Wunderkammer – Pilze, Überwucherungen & Exotisches
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Kathmandu Nepal
Dienstag, Juni 30, 2026
In der Renaissance und im Barock richteten sich Herrscher, Fürsten und Gelehrte Kunst- und Wunderkammern ein: Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und wundersame Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden.
Neugierde und Erstaunen waren ein wesentlicher Antrieb. Man reiste, sammelte und fand an allem Seltsamen Gefallen, was aus fremden Ländern stammte. Die historischen Wunderkammern sollten die Betrachter in Erstaunen versetzen, ihnen die Wunder der Schöpfung vergegenwärtigen. In ihrer „Wunderkammer“ versucht IRIS SCHABERT auf vergleichbare Weise Details in den Fokus zu rücken und dabei eine intensivere Wahrnehmung zu ermöglichen.
IRIS SCHABERT arbeitet als Bildhauerin und Goldschmiedin in München. Ihre Objekte waren bereits in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Spanien und Mexiko zu sehen. Metalle und Porzellan sind ihre bevorzugten Arbeitsmaterialien.
Botanischer Garten München-Nymphenburg
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