Imkern – das richtige Hobby für Naturverbundene
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Mittwoch, Apr. 1, 2026
Hans Heinrich Rehbergers Liebe zu den Bienen entwickelte sich schon in der Schulzeit. „Ich hatte einen Lehrer, der immer von seinen Bienen erzählte und das hat mein Interesse geweckt“, erinnert er sich zurück. Seit 1972 hat er Bienen, heute sind es 35 Völker. „Ich habe alle Lehrgänge gemacht, die es gibt“, erzählt er, er war als Imkerberater und als Bienensachverständiger tätig.
Bei Gerhard Roth war es der Bienenschwarm im Garten des Nachbarn, der ihn zur Imkerei brachte. Dieser Schwarm wurde gefangen „und die Stiche habe ich damals vertragen“, lacht Roth, der heute etwa 20 Bienenstöcke hat und in all den Jahren ebenfalls verschiedene Lehrgänge absolviert hat.
Günter Euler ist seit 70 Jahren Imker – Schlüsselfigur bei ihm war Patenonkel seines Bruders. Der hatte Bienen und wollte, dass sein Patenkind ebenfalls Bienen hält. „Aber mein Bruder kam nicht so gut zurecht mit ihnen, da musste ich übernehmen“, erinnert sich Euler. „Es ging gut, meistens sogar ohne Schleier, und ich wurde gefeiert, seitdem habe ich Bienen“, erzählt Günter Euler, der auch heute noch den Ehrgeiz hat, „gut zu imkern, deshalb wird der Bestand auch nicht kleiner“, allein 32 Königinnen hat er jetzt wieder ausgewintert.
Günter Lemmer hat mit zwölf Jahren angefangen, Bienen zu halten, „bei mir war es die Vorbelastung durch den Nachbarn“, erzählt er und gesteht: „Ich habe bis jetzt durchgehalten und will das auch noch ein bisschen beibehalten.“ Lemmer, der heute etwa 25 Völker hat, hat nicht nur alle Lehrgänge besucht, er ist unter anderem auch Vorsitzender des Kreisimkervereins Alsfeld.
Niklas Wudel ist schon als kleiner Junge zu Bienen gekommen – ein Verwandter war Imker. Heute leitet er einen Bioland-zertifizierten Betrieb mit 55 Völkern. Aber ganz egal, ob der Honig nun vom Bio-Hof oder aus einem konventionellen Betrieb kommt, „wichtig ist, regionalen Honig zu kaufen“, wirbt Wudel für die heimischen Produkte. Für ihn ist „Bienenhalten das Schönste“, man kann die Tiere und die Natur erleben. „Jedem, der naturverbunden ist, kann ich dieses Hobby nur empfehlen“, betont Wudel.
„Ich danke Ihnen allen, dass Sie weiterhin als Bienensachverständige für unser Veterinäramt tätig sind und die heimischen Imker in ihrer Arbeit unterstützen und sie beraten“, erklärt Landrat Dr. Mischak abschließend.
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