Sycor unterstützt KE Elektronik bei Datenmigration nach SAP S/4HANA
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Dienstag, Apr. 7, 2026
KE Elektronik entwickelt und produziert Kabelsatz- und Steckverbindungen für die Luftfahrt- und Automotive-Industrie. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.500 Mitarbeitende an Standorten in sechs Ländern auf drei Kontinenten. KE Elektronik ist Teil der Unternehmensgruppe Amphenol Corporation, einem weltweit tätigen Hersteller von Steckverbindern. Anfang 2026 wurden die Konfektion E-US (eine Division der Amphenol Corporation und Teil der KE Elektronik GmbH) und Amphenol Andronics (eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Amphenol Corporation) zur KE Amphenol Automotive, Inc. fusioniert. KE Elektronik, bisher im mittel- und nordamerikanischen Raum durch eine Niederlassung in Mexiko präsent, erweitert damit seinen Zugang zu diesem strategisch wichtigen Markt.
Mit der organisatorischen Zusammenführung sollte auch die IT-Infrastruktur vereinheitlicht werden. Eine zentrale Rolle spielte dabei das ERP-System: Während KE Elektronik bereits auf SAP S/4HANA setzt, arbeitete Amphenol Andronics mit Plex ERP, einer cloudbasierten Software-as-a-Service-Lösung von Rockwell Automation. Beide Systeme nutzten unterschiedliche Datenstrukturen und Formate, eine direkte Übernahme der Daten war deshalb nicht möglich. Sycor wurde mit der Umsetzung der Datenmigration beauftragt. Bereits vor drei Jahren hatte der IT-Dienstleister KE Elektronik bei der Migration von SAP ECC nach SAP S/4HANA erfolgreich unterstützt.
Iterative Datenmigration mit SAP Data Migration Cockpit
Das Projekt wurde in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten umgesetzt. Zunächst analysierten die beteiligten Teams die Prozesse im bestehenden Plex-ERP-System und identifizierten die relevanten Datenobjekte für die Migration, darunter Materialstämme, Stücklisten und Arbeitspläne. In Abstimmung mit einem Berater von Rockwell Automation wurde festgelegt, welche Daten exportiert und in SAP S/4HANA übernommen werden sollten.
Für die technische Umsetzung nutzte das Projektteam unter anderem das SAP Data Migration Cockpit, das standardisierte Vorlagen für die Datenübernahme bereitstellt und eine weitgehend automatisierte Migration ermöglicht. Für Anforderungen, die sich nicht vollständig über die Standardfunktionen abbilden ließen, kamen ergänzende Lösungen zum Einsatz, darunter die Legacy System Migration Workbench (LSMW) sowie kundenspezifische Migrationsprogramme. Parallel wurden Anpassungen in der SAP-Systemlandschaft vorgenommen, etwa für neue Anforderungen im elektronischen Datenaustausch (EDI) mit Geschäftspartnern.
Projektabschluss zum Fusionstermin
Von den ersten Planungen bis zur produktiven Integration des neuen Werks in SAP S/4HANA vergingen insgesamt rund 14 Monate. Nach der Stammdaten-Migration im Oktober 2025 fanden die Schulungen für die amerikanischen Nutzenden statt, unterstützt durch die Mitarbeitenden der mexikanischen KE-Elektronik-Niederlassung. Im Dezember wurden schließlich die Bestandsdaten migriert, so dass das Projekt zu Jahresbeginn – dem offiziellen Fusionsdatum – abgeschlossen werden konnte.
Steffen Rapp, Teamleiter SAP bei KE Elektronik: „Mit der erfolgreichen Migration arbeiten die beteiligten Standorte nun auf einer gemeinsamen ERP-Plattform. Damit schafft KE Elektronik die Grundlage für einheitliche Prozesse und eine engere Zusammenarbeit innerhalb der neuen Unternehmenseinheit. Die systematische und professionelle Methodik der Sycor sowie die Betreuung durch persönliche Ansprechpartner waren die Basis für den Erfolg des Projektes.“
Jürgen Urbanek, Teamleiter SAP-Logistik und Projektleiter bei Sycor: „Unser Ziel war es, die bestehenden Datenstrukturen zuverlässig zu migrieren und damit die Geschäftsprozesse der US-Schwesternfirma so gut wie möglich in die vorhandene SAP-Landschaft zu integrieren. Unsere Projektmethodik setzt dafür auf Standardmethoden auf und ergänzt sie durch Individualentwicklungen dort, wo es notwendig ist, um spezielle Anforderungen passgenau umzusetzen. Dank meines professionellen Teams konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden."
Über KE Elektronik
Die KE Elektronik GmbH mit Hauptsitz in Kreßberg-Marktlustenau (Baden-Württemberg) ist ein international tätiger Spezialist für Kabelsatz- und Steckverbindungssysteme. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählen Leitungsverarbeitung, Kunststofftechnik sowie Aufbau- und Verbindungstechnik. KE Elektronik beschäftigt rund 3.500 Mitarbeitende an Standorten in sechs Ländern auf drei Kontinenten und beliefert Kunden aus der Luftfahrt- und Automotive-Industrie. Seit dem Jahr 2000 gehört das Unternehmen zur Amphenol Corporation.
Die SYCOR GmbH bietet mittelständischen Unternehmen ganzheitliche IT-Services und -Lösungen aus einer Hand. Dabei verbindet die Sycor Klartext und Wertschätzung für den gemeinsamen Erfolg. Mit Leidenschaft, langjähriger Markterfahrung und starken Partnern.
Rund 400 Mitarbeitende an sechs Standorten in drei Ländern arbeiten täglich daran, mit Kunden die beste IT-Lösung zu finden. Dabei kombinieren sie Know-how und langjährige Erfahrung aus über 25 Jahren Sycor mit innovativen und kreativen Ideen.
Dabei versteht sich die Firma mit Hauptsitz in Göttingen als Digitalisierungs- und Innovationspartner, der seinen Kunden hilft, die Vorteile der Digitalisierung nutzbar zu machen. Sycor-Kunden profitieren von professioneller Strategie-, Management- und Prozessberatung sowie ausgewiesenem Technologie-Know-how. Das Unternehmen unterstützt außerdem bei der Einführung und dem Betrieb neuer Systeme mit Beratung, Training und Support. Zu den Sycor-Kunden zählen namhafte Unternehmen aus den Branchen Pharma, Medizintechnik und Manufacturing.
Sycor ist Silber Partner und Partner Center of Expertise der SAP Deutschland SE. Als Microsoft Solutions Partner ist das Unternehmen Cloud Solution Provider, Strategic Development Partner für die Bereiche Vermietung, Handel, Service und Wartung mobiler Güter sowie Flottenmanagement.
Sycor erwirtschaftete im Jahr 2024 einen Umsatz von 69,05 Mio. Euro.
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