Soldaten der Bundeswehr beenden ihren Einsatz an der BG Unfallklinik Murnau

Die Coronapandemie hat in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu weitreichenden organisatorischen und personellen Umstrukturierungen geführt. Um auf die dynamischen Entwicklungen der Pandemie zu reagieren, musste sich auch die BG Unfallklinik Murnau innerhalb kurzer Zeit organisatorisch neu aufstellen. Arbeitsprozesse und Strukturen wurden verändert und angepasst, Mitarbeitende entsprechend der neuen Anforderungen in anderen Bereichen eingesetzt und neue Regelungen wurden verabschiedet.
Um die Anforderungen des geltenden Infektionsschutzgesetztes vollständig zu erfüllen und für größtmögliche Sicherheit von Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und Lieferanten zu sorgen, wurde das Murnauer Traumazentrum von 6. Dezember 2021 bis zum 22. Februar 2022 von den Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten des Murnauer Informationstechnikbataillon 293 tatkräftig unterstützt. Unter der Gesamtführung von Herrn Oberstleutnant Marc Richter und der Führung vor Ort durch Herrn Stabsfeldwebel Rainer Hinz wurden diese zunächst im administrativen und logistischen Bereich eingesetzt. Die 30 zugeteilten Soldatinnen und Soldaten arbeiteten hochengagiert und unterstützten beispielsweise bei der Einlasskontrolle, der internen Abstrichstelle oder halfen auf den Stationen bei Service, Administrations- und Logistiktätigkeiten aus.

Das zu Beginn etwas befremdliche Bild von Soldaten im Eingangsbereich oder auf den Stationen eines Krankenhauses wurde sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeitenden der Murnauer Unfallklinik schnell zur Gewohnheit. Auch die anfängliche Vorsicht im Umgang und im täglichen Miteinander verschwand innerhalb kurzer Zeit und am Ende gab es nur noch den gemeinsamen Auftrag, für den Schutz und die bestmögliche Versorgung aller Patientinnen und Patienten zu sorgen. Von Tag zu Tag wurden die eingesetzten Soldaten mehr integriert und wurden schnell zu einem festen Bestandteil der einzelnen Teams. Das kollegiale Verhältnis zwischen der Bundeswehr und dem Klinikpersonal zeigte sich besonders am Tag der Verabschiedung: „Die Dankbarkeit für unsere Unterstützung hat man an jeder Ecke gespürt. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und es war eine tolle Erfahrung für mich, das Berufsbild der Pflege kennenzulernen und hier in Murnau zu arbeiten. Ich werde den ein oder anderen wirklich vermissen“, so Hauptfeldwebel Wolfgang Singer.
Vor allem die Pflege konnte sich verstärkt auf ihren Kernauftrag, nämlich die Versorgung der Patientinnen und Patienten konzentrieren: „Die Soldaten waren für uns wirklich eine tolle Unterstützung und eine große Hilfe im Alltag. Sie haben uns Arbeiten abgenommen und entlastet, womit wir uns auf die Pflege unserer Patientinnen und Patienten konzentrieren konnten“, beschreibt Pflegefachkraft Beate Bauer die Zusammenarbeit.

Zum 22. Februar endete der Auftrag der „Murnauer“ in der BG Unfallklinik Murnau. Die Zusammenarbeit bleibt aber trotzdem darüber hinaus erhalten. Bereits im Jahr 2021 kam es zwischen der Bundeswehr und den BG Kliniken zu einem Kooperationsvertrag, welcher auf die Behandlung und Rehabilitation von Personal der Bundeswehr abzielt, aber auch die Ausbildung von medizinischem Personal der Bundeswehr.

Den Dank zur Verabschiedung gab es sowohl von Seiten der Klinikleitung, stellvertretend für das gesamte Personal, als auch von Seiten der Bundeswehr. „Wir danken Ihnen herzlich für Ihre wertvolle Unterstützung in diesen herausfordernden Zeiten. Mit ihrer freundlichen und zuvorkommenden Art haben sich die bei uns eingesetzten Soldatinnen und Soldaten alle vorbildlich verhalten und zu einem sehr positiven Bild unserer Bundeswehr beigetragen. Den Zusammenhalt und das kollegiale Miteinander zwischen den Bundewehrsoldaten und unseren Mitarbeitenden bekamen somit auch unsere Patientinnen und Patienten in Form einer bestmöglichen Versorgung zu spüren“, betonte der Kaufmännische Direktor Christian Schroth bei der Verabschiedung. “Wir freuen uns, dass wir hier so gut aufgenommen wurden und erfolgreich unterstützen konnten“, resümiert Oberstleutnant Marc Richter.

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