Ein Leben lang gearbeitet – und trotzdem reicht die Rente nicht

Jahrzehntelang gearbeitet, Kinder großgezogen, Ange-hörige gepflegt – und am Ende reicht das Geld kaum für Miete, Lebensmittel und den Alltag. Altersarmut ist in Deutschland zunehmend ein Frauenthema. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: 21,3 Prozent der Frauen ab 65 Jahren gelten als armutsgefährdet. Bei Männern derselben Altersgruppe sind es 17,3 Prozent.

Besonders deutlich wird die finanzielle Ungleichheit beim Blick auf die Alterseinkünfte. Frauen ab 65 Jahren mit einer Rente oder Pension verfügten 2025 im Durchschnitt über rund 1.820 Euro brutto im Monat, Männer über rund 2.400 Euro. Der sogenannte Gender Pension Gap lag damit bei 24,2 Prozent. Werden Hinterbliebenenrenten und -pensionen nicht berücksichtigt und ausschließlich eigene Alterssicherungsansprüche betrachtet, wächst die Lücke sogar auf 36 Prozent.

Altersarmut beginnt lange vor dem Renteneintritt
Die Ursachen entstehen häufig Jahrzehnte früher im Erwerbsleben. Frauen arbeiten wesentlich häufiger in Teilzeit: 2025 waren 50,6 Prozent der abhängig beschäftigten Frauen teilzeitbeschäftigt, bei Männern waren es lediglich 14,3 Prozent.

Hinzu kommt die ungleiche Verteilung unbezahlter Sorgearbeit. Nach der Zeitverwendungserhebung des Statistischen Bundesamtes leisten Frauen durchschnittlich knapp 29,5 Stunden unbezahlte Arbeit pro Woche, Männer rund 20,5 Stunden. Dazu gehören unter anderem Kinderbetreuung, Hausarbeit und die Pflege von Angehörigen.

Teilzeit, Erwerbsunterbrechungen, geringere Einkommen und mehr unbezahlte Sorgearbeit wirken sich über viele Jahre auf Einkommen, Karrierechancen und Rentenansprüche aus. Das Ergebnis wird häufig erst im Ruhestand sichtbar.

Mehr als 275.000 Euro für von Altersarmut betroffene Frauen
Die drei Münchner Zonta Clubs engagieren sich deshalb bereits seit 2015 gemeinsam mit dem Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V. und der Diakonie München und Oberbayern gegen Altersarmut von Frauen.

Seit Beginn des gemeinsamen Projekts wurden nach Angaben des Zonta Club München I mehr als 275.000 Euro gespendet – Stand April 2026. Mit den Mitteln werden betroffene Frauen unterstützt und konkrete finanzielle Notlagen gelindert.

Dabei geht es nicht allein um Geld. Altersarmut bedeutet für Betroffene häufig, jeden Euro umdrehen zu müssen, auf soziale Aktivitäten zu verzichten und kaum Spielraum für unerwartete Ausgaben zu haben. Finanzielle Armut kann damit auch gesellschaftliche Teilhabe einschränken.

Nicht erst helfen, wenn die Rente nicht reicht
Neben der unmittelbaren Hilfe setzen die Münchner Zonta Clubs deshalb zunehmend auf Prävention. Frauen sollen frühzeitig für finanzielle Vorsorge, Rentenfragen und wirtschaftliche Eigenständigkeit sensibilisiert werden. Denn Altersarmut entsteht häufig dort, wo sich Benachteiligungen über Jahrzehnte summieren.

Der Zonta Club München I will das Thema deshalb stärker in die Öffentlichkeit bringen: Altersarmut von Frauen ist kein individuelles Versagen. Sie ist häufig das Ergebnis unterschiedlicher Erwerbsbiografien, Einkommen und Sorgeverantwortung.

Gerade in einer wohlhabenden Stadt wie München darf finanzielle Not im Alter nicht unsichtbar bleiben.

Zahlen auf einen Blick
21,3 %
der Frauen ab 65 Jahren in Deutschland sind armutsgefährdet.

1.820 € zu 2.400 €
betragen die durchschnittlichen monatlichen Brutto-Alterseinkünfte von Frauen beziehungsweise Männern ab 65 Jahren.

24,2 %
beträgt der aktuelle Gender Pension Gap bei den Alterseinkünften.

50,6 %
der abhängig beschäftigten Frauen arbeiteten 2025 in Teilzeit; bei Männern waren es 14,3 Prozent.

über 275.000 €
haben die Münchner Zonta Clubs seit 2015 für das gemeinsame Projekt gegen Altersarmut von Frauen gespendet.

Quellen
Statistisches Bundesamt (Destatis), EU-SILC 2025, Daten zu Alterseinkünften, Gender Pension Gap und Armutsgefährdung, veröffentlicht 9. April 2026.
Statistisches Bundesamt, Arbeitsmarktdaten 2025 zur Teilzeitbeschäftigung.
Statistisches Bundesamt, Zeitverwendungserhebung 2022.
Zonta Club München I, Aktionsprojekt „Altersarmut und Frauen“, Stand April 2026.

Über den Zonta Club München I
Der Zonta Club München I wurde 1952 gegründet und ist Teil von Zonta International. Der Club engagiert sich für Gleichstellung, Selbstbestimmung und bessere Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Projekte gegen Gewalt und Altersarmut sowie für Bildung und wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Pressekontakt
Zonta Club München I
Präsidentin: Stephanie Bachhuber
praesidentin@zonta-muenchen-1.de
www.zonta-muenchen-1.de

Über FQL – Fröhlich Qualität Liefern

FQL steht für F röhlich Q ualität L iefern, F indet Q uerdenken L ukrativ und F orciert Q uerfeldein L ernen. FQL ist seit 1995 in vier Dienstlestungsfeldern aktiv:

Werbekaufmann Stephan Ehlers gründete die Firma FQL 1995 in Berlin. Im Sommer 2003 erfolgte der Umzug nach München. Seitdem führt er gemeinsam mit seiner Frau Gabriele die Geschicke von FQL. Beide verstehen sich als Berater und Begleiter für Motivation, Begeisterung und Erfolg und bieten dies in vier Geschäftsbereichen an:
> Vortrag & Training
> Moderation & Infotainment
> Originelle Eventformate
> Busienss-Jonglage & Jonglier-Events

Gabriele & Stephan Ehlers gründeten 2008 den Verlag FQL-Publishing und 2012 die FQL Akademie. Mit dem Verlag und der Akademie geben Gabriele und Stephan Ehlers Autoren und Referenten eine Plattform für Themen, die entweder zu Findet Querdenken Lukrativ oder zu Forciert Querfeldein-Lernen passen. Beide sind Mitglied der auf "gehirngerechtes Lernen" spezialisierten Akademie für neurowissenschaftliches Bildungsmanagement (AFNB) und entwickeln fortlaufend aktuelle, praxisnahe Vorträge und Workshops für Unternehmer und Entscheider.

Die FQL Akademie bietet Infoabende, Vorträge, Workshops und Seminare an, die dem FQL-Credo entsprechen: FQL steht für Findet Querdenken Lukrativ und Forciert Querfeldein-Lernen. Das Themenspektrum ist sehr unterschiedlich und reicht von der Karriere- und Persönlichkeitsentwicklung, über Management- und Kreativitätsseminare bis hin zu speziellen Themen wie Energie-Fragen und Train-the-Trainer-Workshops.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

FQL – Fröhlich Qualität Liefern
Lannerstr. 5
80638 München
Telefon: +49 (89) 171170-36
Telefax: +49 (89) 171170-49
http://www.FQL.de

Ansprechpartner:
Gabriele Ehlers
Zonta Club München I
E-Mail: GE@FQL.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel