Zeitarbeit als Sprung in den Arbeitsmarkt

Noch immer genießt die Zeitarbeit in vielen Teilen des Landes keinen guten Ruf. Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln belegt jedoch, wie wichtig die beschäftigungspolitische Funktion der Zeitarbeit ist. Auch die FAZ greift in einem Artikel auf die Ergebnisse der Studie zurück, bei der rund 8.300 Zeitarbeitskräfte befragt wurden.

Arbeitslosigkeit vermeiden oder beenden – für sechs von zehn Beschäftigten war dies der Hauptgrund für den Weg in die Zeitarbeit. Das betrifft laut Studie vor allem Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Damit schlägt die Arbeitnehmerüberlassung eine wichtige Brücke in den Arbeitsmarkt. „Die Studie spiegelt genau die Rückmeldungen wider, die wir von unseren Mitarbeitenden im Kundeneinsatz bekommen. Durch verschiedene Einsätze über ein Zeitarbeitsunternehmen sammeln Beschäftigte wertvolle Erfahrungen im Berufsalltag, die für höhere Chancen auf eine feste Anstellung im Arbeitsmarkt sorgen. Einige unserer Arbeitskräfte möchten sogar langfristig in der Zeitarbeit bleiben“, so Louis Coenen, Geschäftsführer der Piening GmbH. Tatsächlich zeigt die Studie, dass sich fast die Hälfte der befragten Zeitarbeitskräfte eine langfristige Perspektive in der Arbeitnehmerüberlassung wünscht. Wenn der Einsatz über die Grenze von neun Monaten hinausgeht, tritt die staatliche Regulierung „Equal Pay“ in Kraft, nach der Zeitarbeitskräfte den gleichen Lohn erhalten wie Stammarbeitskräfte. Bei der Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten ist jedoch Schluss – dann muss die überlassene Arbeitskraft das Unternehmen entweder wechseln oder übernommen werden. Dabei wäre eine längere Einsatzdauer im gleichen Unternehmen sinnvoll, um die Entwicklung der Zeitarbeitskräfte zu fördern. Gerade in der aktuellen Zeit, die durch Corona von Unsicherheiten geprägt ist, muss dieser Aspekt im Sinne der Beschäftigten dringend überdacht werden. So sehen es auch die Autoren der Studie: „Eine ungewollte Abmeldung in einem Einsatz erhöht das Risiko, in die Arbeitslosigkeit abzurutschen, wenn angesichts der Folgen der Pandemie für die Auftragslage vieler Kundenunternehmen keine alternativen Einsätze erschlossen werden können. Umso bedauerlicher ist es, wenn die Abmeldung aufgrund des Erreichens der Höchstüberlassungsdauer erfolgt, obwohl der Kunde die Zusammenarbeit fortsetzen würde.“

Hier geht es zur Studie des IW: https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Report/PDF/2020/IW-Report_2020_Zeitarbeiterbefragung-2019.pdf

Hier geht es zum Artikel der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/iw-studie-zeitarbeit-bietet-eine-bruecke-in-den-arbeitsmarkt-17055231.html

Über die Piening GmbH

Die Piening GmbH ist ein Familienunternehmen in zweiter Generation. 1979 gegründet, beschäftigt der Personaldienstleister mit Sitz in Bielefeld-Sennestadt rund 7.500 Mitarbeiter und ist überregional mit mehr als 80 Standorten vertreten. Das Unternehmen bietet in den Dienstleistungsbereichen Zeitarbeit, Personalvermittlung, Outsourcing und Outplacement ein umfassendes Portfolio an Personaldienstleistungen. Piening ist Mitglied im Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ).

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