermöglicht die standardisierte Bestimmung systolischer und diastolischer Blutdruckwerte und stellt den internationalen Referenzpunkt für die Blutdruckbewertung dar. Zwischen einzelnen Messungen entstehen jedoch weitere physiologische Informationen: blutdruckabhängige Verlaufsdaten, die Blutdruckschwankung zweiter Ordnung sowie Veränderungen des Pulsdruckrhythmus. Diese Informationen […]

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Was nun? Morgen beim Arzt vielleicht nicht mehr nachweisbar. Warum Ereignisse dokumentiert werden müssen.

Ein Blutdruckwert von 85/67 mmHg bei einer Herzfrequenz von 160 Schlägen pro Minute lässt ein relevantes Ereignis vermuten. Er zeigt, dass etwas passiert ist – er erklärt jedoch nicht, was passiert ist. War es Herzrasen? Vorhofflimmern? Eine kurzzeitige Rhythmusstörung? Oder nur ein einmaliges Ereignis? Aus einem einzelnen Messwert lässt sich das nicht beantworten. Das eigentliche […]

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Ereignisse findet man nicht im Mittelwert. Warum ein einzelner Blutdruckwert die Geschichte dahinter verschweigt.

Die klassische Blutdruckmessung liefert einen einzelnen Wert, beispielsweise 120/80 mmHg. Dieser Wert beschreibt das Ergebnis einer Messung, sagt jedoch nichts darüber aus, was zwischen den einzelnen Herzschlägen tatsächlich passiert ist. Herzrhythmusstörungen, starke Schwankungen des Blutdrucks oder andere relevante Ereignisse können in einem Mittelwert vollständig verborgen bleiben. Erst die Betrachtung mehrerer aufeinanderfolgender Herzschläge macht sichtbar, wie […]

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Die Grundlage der Kalibrierung: Wie wird Blutdruck wirklich kalibriert? Geprüft gegen invasiven Aortendruck.

Kalibrierung ist nicht der Blutdruckwert. Kalibrierung bedeutet, den Zusammenhang zwischen einem Messsignal und dem tatsächlichen Blutdruck korrekt zu bestimmen. Genau hier setzt die Arbeit hinter dem BPER (Blutdruck-Ereignis-Recorder) an. Die Blutdruckschwankung zweiter Ordnung liefert eine individuelle, dynamische und belastungsfreie Grundlage für die Kalibrierung zukünftiger Blutdrucksysteme. Sie beschreibt nicht einen einzelnen Wert, sondern den blutdruckabhängigen Verlauf […]

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Belastungsfrei Blutdruck messen – warum die Kalibrierung über die Funktion entscheidet.

Die Zukunft der Blutdruckmessung liegt in smarten Geräten wie Uhren, Ringen, In-Ear-Kopfhörern, Armbändern oder kamerabasierten Systemen. Diese Technologien messen jedoch keinen Blutdruck direkt. Sie erfassen ausschließlich blutdruckabhängige Verlaufsdaten – etwa optische Helligkeitsänderungen (PPG), Pulswellenlaufzeiten (PTT), Herztöne oder andere Signale, die durch Herzaktion, Blutfluss und Atmung beeinflusst werden. Diese Signale können Veränderungen erkennen und Trends anzeigen. […]

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Das Problem der HRV: Hohe Werte trotz Herzrhythmusstörung – warum die Zahl täuschen kann.

Die Herzratenvariabilität (HRV) gilt als Indikator für Stress und Erholung. Dabei wird oft übersehen, dass sie lediglich die zeitlichen Abstände zwischen Herzschlägen beschreibt – nicht deren Ursache. Genau hier liegt das Problem. Bei arrhythmischen Störungen erzeugen unregelmäßige Herzrhythmusstörungen zusätzliche Schwankungen der Schlagabstände. Die HRV steigt dadurch teilweise schlagartig an und suggeriert „bessere Werte“, obwohl möglicherweise […]

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Das zweite Problem der HRV: Warum die Variabilität allein nichts über die Ursache verrät.

Die Herzratenvariabilität (HRV) wird häufig als Maß für Erholung, Belastbarkeit oder Stress verwendet. Dabei wird oft übersehen, dass die HRV lediglich die zeitlichen Abstände zwischen Herzschlägen beschreibt – nicht deren Ursache. Genau hier liegt das Problem. Bei rhythmischen Arrhythmien, wie sie etwa bei gesunden jungen Menschen im Rahmen der respiratorischen Sinusarrhythmie auftreten, verändern sich die […]

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Wie wird eine Smartwatch zum Medical Device? Nicht der Sensor entscheidet, sondern die Kalibrierung.

Wearables wie Smartwatches, Ringe oder Smartphones erfassen heute eine Vielzahl physiologischer Signale. Sie messen Lichtänderungen, Pulswellen oder Laufzeitunterschiede und liefern daraus blutdruckabhängige Verlaufsdaten. Diese Daten zeigen Veränderungen im Kreislauf, sind jedoch noch kein Blutdruck im medizinischen Sinne. Genau hier beginnt die Herausforderung der Kalibrierung. Eine belastungsfreie kontinuierliche Blutdruckmessung benötigt einen verlässlichen Referenzpunkt. Untersuchungen zeigen, dass […]

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Warum muss der BPER mit der invasiven Referenz übereinstimmen? Nicht der Sensor entscheidet, sondern die Referenz.

Die Entwicklung kontinuierlicher Blutdruckmessung für Wearables wird häufig als Sensorproblem dargestellt. In Wirklichkeit beginnt die Herausforderung deutlich früher: bei der Referenz. Bevor ein Wearable kalibriert werden kann, muss zunächst nachgewiesen werden, dass ein nichtinvasives System denselben Blutdruckverlauf erfasst wie die invasive Referenzmessung. Nur wenn beide Systeme dieselben blutdruckabhängigen Veränderungen erkennen, lassen sich die Daten später […]

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