Gesundheit fördern: Präventionskonferenz in Hameln verbindet Forschung und Alltag

Wie kann Bewegung die Gesundheit stärken? Welche Möglichkeiten bietet die Krebsprävention? Und wie lassen sich Menschen vor gesundheitlichen Folgen des Klimawandels schützen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der siebten „Länger besser leben.“-Präventionskonferenz am Donnerstag, 19. November 2026, im zedita in Hameln. Die Veranstaltung steht im Zeichen des zehnjährigen Bestehens des gemeinsamen „Länger besser leben.“-Instituts der Hochschule Weserbergland (HSW) und der Krankenkasse BKK24. Die Konferenz ist bereits ausgebucht.

Unter dem Titel „10 Jahre ‚Länger besser leben.‘-Institut: Evidenz, Erlebnis und Entwicklung“ verbindet die Veranstaltung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Fragen aus Alltag und Arbeitswelt. „Wissenschaftliche Erkenntnisse sind eine wichtige Grundlage für Prävention. Entscheidend ist aber auch, wie sie im Alltag und in der Arbeitswelt ankommen. Mit unserer Jubiläumskonferenz möchten wir zeigen, wo Gesundheitsförderung konkret ansetzen kann, und Menschen aus Wissenschaft und Praxis darüber ins Gespräch bringen“, sagt Prof. Dr. med. Peter Schulte, wissenschaftlicher Leiter des Instituts.

Das Programm beleuchtet unterschiedliche Ansätze der Gesundheitsförderung. Prof. Dr. Andreas Matzarakis erläutert den Umgang mit Hitze und anderen Klimaextremen. Prof. Dr. Bernhard Badura zeigt, welchen Beitrag betriebliches Gesundheitsmanagement zu einer nachhaltigen Unternehmensführung leisten kann.

Die Kardiologin Dr. Melanie Hümmelgen, bekannt aus dem NDR-Format „Die Bewegungs-Docs“, widmet sich der Frage, warum Bewegung Medizin ist und wie viel davon im Alltag benötigt wird. Die Wissenschaftsjournalistin und ZDF-Moderatorin Jasmina Neudecker spricht über zentrale Ansatzpunkte der Krebsprävention.

Durch das Programm führt Institutsleiter Prof. Dr. med. Peter Schulte. Zum Konferenztag gehört außerdem die Verleihung des „Länger besser leben.“-Preises 2026. Die Ärztekammer Niedersachsen hat die Konferenz als Fortbildungsveranstaltung mit fünf Fortbildungspunkten anerkannt.

Das gemeinsame Institut der HSW und der BKK24 beschäftigt sich mit Prävention und Gesundheitsförderung. Neben Bewegung, Ernährung, Rauchverzicht und einem höchstens geringen Alkoholkonsum berücksichtigt es psychisches Wohlbefinden und klimarelevantes Verhalten.

Weitere Informationen zum Programm stehen auf der Veranstaltungsseite unter www.hsw-hameln.de/lbl-konferenz zur Verfügung. Fragen beantwortet das Institut unter lbl@hsw-hameln.de.

Über Hochschule Weserbergland

Die Hochschule Weserbergland (HSW) ist eine staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte private Fachhochschule in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Sie bietet im niedersächsischen Hameln duale und berufsbegleitende Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Soziale Arbeit und General Management an. Im berufsbegleitenden Flex-Studium können Module einzeln absolviert und später für ein vollwertiges Studium anerkannt werden.

In enger Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen entwickelt und realisiert die HSW im Bereich Weiterbildung maßgeschneiderte Programme für Fach- und Führungskräfte. Darüber hinaus verfügt die Hochschule im Bereich Forschung und Entwicklung über ein Institut für Wissensmanagement, ein Interdisziplinäres Energieinstitut sowie das „Länger besser Leben.“-Institut. Alle drei Institute fördern den wertvollen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Mit dem zedita.digitalhub befindet sich am Hamelner Bahnhof der Transfer- und Innovationsknotenpunkt der HSW, ein Ort für neues Lernen und Arbeiten.

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