Positive Signale aus der Wirtschaft: Unternehmen im Donau-Ries blicken zuversichtlich nach vorn
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Montag, Juli 13, 2026
In seinem Grußwort betonte der stellvertretende Vorsitzende und Oberbürgermeister David Wittner, dass in vielen Betrieben wieder investiert wird. Diese Entwicklung spiegelte sich auch in den Rückmeldungen der anwesenden Unternehmen wider. Besonders die Baubranche erlebt derzeit einen leichten Aufschwung. Vor allem die Altbausanierung sorgt für eine höhere Auftragslage als in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig bleiben steigende Rohstoffpreise eine Herausforderung. Auch in der Industrie ist die Stimmung überwiegend positiv. Trotz leichter Einbrüche auf einzelnen Märkten im Nahen Osten berichten Unternehmen von einer insgesamt hohen Auftragslage. Exportstarke Betriebe sehen sich jedoch mit steigenden Transportkosten konfrontiert.
Einen Einblick in die Entwicklung des Arbeitsmarktes gaben Silke Königsberger, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, und Norbert Gehring, der operative Geschäftsführer. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei niedrigen 2,5 Prozent und gehört damit zu den besten Werten in Deutschland. Über 66.000 Menschen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die meisten von ihnen arbeiten im verarbeitenden Gewerbe, gefolgt vom Handel und den wirtschaftlichen Dienstleistungen. Auf dem Ausbildungsmarkt zeigt sich ein leichter Rückgang der Ausbildungsplätze bei gleichzeitig leicht steigender Zahl an Bewerberinnen und Bewerbern. Die Agentur für Arbeit stellte zudem ihre Unterstützungsangebote in den Bereichen Berufsorientierung, Weiterbildung und internationale Fachkräftegewinnung vor.
Auch der Wirtschaftsförderverband DONAURIES präsentierte seine Projekte zur Fachkräftesicherung. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Gewinnung und Bindung von Fach- und Nachwuchskräften branchenübergreifend eines der wichtigsten Zukunftsthemen bleibt. Viele Unternehmen stehen vor einem Generationswechsel. Darüber hinaus sehen die Betriebe großes Potenzial im Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Ein weiterer gemeinsamer Wunsch ist der Abbau von Bürokratie, um Investitionen und Bauvorhaben schneller umzusetzen.
Der Vorsitzende des Wirtschaftsförderverbands, Landrat Michael Dinkelmeier betont: „Der regelmäßige Austausch im Netzwerk ist von großer Bedeutung. Die Gespräche liefern wertvolle Einblicke in die Situation unserer Unternehmen. So erfahren wir, welche Themen die Betriebe bewegen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und wie wir gemeinsam Lösungen entwickeln können.“
Der Blick in die Region fällt insgesamt positiv aus. Viele Unternehmen spüren eine Belebung der Wirtschaft und wollen die kommenden Chancen aktiv nutzen. Der enge Austausch zwischen Wirtschaft, Kommunen und Institutionen bleibt dabei ein wichtiger Schlüssel für die erfolgreiche Entwicklung des Landkreises.
Der Wirtschaftsförderverband DONAURIES e. V. ist Teil der Stabsstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit des Landkreises Donau-Ries. Die Stabsstelle gestaltet gemeinsam mit ihren Partnern die nachhaltige Entwicklung des Landkreises und setzt Impulse für Wirtschaft, Lebensqualität, Klimaschutz und regionale Zusammenarbeit.
Landratsamt Donau-Ries Stabsstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit
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