Goethe und Winnetou in Bad Sulza

Wer reitet so spät durch die Prairie? Eine Frage, die den Besuchern zum Sommerfest im Goethe Gartenhaus 2 am vergangenen Samstag so oder so ähnlich durch den Kopf geschossen sein könnte. Der Anlass: unter der Überschrift „Goethe und Winnetou“ feierten die Anwesenden in Bad Sulza den 269. Geburtstag des berühmten Dichters und Denkers, dessen Bekanntheit nur von einem übertroffen wird: Karl May. Humorvoll, aber stets substanzreich wurde im Laufe des Abendprogramms die abenteuerliche Beziehung zwischen dem Weimarer Dichterfürsten Goethe und dem Winnetou-Schöpfer Karl May ins rechte Licht gerückt.

Zu Beginn der Veranstaltung wandten sich Elke Heinemann, 1.Vorsitzende des Kunstvereins Apolda Avantgarde, und Torsten Hörisch, 2.Vorsitzender der Wirtschaftsfördervereinigung Apolda-Weimarer Land, mit einem Grußwort an das Publikum. Anschließend hatte Micky Remann, Vorstandsmitglied des Kunstvereins und Kulturdirektor der Toskanaworld, das Wort. Als geistiger Vater der Veranstaltung führte er wortgewandt durch den Abend, sekundiert vom Weimarer Entertainer und Songwriter Andreas Max Martin.

Das Duo trug Textpassagen von Goethe und Karl May vor, wobei das Publikum erraten musste, wessen Geiste der vorgetragene Text jeweils entstammte. Eine Aufgabe, die den Anwesenden längst nicht immer leicht fiel. Beglaubigt wurden die jeweiligen Antworten von niemand geringerem als Winnetou und Mephisto persönlich. Dass die beiden zentralen Figuren aus Goethes und Mays literarischen Oeuvres in leibhaftiger Gestalt anwesend sein konnten, war den Bodypaintern Mirko Gerwenat und Michael Kirchner zu verdanken, die die beiden Models in lebendige Kunstwerke verwandelten.

Bevor sich die Gäste den kulinarischen Genüssen hingeben konnten, zitierten die beiden Moderatoren erneut die abendbestimmenden deutschen Dichter. Beinahe stakkatoartig stießen sie Speise- und Getränkekreationen ins Mikrofon, die allesamt entweder bei Goethe oder Karl May Erwähnung fanden. Die Bandbreite reichte dabei vom schnöden Kalbsbraten  bis zu abenteuerlich anmutenden  Gerichten wie der von Maden durchlöcherten Bärentatzen. Deutlich solider und schmackhafter ging es dann am Buffet zu, das vom Team des Hotel an der Therme liebevoll an das Veranstaltungsthema angepasst wurde. Hier trat die grüne Soße aus Goethes Frankfurter Heimat in einen Dialog mit wild-westlichem Bisonfleisch und gebackenen Bohnen.

Gut gestärkt lauschten die Besucher im Anschluss den sanften Klängen der Berliner Harfenistin Simonetta Ginelli, die Felix Mendelssohn Bartholdys Serenade zauberhaft aufzuführen wusste. Im Anschluss brachten die sieben Vokalisten des Collegium Canticum Dresden Chorwerke zur Aufführung, die von Karl May höchstpersönlich komponiert wurden. Beim dramatisch anrührenden „Ave Maria“  – laut Karl May wollte Winnetou es in seiner Sterbestunde hören – wurde der Chor von Simonetta Ginellis Harfe begleitet – eine kleine Weltpremiere in Bad Sulza.

In die aufziehende Dämmerung hinein setzten Udo Nauber und die jordanische Künstlerin Hala Ghatasheh auch visuell eindrucksvolle Akzente. Mit Laser- und Videoprojektionen setzten sie das Bad Sulzaer Goethe Gartenhaus farb- und bildgewaltig in Szene und sorgten somit für inspirierende Bilder zum Ausklang des Sommerfestes.

Die Sommerfeste im Goethe Gartenhaus Bad Sulza werden gemeinsam veranstaltet vom Kunstverein Apolda Avantgarde e.V., der Wirtschaftsförder-Vereinigung Apolda-Weimarer Land e.V. und dem Hotel an der Therme Bad Sulza. In diesem Jahr fand die Veranstaltung bereits zum 15. Mal statt. Unterstützt wurde das Fest durch die erneute Förderung der Sparkasse Mittelthüringen.

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