A&M Experts Momentum World: Ein Gespräch mit den Fondsmanagern Ulrich Althoff und Joachim Milnik

Der A&M Experts Momentum World basiert auf einem Anlage-Universum von weltweit mehr als 5.700 Aktien an 30 Börsenhandelsplätzen. Anhand eines regelbasierten, eigenentwickelten Investmentprozesses erfolgt die Auswahl der 25 stärksten Momentum-Titel – getreu dem Motto „Gewinnen mit den Gewinnern“.

FondsSuperMarkt: Was genau bedeutet „Momentum" bei Ihrem Investmentansatz und warum messen Sie diesem Faktor eine so große Bedeutung bei?

Ulrich Althoff: AuM Experts hat sich auf Momentum-Investing spezialisiert. Der Faktor-Investmentstil Momentum zählt in der wissenschaftlichen Literatur und in empirischen Studien zu den am längsten und umfassendsten untersuchten Investmentansätzen.

Ausgehend von der Prämisse, dass sich sämtliche relevanten Informationen im Kurs widerspiegeln, identifiziert unser eigenentwickelter Momentum-Investmentprozess innerhalb eines Anlageuniversums von weltweit über 5.700 Aktien systematisch die Titel mit der stärksten Kursdynamik.

Als Momentum-stark gelten Aktien, die über einen vordefinierten Zeitraum eine überdurchschnittliche Kursentwicklung aufweisen. Die Literatur zu Momentum und Behavioral Finance zeigt, dass steigende Kurse tendenziell weitere Käufer anziehen, während fallende Kurse Verkaufsdruck erzeugen. Diesen Effekt macht sich der Momentum-Ansatz gezielt zunutze.

Empirische Studien mit Beobachtungszeiträumen von bis zu 100 Jahren belegen, dass Aktien mit bereits ausgeprägter positiver Kursdynamik mit hoher Wahrscheinlichkeit auch künftig überdurchschnittliche Kursgewinne erzielen. Auf dieser Grundlage basiert der Investmentstil Momentum. Da er zudem zu den nachweislich erfolgreichsten Investmentansätzen zählt – über zahlreiche Anlageklassen hinweg –, haben wir ihn zur Basis unseres eigenentwickelten Investmentprozesses gemacht.

FondsSuperMarkt: Die wissenschaftliche Evidenz zu Momentum ist umfangreich – warum ist der Ansatz in der Investmentbranche dennoch vergleichsweise wenig verbreitet?

Joachim Milnik: Hier muss man differenzieren: Momentum gehört zu den sogenannten Faktorinvestmentstilen, ebenso wie Growth, Value, Size und weitere. Diese sind im institutionellen Umfeld bereits seit mehreren Jahrzehnten etabliert. Der bekannteste Vertreter ist Warren Buffett, ein Value-Investor.

Bis auf wenige Ausnahmen sind auch Faktorinvestmentstile prognostischer Natur. Unternehmensanalysen, Interviews und Fondsmanagermeinungen bilden unter anderem beim Value-Ansatz die Entscheidungsgrundlage. Das bedeutet: Ein erheblicher Teil der Entscheidungsfindung basiert auf Prognosearbeit und damit auf qualitativen, subjektiven Einschätzungen.

Momentum hingegen ist ein prognosefreier Investmentansatz. Aus der Literatur ist bekannt, dass prognostische Entscheidungen – ob durch Analysen, Meinungen oder Intuition geprägt – bei komplexen Fragestellungen häufig nicht besser abschneiden als eine Zufallsauswahl. Diese Erkenntnis ist in der Forschung gut dokumentiert und unterstreicht die Grenzen diskretionärer Entscheidungsprozesse bei hochkomplexen Sachverhalten.

Deshalb setzen wir auf einen strikt regelbasierten, prognosefreien Investmentprozess. Und hier liegt unseres Erachtens auch der Grund für die vergleichsweise geringe Verbreitung: Es gibt keine standardisierte Blaupause für einen Momentum-Investmentansatz. Erforderlich sind umfassende Literaturstudien, Backtests und Livetests, bis alle relevanten Fragen zu Momentum und einem ganzheitlichen Investmentprozess beantwortet sind.

Dieser Ansatz ist entsprechend aufwändig und erfordert einiges an Spezialwissen im Portfoliomanagement.

FondsSuperMarkt: Herr Althoff, wie kam es zu Ihrem heutigen Investmentansatz und zum A&M Experts Momentum World?

Ulrich Althoff: Die Suche nach einem stabilen, erfolgreichen Investmentansatz hat mich bereits seit meiner Trainee-Zeit bei der Commerzbank Anfang der 1980er-Jahre beschäftigt – beruflich wie privat. Für die Commerzbank analysierte ich später die Vermögensverwaltungen in New York, wo das Portfoliomanagement der Zeit in Deutschland deutlich voraus war. In dieser Phase stieß ich bei der Literaturauswertung auf die Studien von Robert Levy aus den 1960er-Jahren zum Momentum-Effekt, und Gespräche mit Investmentgrößen wie Ralph Acampora und Frank Hochheimer führten mich zunehmend in Richtung regelbasierter Investmentprozesse.

Beim Wechsel zur Schweizerischen Kreditanstalt hatte ich bereits ein grobes Konzept dessen, was heute unser Investmentansatz ist – zunächst allerdings als Struktur für eine Vermögensverwaltung, nicht als Fondskonzept. Über die Jahre setzte ich die Erkenntnisse mit eigenem Geld in einen Prozess um und ergänzte ihn um weitere Komponenten, bis Anfang der 2000er-Jahre ein stabiler Investmentansatz stand. Mit fortschreitender Digitalisierung wurde die Umsetzung praktikabler, sodass ein aktiv gemanagter Fonds näher rückte – zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht in Form des heutigen Fonds, sondern als allgemeines Konzept, das ich zunächst in der Vermögensverwaltung umsetzte.

Den entscheidenden Anstoß zum heutigen Fonds gab schließlich die Hartnäckigkeit meines Partners Joachim Milnik. Wir lernten uns in einer Vermögensverwaltung kennen, wo ich einen bestehenden Fonds übernommen und nach meinem Modell umgebaut hatte. Als man mir dort einen Anlageausschuss zur Seite stellen wollte, um verstärkt auf „Bauchgefühl“ zu setzen, wollte ich mich bereits zurückziehen – dann kam Joachim.

FondsSuperMarkt: Herr Milnik, wie kam es zur Gründung von AuM, und was zeichnet Ihren Investmentansatz aus?

Joachim Milnik: Als Uli den damals übernommenen Fonds im September 2019 übernahm, führte dieser ihn 2021 zum Platz 1 des €uro-FundAwards in der Kategorie „Mischfonds Aktien und Anleihen“ über 1 und 3 Jahre. Laut Onvista und navAXX S.A., Luxemburg, lag er per 31.12.2020 mit einer Performance von +65,96 % in 2020 auf Platz 1 unter 1.330 flexiblen globalen Mischfonds. Auf dieser Höhe seiner Schaffenskraft wollte ich ihn nicht einfach ins Privatleben ziehen lassen und schlug vor, einen Fonds nach seinem Modell – ganz ohne diskretionäre Eingriffe – aus der Taufe zu heben. Nach kurzer Bedenkzeit sagte er zu, und daraus entstand 2022 die AuM – eigentlich für Althoff und Milnik, wobei die Anspielung auf „Assets under Management“ durchaus beabsichtigt ist. 2023 folgte dann der A&M Experts Momentum World.

Unser Alleinstellungsmerkmal liegt darin, dass wir zu einer kleinen Gruppe von Fondsmanagern gehören, die einen konsequent prognosefreien und strikt regelbasierten Investmentprozess verfolgen. Die Grundlage bildet die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Aktien, die bereits stark gestiegen sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch künftig stark steigen – getreu dem Prinzip, dass sich die relevanten Informationen im Kurs widerspiegeln. Da keine diskretionären Eingriffe in den Prozess erfolgen, läuft er kontinuierlich nach denselben klar definierten Handlungsanweisungen ab. Momentum lässt sich dabei als übergeordneter Investmentstil verstehen: Unabhängig davon, ob eine gute Aktie über Growth, Profitability oder andere Faktoren erkannt wird – sobald sich diese Erwartungen im Kurs niederschlagen, erfasst Momentum sie mit. Für Anleger bedeutet das, an Gewinnertiteln zu partizipieren und gleichzeitig gegen größere Drawdowns abgesichert zu sein.

FondsSuperMarkt: Die Investitionsquote wird bei Ihnen dynamisch gesteuert. Was löst bei Ihnen eine Reduzierung des Aktienanteils aus und wie schnell reagiert der Fonds auf einen Stimmungsumschwung am Markt?

Joachim Milnik: Unser Ziel ist es, grundsätzlich eine Aktienquote von 100 % (long only) zu fahren. Da bei Momentum jedoch gilt, dass eine Aktie, die stark steigen kann, ebenso stark fallen kann, setzen wir bei jedem Aktienkauf eine Stop-Loss-Marke. Dadurch reduzieren wir Drawdowns, vollständig verhindern lassen sie sich jedoch nicht.

Geraten die Aktien in unserem Portfolio (max. 25 Titel) so stark unter Druck, dass sämtliche Stop-Loss-Marken ausgelöst werden, wie beispielsweise am 20. Juli 2026, besteht unser Portfolio ausschließlich aus Kasse bzw. Kasse-Surrogaten wie Geldmarktpapieren. Liefert unser strikt regelbasierter Momentum-3.0-Investmentprozess keine neuen Kaufkandidaten, verbleiben wir entsprechend in Kasse, bis wieder Kaufsignale vorliegen.

Wesentlich ist dabei, dass wir keine diskretionären Eingriffe in den Prozess vornehmen: Sowohl die Titelauswahl als auch die Stop-Loss-Systematik folgen einem strikt regelbasierten Ansatz. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Fonds ergibt sich somit ausschließlich aus der jeweiligen Marktlage, wie sie durch unseren Momentum-Investmentprozess erfasst und in konkrete Handlungsanweisungen übersetzt wird.

Eine weitere wesentliche Komponente betrifft die Fondshülle: Inhaltlich handelt es sich bei unserer Strategie um einen Aktienansatz, der sich jedoch nicht mit den regulatorischen Vorgaben eines klassischen Aktienfonds vereinbaren lässt. Dort ist der Fondsmanager verpflichtet, stets zu mehr als 50 % in Aktien investiert zu sein. Eine vollständige Kassehaltung ist damit ausgeschlossen, selbst wenn sie etwa in Marktphasen mit starken Kursrückgängen geboten erscheint.

Aus diesem Grund haben wir uns für eine Mischfondshülle entschieden, die es uns ermöglicht, die Aktienquote flexibel zwischen 0 % und 100 % zu steuern. Ein Hedging wäre theoretisch ebenfalls denkbar, ist jedoch mit Kosten verbunden und angesichts der sich fortlaufend ändernden Portfoliozusammensetzung nur bedingt zielführend – ein Hedge wäre entsprechend eher zufällig wirksam und zeitlich instabil.

FondsSuperMarkt: Wie häufig passen Sie das Portfolio an und wie vermeiden Sie, dass ein Momentum-Ansatz zu häufigem Umschichten führt?

Ulrich Althoff: Im Rahmen unseres Investmentprozesses erfolgt kein systematisches Rebalancing. Wir lassen Gewinnpositionen grundsätzlich laufen und verkaufen außerhalb des Prozesses nur, wenn regulatorische Vorgaben – unter anderem die 5%/10%/40%-Grenzen nach KAGB – dies erfordern.

Die Momentum-Stärke der Portfoliotitel wird täglich überprüft. Bietet sich außerhalb des Portfolios eine Aktie mit stärkerer Momentum-Ausprägung an, wird diese gegen den Momentum-schwächsten Titel im Portfolio getauscht.

Unser Momentum-Investmentprozess ist dabei nicht mit einer Buy-and-Hold-Strategie gleichzusetzen – die Vermeidung von Umschichtungen ist kein Bestandteil unseres Investmentansatzes. Entscheidend ist ausschließlich die Generierung von Outperformance durch den Prozess selbst.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ebenso wenig lässt sich unser Ansatz mit einer Trading-Strategie vergleichen. Der Portfolioumschlag liegt auf Sicht von 12 Monaten bei lediglich 9 bis 11 %.

FondsSuperMarkt: Der Fonds schwankt stärker als viele klassische Mischfonds. Warum kann dieses zusätzliche Risiko aus Ihrer Sicht dennoch sinnvoll sein?

Joachim Milnik: Die Volatilität aus der Corona-Zeit spielt heute für die Bewertung des Fonds keine relevante Rolle mehr. Grundsätzlich gilt: Wer an der Börse aktiv investiert, sollte eine gewisse Affinität zu Kursschwankungen mitbringen sowie einen mittel- bis längerfristigen Anlagehorizont verfolgen – andernfalls ist ein Aktieninvestment nicht die geeignete Anlageform.

Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Welchem Investmentprozess vertraue ich mein Kapital an? Wer Volatilität grundsätzlich meiden möchte, greift beispielsweise auf ein Sparbuch zurück, dessen Ertragspotenzial jedoch entsprechend begrenzt ist.

Wer hingegen einem aktiv gemanagten Fonds mit einem erfolgreichen, strikt regelbasierten Investmentprozess sein Kapital anvertraut, kann kurzfristige Schwankungen besser einordnen, da er sich auf die langfristige Generierung von Outperformance einstellen kann. Dies erfordert allerdings auch ein gewisses Maß an Geduld sowie Konsequenz in der gewählten Investmentphilosophie.

Im Rahmen einer sachgerechten Anlageberatung wird entsprechend darauf hingewiesen, dass Anleger, die Aktieninvestments präferieren, einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont von 3 bis 5 Jahren einplanen sollten. Wer sein Depot nicht täglich beobachtet und sich von zwischenzeitlichen Schwankungen nicht beirren lässt, wird von der langfristigen Wertentwicklung profitieren und vergangene Volatilitätsphasen gelassener betrachten.

FondsSuperMarkt: Weshalb haben Sie Ihr Modell in einen Fonds umgesetzt und nicht in einen ETF?

Ulrich Althoff: Zwei Gründe sprechen dafür. Erstens sind die vielfach zitierten Kostenvorteile von ETFs bei genauerer Betrachtung relativierbar: Da ETF-Kurse und Fondspreise jeweils Nettowerte sind, lassen sich beide Instrumente direkt anhand der Performance vergleichen. Bei den externen Kosten – etwa Brokergebühren und Börsenplatzentgelten, die bei ETFs sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf anfallen und kaum verhandelbar sind – zeigt sich sogar ein Vorteil für den Fonds, dessen Ausgabeaufschlag und Depotgebühr, etwa über Vermittler wie den FondsSuperMarkt, verhandelbar sind.

Zweitens fehlt ETFs ohne aktives Overlay-Management die Möglichkeit, in Abwärtsphasen gegenzusteuern. Die Finanzmarktkrise 2008 zeigt das deutlich: Wer im Oktober 2007 zum Höchststand in einen globalen ETF investierte, verlor über 50 % und brauchte mehr als fünf Jahre, um dies aufzuholen – eine Nettoperformance von 0 %. Gute aktive Fondsmanager begrenzten die Verluste hingegen deutlich und starteten beim Wiederanstieg von einer höheren Basis aus.

FondsSuperMarkt: Momentum-Strategien gelten aber auch anfällig als für plötzliche Trendbrüche. Wie schützen Sie den Fonds davor und in welchen Marktphasen tut sich Ihr Ansatz grundsätzlich schwer?

Joachim Milnik: Unser eigenentwickelter Momentum-Investmentprozess lässt sich mit einer gut aufgestellten Fußballmannschaft vergleichen: Neben einer starken Offensive (Momentum) braucht es eine ebenso starke Abwehr also Absicherung, denn stabiler Erfolg entsteht maßgeblich durch Risikobegrenzung.

Diese Absicherung erfolgt über die Kombination aus Mischfondshülle und Trailing-Stops: Kommt es zu ausgeprägten Marktturbulenzen, die zum Auslösen der Stop-Marken führen, wird in Kasse gegangen. Die Mischfondshülle ermöglicht es uns dabei, die Aktienquote bis auf 0 % herunterzufahren. Durch diese Kombination lassen sich Drawdowns zwar nicht vollständig verhindern, jedoch spürbar begrenzen. Das Verlustrisiko ist somit nach unten gedeckelt.

Etwas anfälliger zeigt sich der Momentum-Investmentprozess in Marktphasen ohne klare Richtung. Häufige, kurzfristige Richtungswechsel, etwa im Zusammenhang mit den volatilen Marktreaktionen auf handelspolitische Ankündigungen im ersten Halbjahr 2025, sind für unser Regelwerk schwerer einzuordnen und können vereinzelt zu Fehlsignalen führen. Solche Phasen treten jedoch vergleichsweise selten auf.

FondsSuperMarkt: Gab es in den vergangenen zwölf Monaten einen Trend, den Ihr Modell bewusst nicht mitgemacht hat? Was war der Grund dafür?

Ulrich Althoff: Grundsätzlich spielt das Thema Trends für unser Modell keine Rolle: Unabhängig davon, welcher Trend aktuell im Fokus steht, entscheidend ist allein, ob er mit Momentum-starken Aktien einhergeht. Ist das der Fall, ist unser Fonds entsprechend investiert.

Ohne Übertreibung lässt sich Momentum als übergeordneter Investmentstil verstehen, da wir konsequent prognosefrei und regelbasiert arbeiten. Grundlage des Modells sind ausschließlich die Aktienkurse – keine Meinungen, keine Analysen, keine Vorhersagen, sondern der amtlich festgestellte Kurs. Bildet sich also ein Trend und die betroffenen Aktien weisen eine starke Kursdynamik auf, wird dies von unserem Investmentprozess erfasst. Sämtliche der aktuell 5.700 weltweit beobachteten Aktien mit entsprechend starker Momentum-Ausprägung können grundsätzlich Eingang in unseren Fonds finden, unabhängig von Branche, Land oder Trend.

Drei Einschränkungen gibt es dabei: Die Aktien müssen eine Mindestmarktkapitalisierung von 3 Mrd. US-Dollar aufweisen. Zudem sind Aktien aus Staaten mit eingeschränkter politischer Ordnung (z. B. China, Russland, Türkei) sowie aus Ländern mit Kapitalverkehrskontrollen (z. B. Indien) ausgeschlossen.

Für wen ist dieser Fonds aus Ihrer Sicht geeignet? Eher als Depot-Kern oder als Beimischung für Anleger, die höhere Schwankungen aushalten können?

Joachim Milnik: Wer Kursschwankungen grundsätzlich nicht toleriert, für den ist ein Aktieninvestment generell nicht die geeignete Anlageform. Anleger mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont sollten sich den Fonds jedoch genauer ansehen. Wer kein eigenes Stock-Picking betreiben möchte oder sich noch am Anfang seines Anlagehorizonts befindet, findet mit dem A&M Experts Momentum World ein geeignetes Core-Investment. Wer einen defensiveren Ansatz bevorzugt, kann den Fonds entsprechend auch als Satellitenposition im Portfolio einsetzen.

Herzlichen Dank für das Gespräch, Herr Milnik und Herr Althoff.

Fondsdetails: A&M Experts Momentum World R

ISIN DE000A3DV7B5
WKN A3DV7B
Fondskategorie Mischfonds flexibel, Welt
Ausgabeaufschlag 4,76 % (FondsSuperMarkt-Rabatt 100%)
Ertragsverwendung Ausschüttend (jährlich)
Laufende Kosten (ohne Transaktionskosten) 2,20 % (19.08.2026)
Performance Fee 15 % der positiven Wertentwicklung mit High-Water-Mark (HWM)
Performance (seit Auflage) 42,81 % / 10,56 % durchschnittlich pro Jahr (19.08.2026)
Auflegung 01.02.2023
Fondsvolumen 6,60 Mio. EUR (21.08.2026)
Risikoklasse (SRI) 5 von 7

Über AUM Experts

TBF AuM Experts sind eine bankenunabhängige und inhabergeführte Beratungsgesellschaft für Investmentfonds, die sich auf Momentum-Investing fokussiert. AuM Experts ist Initiator und strategischer Berater des Fonds A&M Experts Momentum World (A3DV7B) und verfügt über 50 Jahre kombinierte Erfahrung im Fondsmanagement und Vertrieb.

Über FondsSuperMarkt

FondsSuperMarkt als Kernmarke der INFOS AG ist mit mehr als 24.000 angebotenen Fonds und ETFs und sechs Partnerbanken – darunter comdirect und FNZ Bank – eine der führenden Fondsplattformen im Internet. Rund 20.000 Kunden vertrauen bereits auf das Angebot des unabhängigen Vermittlers von Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag. Dabei richtet sich FondsSuperMarkt an Anleger, die kostenbewusste Selbstentscheider sind und bietet diesen neben einer einzigartigen Zahl von Fonds mit 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag u. a. umfangreiche Analysetools zur Fondsauswahl. Zu den dauerhaft günstigen Konditionen zählt neben dem komplett entfallenden Ausgabeaufschlag bei den meisten Fonds beispielsweise ein kostenloses Depot bei der FNZ Bank bereits ab einem Depotvolumen von 1.500 Euro. FondsSuperMarkt gehört zur Miltenberger Finanzgruppe, die aktuell Kundenvermögen von deutlich über einer Milliarde Euro betreut. Weitere Informationen unter www.fonds-super-markt.de. Stand: Juni 2026

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