Ein Abend voller Meisterleistungen
Familien und Freunde, aber auch Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft feierten mit den Meisterinnen und Meistern ihren Erfolg. „Mit dieser hochwertigen Veranstaltung möchten wir unsere Wertschätzung für geleistete Arbeit der vergangenen Monate ausdrücken“, so Burger zu den Meisterabsolventen. „Der Meistertitel ist offizielles Gütesiegel für höchste fachliche Kompetenz, Ausbildungseignung und unternehmerisches Know-how im Handwerk. Dieses dürfen Sie ab heute mit Stolz tragen.“
Alle Meisterinnen und Meister wurden auf der großen Bühne in der Europa-Park Arena geehrt. 14 Handwerkerinnen und Handwerker, die die jeweilige Bestleistung in ihrem Handwerk erreicht hatten, erhielten aus den Händen von Kammerpräsident Christof Burger und Vizepräsident Friedrich Sacherer zudem eine Bestleistungsurkunde. Für außergewöhnliche Leistungen bei der Meisterprüfung wurden außerdem neun Förderpreise im Wert von 22.500 Euro vergeben (beachten Sie dazu auch unsere Pressemitteilung 29_26).
Insgesamt erhielten zwischen 1. April 2025 und 31. März 2026 rund 300 Handwerkerinnen und Handwerker in Südbaden den Meistertitel:
Für eine erfolgreiche Meisterprüfung müssen vier Teilprüfungen abgelegt werden. Neben der Fachpraxis und der Fachtheorie werden auch betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse sowie berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse abgeprüft.
Rund 400 ehrenamtliche Prüfer sorgen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Meisterprüfungen. Die Prüfungskommissionen sind nahezu das gesamte Jahr über im Einsatz und ermöglichen so die Qualitäts- und Zukunftssicherung des handwerklichen Führungsnachwuchses.
Die Meisterschülerinnen und -schüler wenden für ihre Qualifikation viele Monate auf – zwischen 10 Monaten in Vollzeit bis hin zu mehreren Jahren nebenberuflich in Teilzeit. Je nach Handwerk und Meisterschule werden dabei mehrere Tausend Euro an Weiterbildungskosten fällig – teilweise sind sogar fünfstellige Summen nötig. Aber das lohnt sich. In den zulassungspflichtigen Handwerken ist der Meisterbrief rechtliche Voraussetzung, um einen eigenen Betrieb zu gründen und in die Handwerksrolle einzutragen.
Zudem gilt der Meisterbrief als Grundlage für die Ausbildung des Handwerksnachwuchses. Auch ohne den Schritt in die Selbstständigkeit eröffnet der Meisterbrief Türen für leitende Positionen in Unternehmen. Auch ein Hochschulstudium an Universitäten und Fachhochschulen kann im Anschluss aufgenommen werden.
Auszeichnungen für Bestleistungen
14 Meisterinnen und Meister erreichten jeweils die Bestleistung in ihrem Gewerk:
Lars Heitz aus Kehl
Daniel Voigt aus Endingen am Kaiserstuhl
Jessica Sauerbeck aus Görwihl
André Krings aus Ettenheim
Elodie Limare aus Wolfach
Yves Kornmeier aus Zell am Harmersbach
David Pfeffer aus Hohberg
Peter Gerhardt aus Freiburg im Breisgau
Malaika Grieb aus Ludwigsburg
Bruno Faller aus Freiburg im Breisgau.
Faller hat zudem nach Notendurchschnitt die Bestleistung des gesamten Meisterjahrgangs abgelegt.
Impressionen und weitere Informationen rund um die Meisterfeier der Handwerkskammer Freiburg unter www.hwk-freiburg.de/meisterfeier.
Die Handwerkskammer Freiburg ist Dienstleister und Ansprechpartner für fast 16.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten und rund 6.500 Auszubildenden in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie dem Stadtkreis Freiburg. Die Mitgliedsbetriebe in Südbaden generierten im Jahr 2023 einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.
Neben den staatlichen Pflichtaufgaben in Ausbildung, Prüfungswesen und Handwerksrolle übernimmt die Handwerkskammer Freiburg zahlreiche weitere Aufgaben. Sie unterhält moderne Beratungs- und Bildungszentren, in denen sie ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an Service bietet: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung, Rechtsberatung sowie Beratung in den Bereichen „Betriebswirtschaft“, „Betriebsübergabe und – übernahme“, „Innovation“, „Umwelt“, „Außenwirtschaft“, „Fachkräftesicherung“, „Organisationsentwicklung“ und „Digitalisierung“. Daneben unterstützt sie Existenzgründer und fördert das Handwerk vor Ort.
Handwerkskammer Freiburg
Bismarckallee 6
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