Aktuelle Studienergebnisse: Kontinuierliche Modernisierungsprogramme entscheidend für den IT-Erfolg

Micro Focus stellt die Ergebnisse seiner Studie „Endless Modernization“ vor. Die Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Standish Group zeigt, dass Modernisierungsprojekte, die auf ein inkrementelles und kontinuierliches Verbesserungsmodell setzen, bessere Ergebnisse erzielen als andere projektbasierte Ansätze, zu denen auch der radikale Austausch (Rip and Replace) von Kerngeschäftsanwendungen zählt. Die Grundlage bilden Daten aus dem aktuellen CHAOS Report 2020 der Standish Group. Sie zeigen, dass das Flussprinzip bei der Modernisierung von Kerngeschäftsanwendungen eine Reihe von Vorteilen bietet im Hinblick auf Wertertrag, Kundenzufriedenheit, nachhaltige Innovation und längere Lebensdauer der Anwendungen.

„Unsere neuesten Untersuchungen gemeinsam mit der Standish Group zeigen, dass eine kontinuierliche und mehrphasige Modernisierungsmethode im Vergleich zum radikalen Austausch einen Mehrwert bietet und das Risiko reduziert“, sagt Neil Fowler, General Manager Application Modernization and Connectivity bei Micro Focus. „Die Anwendungsmodernisierung ist in der Regel ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg eines Unternehmens zur umfassenden digitalen Transformation. Ein inkrementelles, flussbasiertes Modell bietet hier die Möglichkeit, sowohl der Flexibilität des aktuellen Geschäftsklimas gerecht zu werden als auch eine kontinuierliche Transformation zu gewährleisten.“

Das Beratungsunternehmen Standish Group hat sich auf Primärforschung mit Schwerpunkt auf Qualität der Software-Entwicklung spezialisiert. Seine mehrjährige Studie auf Basis von aktuell über 50.000 Projekten zeigt, dass ein unendliches Flussmodell eine kontinuierliche Modernisierung gewährleistet und gleichzeitig die Kluft zwischen Projektmanagement und Bereitstellungsteams verkleinert. Diese Erkenntnisse stimmen mit den Ergebnissen einer aktuellen Studie von Micro Focus überein. Demzufolge sind 92 Prozent der Kernanwendungen von strategischer Bedeutung und 70 Prozent der Befragten nennen ihre Modernisierung als bevorzugte Option.

Zentrale Ergebnisse der „Endless Modernization“-Studie:

  • Modernisierungsprojekte erzielen deutlich höhere Erfolgsquoten: Unternehmen, die eine Softwareanwendung ersetzt und bei Null angefangen haben, wiesen eine Erfolgsquote von 26 Prozent und eine Misserfolgsquote von 20 Prozent auf. Im Vergleich dazu erzielten Unternehmen, die sich statt des Austauschs für die Modernisierung einer bestehenden Anwendung entschieden, eine Erfolgsquote von 71 Prozent und wiesen lediglich eine Misserfolgsquote von 1 Prozent auf.
  • „Rip-and-Replace”-Projekte wenig erfolgreich: Nur 27 Prozent der Unternehmen, die sich für eine „Rip-and-Replace“-Strategie entschieden haben, erzielten eine hohe Rendite. 41 Prozent berichteten von einem niedrigen oder sehr niedrigen ROI (Return on Investment). Im Vergleich dazu erbrachte eine flussbasierte Modernisierungsmethodik im Durchschnitt eine doppelt so hohe Rendite wie andere Software-Entwicklungsansätze.
  • Modernisierung überzeugt gegenüber „Rip-and-Replace“: 45 Prozent der befragten Unternehmen, die ihre Anwendungssoftware komplett ersetzt haben, waren letztlich enttäuscht oder nicht zufrieden mit ihren Ergebnissen. Im Gegensatz dazu zeigten sich 55 Prozent der Unternehmen, die sich für Modernisierung entschieden haben, mit dem Ergebnis zufrieden.
  • Inkrementelle, flussbasierte Modernisierungsansätze erzielen bessere Ergebnisse: Unternehmen, die eine Reihe kleinerer Projekte, Mikroservices oder Mikroprojekte berücksichtigten, erzielten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die auf ein einziges großes Modernisierungsprojekt setzten.  

„Unternehmen erwarten heute mehr Wert, höhere Kundenzufriedenheit und niedrigere Kosten“, sagt Jim Johnson, Gründer der Standish Group. „Auf der Grundlage unserer umfangreichen Untersuchungen und Beobachtungen von Rollenmodellen sind wir überzeugt, dass der Wechsel zum unendlichen Flussprinzip alle drei dieser Forderungen erfüllt.“

Die digitale Transformation treibt den strategischen Wandel von Unternehmen weiter voran. Micro Focus unterstützt seine Kunden dabei, ihr Unternehmen weiterzuführen und umzugestalten, indem es ihre jeweiligen geschäftskritischen Anwendungen und Daten wiederverwendet und verbessert und so einen pragmatischeren, risikoärmeren und kostengünstigeren Modernisierungsansatz ermöglicht. Ein solcher inkrementeller Modernisierungsansatz, wie er von der Standish Group propagiert wird, bietet Unternehmen, die etablierte Kerngeschäftssysteme an die neuen Geschäftsanforderungen des digitalen Zeitalters anpassen wollen, nachweislich eine schnellere Wertschöpfung. Micro Focus unterstützt Unternehmen in diesem Prozess und bringt dabei seine Erfahrung und Lösungen zur Anwendungs-, Prozess- und Infrastrukturmodernisierung ein, um Innovationen ohne zusätzliche Kosten und Risiken zu ermöglichen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur neuen Studie bietet ein Webinar am 9. Dezember mit dem Titel „Endless Modernization: How Infinite Flow Keeps Software Fresh“ (Anmeldung). Die komplette Studie kann auf der Website von Micro Focus heruntergeladen werden.

Über die Micro Focus Deutschland GmbH

Micro Focus liefert Unternehmenssoftware, die von 40.000 Kunden weltweit genutzt wird, um ihr Geschäft zu betreiben, transformieren oder anzupassen. Mit einem umfassenden Portfolio, das durch ein starkes Analyse-Ökosystem unterstützt wird, stellt Micro Focus pragmatische, kundenorientierte Lösungen bereit, die helfen, die Kluft zwischen bestehenden und neuen Technologien zu überbrücken. So können Unternehmen eine smarte digitale Transformation erzielen. Das ist High-Tech ohne Drama. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.microfocus.com.

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