Wie die Beschäftigungssituation von Menschen mit Schwerbehinderung verbessert werden kann
Die Forschungsarbeit wurde durch eine Förderung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz ermöglicht.
Der Studie liegt ein mehrstufiges Vorgehen zugrunde: Eine fokussierte Literaturbetrachtung wurde durch eine Reihe qualitativer Interviews mit Inklusionsexpertinnen und -Experten aus unterschiedlichen Bereichen ergänzt. Darauf aufbauend wurde eine standardisierte Online-Umfrage unter Fach- und Führungspersonen aus 128 mittelständischen Unternehmen eines breiten Branchenmixes in Rheinland-Pfalz durchgeführt (Erhebungszeitraum April bis Juli 2025). Die befragten Personen kamen vor allem aus dem Personalmanagement und der Geschäftsführung.
Die vielfältigen Ergebnisse geben einen detaillierten Überblick zu unter anderem folgenden Themen (beispielhafte Auszüge):
Auf Basis der Resultate wurden fünf zentrale Handlungsschwerpunkte identifiziert und praxisnahe Gestaltungsoptionen für jeden dieser Schwerpunkte benannt – als Grundlage für eine gezielte Weiterentwicklung inklusiver Arbeit durch öffentliche wie private Akteure.
Die Ergebnisse wurden erstmals beim Forum „Arbeiten mit Behinderung“ des Landes Rheinland-Pfalz im Dezember 2025 vorgestellt und mit Fachleuten verschiedener Institutionen diskutiert. Anfang März 2026 erscheint ein Beitrag zur Studie in „Verantwortung – Das Magazin für Nachhaltigkeit, CSR und innovatives Wachstum“ (F.A.Z Institut).
„Ich begrüße es ausdrücklich, dass die vorliegende Studie die Datenlage rund um inklusive Arbeit im Mittelstand optimiert. Um einen inklusiven Arbeitsmarkt im Sinne des Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen, braucht es auch diese wesentliche Säule der Wirtschaft. Die Erkenntnisse dieser Studie können helfen, den Mittelstand dabei zu unterstützen, das Fach- und Arbeitskräftepotential von Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz zu heben“, so Ellen Kubica, Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen MASTD.
Weiterführende Informationen und Downloadmöglichkeit des kostenfreien, ausführlichen Studienberichts inklusive aller Ergebnisse und Handlungsempfehlungen unter: https://imi.hwg-lu.de/projekte/oeffentliche-foerderung/inklusion-im-mittelstand/
Das Institut für Management und Innovation (IMI) der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) blickt als anwendungsorientierte betriebswirtschaftliche Forschungs- und Transfereinrichtung auf über 20 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmenspartnern und öffentlichen Institutionen zurück. Seit 2017 bündelt es die Hochschulkompetenzen in den Bereichen Strategisches Management, Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement sowie Business Development.
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