Ausbildungsplätze: Noch viele Chancen für Bewerber

Der Zug schien für Mayra Gundlach eigentlich schon abgefahren. Schwierige familiäre Verhältnisse, keinen Ausbildungsplatz, keine Perspektive. Und dennoch kam dann alles anders. Zum 1. August hat sie eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik angetreten. Und dabei hat das Jobcenter tatkräftig unterstützt. „Der Einstieg war die Beratung in unserem Spezialteam beschäftigungsorientiertes Fallmanagement. Das klingt sperrig, ist aber ein guter Start, um alle Möglichkeiten zu nutzen“, erklärt Fallmanagerin Sandra Freese vom Jobcenter. Gemeinsam mit ihren Kollegen hat sie Mayra Gundlach mehrere Monate begleitet.

Zunächst einmal mit dem Programm „Startklar“, in dem die Teilnehmer für einen Berufseinstieg vorbereitet werden. Neben persönlicher Lebensführung und weiteren Kenntnissen, können so auch schon erste Kontakt zu Unternehmen aufgebaut werden. „Dieses Programm ist eine gute Gelegenheit, sich der eigenen Stärken aber auch der Schwächen bewusst zu werden und gezielt daran zu arbeiten“, erklärt die Fallmanagerin. Im Rahmen des Programmes kam der Kontakt zum Unternehmen BZN Hermann Meyer & Sohn aus Oldenburg zu Stande. Um dort anfangen zu können, benötigte Mayra Gundlach weitere Qualifikationen. „Zur Aufnahme der Ausbildung benötigte sie einen Staplerschein und einen Führerschein der Klasse B. Beides wurde durch das Jobcenter gefördert, um sie bei der Aufnahme der gewünschten Ausbildung zu unterstützen“, erklärt Freese. Als das geschafft war, stand der Ausbildung nichts mehr im Wege. Um beide Seiten weiterhin zu unterstützen, wird Mayra Gundlach während der Ausbildung ausbildungsbegleitende Hilfen angeboten. Zudem bekommen Mitarbeiterin wie auch das Unternehmen einen speziellen Ausbildungszuschuss“, berichtet Sandra Freese.

Die verschiedenen Hilfsangebote hätten sich durchweg bewährt, lautet das Fazit des Jobcenters. „Während des gesamten Prozesses wurden die einzelnen Schritte durch die Fallmanagerin begleitet und gesteuert. Hier liefen alle „Fäden“ zusammen. Dies hatte den Vorteil, dass alle Institutionen wie Bildungsträger, Fahrschule, Betrieb und nicht zuletzt Frau Gundlach selbst einen festen Ansprechpartner hatten und somit vieles schnell und unkompliziert umgesetzt werden konnte“, sagt die Fallmanagerin. Sie rate allen jungen Leuten, die noch keinen Ausbildungsplatz hätten, jetzt noch auf den Zug aufzuspringen. „Es ist noch nicht zu spät und wir können mit den vielen Möglichkeiten des Jobcenters zahlreiche Unterstützungen realisieren“, so die Fallmanagerin. Ein Einstieg in das Programm ist noch bis November 2020 möglich.

Und was sagt Mayra Gundlach? „Ich bin wirklich froh, hier jetzt arbeiten zu dürfen. Es war wichtig für mich, nicht allein vor den vielen offenen Fragen zu stehen, die zu beantworten waren. Ich wurde großartig im Unternehmen aufgenommen und freue mich über jeden Tag, an dem ich zur Arbeit gehen darf“. Weitere Informationen für junge Menschen, die aktuell noch einen Ausbildungsplatz suchen, finden sich im Internet unter www.jobcenter-oldenburg.de oder direkt telefonisch unter 0441- 21970-0

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