Phoenix Contact macht AAS-Produktdaten im Self Service verfügbar
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Donnerstag, Aug. 20, 2026
Mit dem Zugriff auf die Asset Administration Shell-API erweitert das Unternehmen die digitale Bereitstellung von Produktdaten. Anwender, Tool-Hersteller, Datenportale und Distributoren haben damit die Möglichkeit, Informationen aus dem Produktkatalog zu sichten, abzurufen und in ihre Anwendungen einzubinden. Die Asset Administration Shell gilt als standardisierte Datenhülle und Grundlage für den digitalen Zwilling. Mit ihr werden Produktinformationen herstellerübergreifend, einheitlich und maschinenlesbar strukturiert. So lassen sich Daten entlang der Wertschöpfungsketten automatisiert nutzen, etwa in Engineering-Tools, PLM-Systemen, Asset-Management-Anwendungen oder digitalen Produktportalen.
Der Zugriff auf die Schnittstelle erfolgt über das API Developer Portal von Phoenix Contact. Das Portal umfasst dokumentierte Schnittstellen, über die berechtigte Nutzer den Zugang zur gewünschten API anfragen können. Die API DT4I AAS fokussiert sich auf technische Daten sowie Übergabedokumentationen in Form der Submodelle Technical Data und Handover Documentation. Das Unternehmen stellt somit Produktinformationen auf Basis des internationalen Standards IEC 63278-1 zur Verfügung. Diese Informationen helfen den Nutzern beispielsweise bei der digitalen Produktdokumentation, dem Import von Gerätedaten in bestehende Systeme oder dem standardisierten Austausch von Produktinformationen zwischen Herstellern, Plattformen und Anwendern.
Mit der Bereitstellung von AAS-Produktdaten im Self Service unterstützt Phoenix Contact die zunehmende Standardisierung industrieller Produktdaten. Unternehmen erhalten eine belastbare Grundlage, um Produktinformationen effizient, konsistent und digital weiterzuverarbeiten.
Unter einer globalen Dachmarke bietet Phoenix Contact innovative Produkte, Lösungen und Digitalisierungskompetenzen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Damit befähigt das Familienunternehmen die Industrie und die Gesellschaft bei der Transformation in eine nachhaltige Welt mit langfristigen Wachstumsperspektiven für alle. Das Kerngeschäft ist in drei Geschäftsbereichen organisiert. In neuen Geschäftsfeldern werden auch jenseits des Kerngeschäfts Potenziale der Digitalisierung, Elektrifizierung und der veränderten Mobilität erschlossen.
Phoenix Contact beschäftigt heute rund 21.000 Mitarbeitende und hat in 2025 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in neun Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören weltweit mehr als 50 Vertriebsgesellschaften, welche die Nähe zu den Märkten und den Kunden sicherstellen.
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