Tennis-Club Rot-Weiß Lauterbach setzt auf Nachhaltigkeit und Inklusion
Eine Großinvestition steht beim Tennis-Club Rot-Weiß Lauterbach an. Der Verein plant die umfassende und nachhaltige Sanierung von vier Tennisplätzen. Die bisherigen Sandplätze werden durch den modernen Belag „Domo Smashcourt“ ersetzt. Für dieses ambitionierte Projekt überreichte Landrat Dr. Jens Mischak eine Unterstützung aus der Sportförderung des Kreises in Höhe von gut 29.000 Euro. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 292.000 Euro.
„Mit dieser Modernisierung verfolgt unser Verein ehrgeizige und zukunftsorientierte Ziele. Im Vordergrund steht die Sicherung des bestehenden Sportangebots sowie die Schaffung neuer Trainings- und Spielmöglichkeiten“, so der 2. Vorsitzende Werner Döring. Ein zentraler Aspekt der Planung sei zudem die Barrierefreiheit, um die Anlage für Menschen mit Behinderungen sowie für ältere Personen, die auf ebene und gut zugängliche Flächen angewiesen sind, optimal nutzbar zu machen. Gleichzeitig setzt der Club ein Zeichen für den Umweltschutz: „Durch den neuen Belag wird der Wasserverbrauch im Vergleich zu den alten Sandplätzen um einhundert Prozent reduziert“, betonte Jugendsportwart Armin Reuel.
„Das Projekt trägt zur langfristigen Attraktivität und Nutzbarkeit der Sportanlage bei und stärkt den Verein sowie das Freizeit- und Sportangebot in der Region“, führte Döring aus. Durch den Umbau werde die Anlage deutlich unabhängiger von Wetterlagen und Jahreszeiten. Davon würden Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen durch erweiterte Trainingszeiten profitieren. „Darüber hinaus wollen wir die Zusammenarbeit mit Schulen weiter ausbauen, um den Schulsport zu stärken, Bewegung in den Alltag von Kindern zu integrieren und die vereinseigene Jugendarbeit nachhaltig auszubauen“, erklärte Reuel.
SV 1921 Nieder-Moos erweitert Sportlerheim durch starkes Ehrenamt
Einen Förderbescheid über rund 3.000 Euro durfte der SV 1921 Nieder-Moos entgegennehmen. Bei einer Gesamtsumme von knapp 33.000 Euro investiert der Verein in den Neu- beziehungsweise Erweiterungsbau eines Vordachs am Sportlerheim sowie in den Aus- und Umbau der angrenzenden Containerfläche inklusive Befestigung und Überdachung.
„Das neue Vordach soll weit mehr als nur ein optischer Akzent sein. Es erweitert die bestehende Sportstätte funktional und bietet eine witterungsgeschützte Aufenthaltsfläche“, erläuterte der 1. Vorsitzende des Vereins, Alexander Betz. Unter anderem im Bereich des Fußballtrainings könnten unter dem Dach vielfältige Übungen des Freizeitsports durchgeführt werden, wie beispielsweise Koordinations-, Athletik- und Aufwärmübungen.
Diese zusätzliche, ganzjährig nutzbare Trainingsfläche leiste einen konkreten Beitrag zur Förderung des Breitensports. Ergänzend dazu sorge die Befestigung und Überdachung der Containerfläche dafür, dass Sportgeräte sowie Geräte zur Platz- und Außenanlagenpflege sicher untergebracht seien – eine Maßnahme, die für die Aufrechterhaltung des gesamten Sportbetriebs essenziell sei. „Die Umsetzung erfolgt unter erheblichem ehrenamtlichem Engagement der Vereinsmitglieder in Eigenleistung“, betonte Alexander Betz.
Landrat Dr. Jens Mischak zeigte sich begeistert von den Konzepten und dem Engagement der beiden Vereine. Die finanzielle Unterstützung des Kreises sei in beiden Fällen hervorragend angelegt, um die Lebensqualität im Vogelsbergkreis weiter zu steigern und die Vereine zukunftsfähig aufzustellen.
Mit Blick auf das Projekt in Nieder-Moos hob der Landrat insbesondere den Zusammenhalt hervor: „Das zeigt den gemeinwohlorientierten Charakter des Vorhabens sowie die Bedeutung der Maßnahme für die lokale Gemeinschaft.“ Auch die Innovationskraft und der Inklusionsgedanke des TC Rot-Weiß Lauterbach verdeutlichen laut Landrat Dr. Mischak, wie moderner Breitensport heute gelebt wird. Durch die Förderungen leistet der Kreis einen entscheidenden Beitrag dazu, dass Sportstätten im ländlichen Raum lebendige Begegnungsstätten für alle Generationen bleiben. Dies unterstrichen auch die Vereinsvertreter und betonten abschließend die „außerordentlich gute Zusammenarbeit mit der Sportförderung des Kreises“.
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