paragon begrüßt Investorenantrag für höheren Kupon und flexiblere Anleihe-Tilgung

Die paragon GmbH & Co. KGaA hat die Vorschläge aus dem am 28. Februar 2022 erhaltenen Gegenantrag des Anleihegläubigers blue Protect Consulting & Investment UG bezüglich der anstehenden Verlängerung der 4,50 %-Anleihe 2017/2022 (ISIN: DE000A2GSB86 / WKN: A2GSB8) geprüft und begrüßt diesen trotz der damit verbundenen erheblichen Mehrbelastungen des Unternehmens.

– Dieser Antrag beinhaltet insbesondere eine Erhöhung des Zinssatzes von derzeit 4,5% auf 6,25%, der dann nicht mehr jährlich, sondern halbjährlich bezahlt werden soll. Dieser Zinssatz soll zukünftig abhängig von der vom Unternehmen angestrebten Verringerung des Verschuldungsgrades schrittweise sinken.

– Zu bestimmten Terminen in 2023, 2025 und 2026 soll paragon verpflichtet werden, vorzeitige Teiltilgungen von insgesamt EUR 25 Mio. zu tätigen. Als erster Termin wird dabei der Tag der Rückzahlung der Schweizer Anleihe am 23. April 2023 vorgeschlagen.

– Auch ein möglicher Verkaufserlös im Rahmen von Veräußerungen von Unternehmensbereichen soll zwingend für Teiltilgungen der EUR-Anleihe verwendet werden, wobei auf die verpflichtenden Teiltilgungen angerechnet werden soll.

– Ferner soll es mit einer deutlichen Begrenzung möglicher Ausschüttungen auf nur noch 20% des Bilanzgewinns eine Verschärfung der Dividendenpolitik geben.

"In den intensiven und konstruktiven Gesprächen mit den Anleiheinvestoren hat sich ein Weg für die Modalitäten der Prolongation abgezeichnet, der in dem vorliegenden Gegenantrag zum Ausdruck kommt. Wir begrüßen diesen Antrag, da er einen noch machbaren Kompromiss zwischen den Forderungen der Anleihegläubiger und den Belangen des Unternehmens darstellt, mit dem alle Beteiligten gleich zufrieden bzw. unzufrieden sein können", sagte paragon-CEO Klaus Dieter Frers.

Der Antrag kann unter folgendem Link auf der paragon-Homepage abgerufen werden: https://ir.paragon.ag/websites/paragon/German/3400/anleiheglaeubigerabstimmung.html

Wie bereits angekündigt wird paragon-CEO Klaus Frers in einem Webcast am 3. März ab 17 Uhr zum aktuellen Stand der Gespräche und des nun vorliegenden Kompromissverschlages informieren. Der Webcast kann unter folgendem Link aufgerufen werden: https://www.webcast-eqs.com/register/paragon20220303/de

Über paragon GmbH & Co. KGaA

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005558696) entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne Anzeige-Systeme und Konnektivitätslösungen sowie akustische High-End-Systeme. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert paragon aktive mobile Aerodynamiksysteme. Im schnell wachsenden automobilen Markt für Batteriesysteme agiert paragon nach dem Verkauf der Beteiligung Voltabox mit dem Geschäftsbereich Power nunmehr eigenständig.

Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die paragon GmbH & Co. KGaA bzw. deren Tochtergesellschaften Standorte in Suhl (Thüringen), Landsberg am Lech und Nürnberg (Bayern), St. Georgen (Baden-Württemberg), Limbach (Saarland) sowie in Kunshan (China), Bengaluru (Indien) und Oroslavje (Kroatien).

Mehr Informationen zu paragon finden Sie unter www.paragon.ag.

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