Zielgerichteter Einsatz von Pflanzenschutz im Wald als Ultima Ratio

Ein Bündnis der Landnutzerverbände hat heute ein Positionspapier zum Insektenschutzpaket der Bundesregierung veröffentlicht. Darin kritisieren sie, dass dieses Paket auf pauschale Verbote setzt, statt auf einen kooperativen Naturschutz mit den Landwirten und Forstbetrieben. „Die Biodiversität der Wälder ist ein integraler Bestandteil der nachhaltigen Waldbewirtschaftung“, sagte Dr. Irene Seling, Hauptgeschäftsführerin der AGDW – Die Waldeigentümer. Dazu zähle der Erhalt der Wälder und der Schutz von wiederbewaldeten Flächen – zur Not auch mit Pflanzenschutz. „Angesichts der rasanten Schädlingsvermehrung infolge von drei regenarmen Jahren ist der zielgerichtete Einsatz von Pflanzenschutzmitteln eine Ultima Ratio für den Walderhalt.“ 

Auch die AGDW fordert, dass die Bundesregierung beim Insektenschutz mit den Waldbewirtschaftern kooperiert, um die Krise in den Wäldern nicht noch zu verstärken. Dazu gehörten etwa Rechtssicherheit sowie der Vorrang von freiwilligen Maßnahmen in Schutzgebieten. Darüber hinaus müsse garantiert werden, dass ausreichend Pflanzenschutzmittel gegen Borkenkäfer, Eichenprozessionsspinner, Kiefernbuschhornblattwespe etc. zu Verfügung stehen, damit der klimaresiliente Waldumbau nicht durch Schädlingsbefall gebremst wird. „Wenn Waldflächen absterben aufgrund von Anwendungsverboten bestimmter Mittel, muss den Waldbesitzern ein Ausgleich gezahlt werden“, sagte die Hauptgeschäftsführerin. 

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