Unterschied zwischen fixen und dynamischen Stromtarifen

Bei den herkömmlichen fixen Strompreisen, die wir gewohnt sind, ist alles ganz einfach. Man schließt einen Vertrag mit Vattenfall, Eon, EnBW, RWE oder einem kleineren Energieversorger meist für ein Jahr ab, bei dem die Preise für diese Zeit stabil und garantiert sind. Sicherheitsorientierte Verbraucher werden diese Lösung schätzen.

Der größte Block der Stromrechnung entfällt dann meist auf den sogenannten Arbeitspreis, der in Cent je Kilowattstunde (kWh) ausgedrückt wird und der umso höher ausfällt, je mehr Strom man verbraucht. Im Schnitt liegt er aktuell bei 35 Cent/kWh.  Daneben gibt es einen fixen monatlichen Grundpreis, der in der Regel zwischen 10,00 und 15,00 Euro beträgt.

Bei einem dynamischen Stromtarif ist das anders. Hier gibt es zunächst auch einen monatlichen Grundpreis wie bei der fixen Variante. 5,99 Euro im Monat sind das beispielsweise bei Lichtblick, 24,32 Euro bei Voltego. Siehe nachfolgende Tabelle.

Der Arbeitspreis ist dynamisch und richtet sich im Wesentlichen danach, wie hoch der Preis an der Strombörse zu den Zeiten ist, zu denen ich Strom in unterschiedlichen Mengen abnehme. Daher kann mir auch kein Unternehmen sagen, was ich am Ende des Monats zu zahlen habe. Das kann viel sein, aber auch wenig.

Der flexible Arbeitspreis je Kilowattstunde, den der Kunde je nach Stromabnahme zahlen muss, setzt sich aus diesen vier Bestandteilen zusammen:

  • Börsenstrompreis, viertelstündlich stark schwankend
  • Netzentgelt, das regional unterschiedlich hoch ist
  • Steuern und Umlagen, bundesweit einheitlich
  • unterschiedlich hohe Anbietergebühren: Sie allein machen den Preisunterschied zwischen den Firmen aus

Man muss wissen: Beim Preis für den dynamischen Tarif stehen die drei zuletzt genannten Faktoren fest. Und nur den ersten Teil, nämlich die Höhe des Börsenstrompreises, kann man durch die Verlagerung eines Teils des Verbrauchs in günstige Zeiten positiv beeinflussen. Dieser Teil macht jedoch nur etwa 40 Prozent des Gesamtpreises aus, auf 60 Prozent hat man also man keinen Einfluss.

Wer ganz bewusst Energie in der Nacht statt am Vormittag verbraucht, spart meist rund zehn Cent pro Kilomattstunde durch niedrigere Börsenpreise. Oder anders gerechnet: Wer beispielsweise pro Monat 300 kWh verlagert, spart über das Jahr gerechnet rund 360 Euro.

Kunden, die lieber diesen statt eines fixen Tarifs wollen, sollten zuerst beim bisherigen Versorger auf der Internetseite schauen, ob der so etwas anbietet. Tut der das nicht, sollte man dort kündigen und danach zu einem Anbieter wechseln, der einem diese Möglichkeit offeriert.

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