Großes Interesse an Weiterbildung zur EU-Mikroplastikregulierung
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Kathmandu Nepal
Mittwoch, März 18, 2026
Vor diesem Hintergrund haben SKZ und UMCO eine kompakte, praxisorientierte Live-Online-Weiterbildung entwickelt, die sich gezielt an betroffene Unternehmen richtet. In der halbtägigen Schulung erhalten die Teilnehmenden einen strukturierten Überblick über die Anforderungen der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006, insbesondere Anhang XVII, Eintrag 78 zu absichtlich zugesetztem Mikroplastik, sowie über die daraus resultierenden Informations- und Berichtspflichten, die ab 2026 greifen. Ebenso behandelt wird die neue Pellet-Loss-Verordnung (EU) 2025/2365, die seit Dezember 2025 gilt und verbindliche Maßnahmen zur Vermeidung von Kunststoffgranulatverlusten entlang der Lieferkette vorschreibt.
Darüber hinaus werden die praktischen Anforderungen an Risikomanagementpläne, Kennzeichnungs- und Schulungspflichten sowie Zertifizierungsanforderungen detailliert erläutert. Die Referierenden zeigen auf, welche Übergangsfristen und Ausnahmeregelungen bestehen und wie Unternehmen diese strategisch sinnvoll nutzen können. Ein besonderer Fokus liegt auf konkreten Analysen und Maßnahmen zur Reduktion von Granulatverlusten – untermauert durch reale Praxisbeispiele aus Industrieanlagen. Ergänzend werden technische und organisatorische Maßnahmen vorgestellt, mit denen Unternehmen ihre Prozesse frühzeitig und effizient an die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen anpassen können.
Die Inhalte werden gemeinsam von Experten beider Partner vermittelt. Die gebündelte Fachkompetenz aus regulatorischer Beratung und kunststofftechnischer Praxis ermöglicht nicht nur fundiertes Hintergrundwissen, sondern auch die gezielte Beantwortung unternehmensspezifischer Fragestellungen. Ziel der Weiterbildung ist es, regulatorische Pflichten klar einzuordnen und Unternehmen konkrete, umsetzbare Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben.
„Wir zeigen auf, was Unternehmen jetzt tun müssen und welche Pflichten wann greifen. Die große Resonanz auf unseren ersten Termin belegt eindrucksvoll, wie hoch der Informationsbedarf in der Branche ist. Umso wichtiger ist es uns, die Inhalte nicht nur verständlich aufzubereiten, sondern sie mit greifbaren, praxisnahen Tipps zu ergänzen, die den Unternehmen wirklich weiterhelfen“, so Heicke Gaedeke, Senior Engineer am SKZ und Leiterin des Kurses.
Wer frühzeitig handelt, schafft Rechtssicherheit, reduziert operative Risiken und vermeidet kostenintensive kurzfristige Umstellungen. Aufgrund der starken Nachfrage nach dem Auftakttermin Ende Januar wurden zusätzliche Online-Termine freigeschaltet, die ab sofort buchbar sind.
Weitere Informationen und Anmeldung
Das SKZ ist ein Klimaschutzunternehmen und Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.
SKZ – Das Kunststoff-Zentrum
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Telefon: +49 931 4104-0
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