Für HOMECARE – die Alltagshelfer ist der Aktionstag deshalb auch Anlass, eine Frage in den Mittelpunkt zu rücken, die viele Familien beschäftigt: Wie kann ein Mensch mit Demenz möglichst selbstbestimmt im vertrauten Zuhause leben – und wie können Angehörige dabei verlässlich entlastet werden?
Demenz zeigt sich im Alltag
Eine Demenzerkrankung wird nicht nur bei Arztterminen sichtbar. Ihre Auswirkungen zeigen sich vor allem dort, wo Menschen jeden Tag miteinander leben: in Gesprächen, beim Einkaufen oder Kochen, bei vertrauten Wegen und Routinen oder dann, wenn plötzlich Orientierung fehlt.
Gerade kleine Veränderungen sind für Angehörige nicht immer leicht einzuordnen. Gleichzeitig übernehmen Familien häufig einen großen Teil der Begleitung selbst. Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft werden Menschen mit Demenz überwiegend im häuslichen Umfeld von Angehörigen begleitet, betreut und gepflegt.
Dabei können vertraute Abläufe, Geduld und eine ruhige, verständliche Kommunikation Sicherheit geben.
Zeit und Kontinuität schaffen Vertrauen
Bei der Begleitung von Menschen mit Demenz setzt HOMECARE – die Alltagshelfer deshalb bewusst auf ausreichend Zeit und möglichst feste Bezugspersonen.
Wer regelmäßig mit einem Menschen Zeit verbringt, lernt seine Gewohnheiten, Vorlieben und individuellen Bedürfnisse kennen. Es entsteht Vertrauen. Gleichzeitig können Veränderungen im Alltag eher wahrgenommen und mit den Angehörigen besprochen werden.
Stundenweise Begleitung kann – abhängig von der persönlichen Situation – beispielsweise Gesellschaft und Gespräche, gemeinsame Spaziergänge und Aktivitäten, Unterstützung im Haushalt oder Begleitung außer Haus umfassen.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht, einem Menschen möglichst viel abzunehmen. Es geht darum, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten, Selbstständigkeit zu unterstützen und den eigenen Rhythmus zu respektieren.
Angehörige dürfen Entlastung annehmen
Demenz verändert häufig auch die Rollen innerhalb einer Familie. Töchter und Söhne organisieren zunehmend den Alltag ihrer Eltern. Ehepartner übernehmen Aufgaben, die vorher selbstverständlich geteilt wurden. Beruf, eigene Familie und Betreuung müssen miteinander vereinbart werden.
Unterstützung von außen soll Familie dabei nicht ersetzen – sie kann sie ergänzen.
Planbare Zeiten mit einer vertrauten Bezugsperson können Angehörigen Freiräume geben und gleichzeitig sicherstellen, dass der Mensch mit Demenz weiterhin Gesellschaft, Ansprache und Unterstützung erhält.
So kann wieder mehr Raum für das entstehen, was Angehörige eigentlich sein möchten: Partner, Tochter, Sohn oder Enkel – und nicht ausschließlich Organisator des Alltags.
Unterstützung in der eigenen Region finden
HOMECARE – die Alltagshelfer ist mit selbstständigen Franchisepartnern in zahlreichen Regionen Deutschlands vertreten. Die Standorte beraten Familien persönlich zu geeigneten Unterstützungsmöglichkeiten und möglichen Leistungen der Pflegeversicherung. Die HOMECARE-Standortseite ermöglicht die Suche nach einem regionalen Ansprechpartner.
Ansprechpartner von HOMECARE – die Alltagshelfer in Ihrer Region finden
Der Welt-Alzheimertag erinnert daran: Ein gutes Leben mit Demenz wird nicht allein durch eine Diagnose bestimmt. Entscheidend sind auch Verständnis, verlässliche Beziehungen und ein Umfeld, das Selbstbestimmung so lange wie möglich unterstützt.
HOMECARE – die Alltagshelfer unterstützt hilfs- und pflegebedürftige Menschen dabei, möglichst lange selbstbestimmt im eigenen Zuhause zu leben. Das Leistungsspektrum der regionalen Standorte umfasst unter anderem Betreuung und Begleitung, Unterstützung im Haushalt sowie ambulante Pflegeleistungen. Die Leistungen werden individuell auf die persönliche Situation abgestimmt.
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