Fenster- und Türenhersteller wickelt ersten vollautomatischen KI-Auftrag ab.
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Montag, Sep. 14, 2026
Diese Situation ist in weiten Teilen des produzierenden Mittelstands und Handwerks bis heute Alltag. Und sie kostet Unternehmen mehr, als den meisten bewusst ist: Zeit, Marge und am Ende Aufträge.
Der Status quo: Wo der Angebotsprozess bricht
Wer sich den typischen Weg von der Kundenanfrage bis zur Bestellung genauer ansieht, stößt immer wieder auf dieselben Bruchstellen.
Diese Punkte sind einzeln betrachtet bekannt. In der Summe erklären sie aber, warum viele Unternehmen trotz vorhandener CPQ- und ERP-Investitionen keinen durchgängigen, automatisierten Auftragsprozess erreichen: Die Systeme sind da aber die Orchestrierung zwischen ihnen fehlt.
Der Hebel liegt in der intelligenter Orchestrierung der einzelnen Systeme
Die meisten Unternehmen im B2B-Umfeld verfügen bereits über die notwendigen Bausteine: einen Produktkonfigurator, ein CPQ-System, ERP-Daten, teils auch ein CRM. Was fehlt, ist die Komponente, die diese Systeme end-to-end miteinander verbindet und die Anfrage eines Interessenten selbstständig durch den gesamten Prozess führt – von der ersten Kontaktaufnahme bis zur fertigen Bestellung.
Hier setzt der Einsatz von KI-Agenten in Kombination mit einer regelbasierten Decision Engine an. Nicht als generatives Sprachmodell, das lose Texte produziert, sondern als System, das strikt innerhalb definierter Produkt- und Preisregeln arbeitet und dabei durchgängig auf reale Unternehmensdaten zugreift.
Wie der automatisierte Auftragsprozess konkret aussieht
Der Ablauf lässt sich in klar abgrenzbare Schritte unterteilen:
Das Ergebnis: ein Auftrag, vollständig automatisiert abgewickelt, von der ersten Kundeninteraktion bis zur Weitergabe an die Produktion.
Aus der Praxis: Der erste vollautomatische KI-Auftrag
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt das Beispiel eines Fenster- und Türenherstellers, der genau diesen Workflow im Tagesgeschäft umgesetzt hat. Ein Interessent öffnet den KI-Agenten direkt auf der Website, teilt seine Anforderungen per Smartphone mit und lädt Fotos seiner bestehenden Fenster hoch. Die Bildanalyse erkennt automatisch Maße und Ausführung – ganz ohne zusätzlichen Papierkram.
Im Hintergrund prüft das CPQ-Regelwerk automatisch technische Machbarkeit, zulässige Varianten und Preislogiken. Das individuelle Angebot wird automatisch erstellt und verschickt. Nach Freigabe des Kunden wird die Bestellung vollautomatisiert ausgelöst, ohne manuelle Übergaben zwischen Vertrieb, Technik und Backoffice.
Die Rückmeldung aus dem Vertrieb des Kunden bringt es auf den Punkt: „Heute haben wir den ersten KI-Auftrag bekommen!" Ein Satz, der zeigt, dass es sich hier nicht um ein theoretisches Zukunftsszenario handelt, sondern um einen bereits produktiv laufenden Prozess.
Was Unternehmen konkret gewinnen
Der Effekt eines durchgängig automatisierten Auftragsprozesses lässt sich an vier Dimensionen festmachen:
Automatisierung beginnt nicht bei neuer Software, sondern bei der Verbindung bestehender Systeme
Die entscheidende Erkenntnis für Unternehmen im Angebots- und Auftragsprozess: Es braucht in den meisten Fällen keine komplette Systemablösung. CPQ, ERP und Produktkonfigurator sind vielfach bereits vorhanden. Der eigentliche Hebel liegt darin, diese Systeme über KI-Agenten und eine regelbasierte Decision Engine intelligent zu orchestrieren und so aus Einzelsystemen einen durchgängigen, automatisierten Prozess zu machen.
Die zentrale Frage für jedes Unternehmen lautet deshalb: Welche manuelle Schleife im eigenen Angebots- und Auftragsprozess ließe sich als Erstes eliminieren?
Die ACBIS GmbH liefert Lösungen zur automatisierten Angebotserstellung und Auftragserfassung für Unternehmen mit komplexen und individuellen Produkten und Dienstleistungen. Die Lösungen der ACBIS GmbH umfassen Produktkonfigurator Software, CPQ Software und B2B-Shop-/B2B-Portal-Software. Die Lösungen der ACBIS können in ERP-Systeme integriert, online in Webanwendungen genutzt und offline zur Unterstützung des Vertriebes eingesetzt werden.
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