Vier Jahre Krieg: ADRA unterstützt Menschen in der Ukraine und in Nachbarländern von Beginn an
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Kathmandu Nepal
Mittwoch, Feb. 25, 2026
Überlebenshilfe und Schutz vor der Kälte
In den besonders betroffenen Regionen im Osten und Süden des Landes sichert ADRA das Überleben durch die Verteilung von Lebensmitteln, Trinkwasser und Hygieneartikeln. Ein Schwerpunkt liegt auf der Winterhilfe: In Regionen wie Kiew, Charkiw und Donezk wurden hunderte beschädigte Häuser isoliert, Fenster repariert und Heizsysteme instandgesetzt, um den Menschen bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius ein warmes Zuhause zu ermöglichen. Zudem versorgt ADRA zahlreiche Sammelunterkünfte für Binnenvertriebene in der Winterzeit mit Brennholzbriketts und entsprechenden Öfen.
Bildung und psychosoziale Unterstützung
Um den Menschen nicht nur das Überleben zu sichern, sondern auch Hoffnung auf eine Zukunft zu geben, setze ADRA auf Bildung und seelische Gesundheit:
Stärkung der Infrastruktur
ADRA unterstütze zudem den Wiederaufbau der Infrastruktur durch die Lieferung von Stromgeneratoren an Schulen und Krankenhäuser sowie moderner medizinischer Geräte wie beispielsweise Computertomographen. Zur Brandbekämpfung wurden den Feuerwehren in Charkiw und Kiew sechs spezialisierte Feuerwehrfahrzeuge übergeben. In der Region Dnipro wurden zudem Wassertürme und Brunnen repariert, um Krankenhäuser und Schulen wieder mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.
Ein weiterer wichtiger Baustein sei die Bereitstellung von Mobilität in Gebieten, in denen der öffentliche Nahverkehr kriegsbedingt zum Erliegen gekommen ist. In Regionen wie Dnipro, Donezk, Cherson und Saporischschja stelle ADRA Busse bereit, die mittlerweile über 100 verschiedene Fahrstrecken bedienen. Dieser kostenlose Transportdienst ermögliche es Familien in abgelegenen Gebieten sowie Menschen mit geringem Einkommen, lebensnotwendige Ziele wie Arztpraxen, Behörden oder Banken zu erreichen und Einkäufe für den täglichen Bedarf zu tätigen. Die befahrenen Strecken würden dabei in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden ermittelt und fortlaufend an die aktuelle Sicherheitslage angepasst.
Ein Versprechen für die Zukunft
Trotz der andauernden Kämpfe und der schwierigen Sicherheitslage bleibe ADRA Deutschland e.V. und das gesamte ADRA-Netzwerk fest an der Seite der betroffenen Bevölkerung, heißt es in der Pressemitteilung. Projekte für die Jahre 2025 und 2026 seien gestartet worden, um die Hilfe in schwer zugänglichen und befriedeten Gebieten weiter auszubauen.
„Vier Jahre nach Kriegsbeginn blicken wir bei ADRA auf die bisherige Hilfe für rund 650.000 Menschen zurück und bereiten gleichzeitig die nächsten Schritte vor“ erklärt Christian Molke, Vorsitzender des Vorstands von ADRA Deutschland e.V. und ergänzt: „Das außerordentliche Engagement und Vertrauen unserer Spenderinnen und Spender gibt uns die Kraft, die Menschen in der Ukraine weiterhin in dieser schweren Zeit zu begleiten, ihnen Hilfe und Hoffnung zu bringen.“ Die Organisation bleibe ein verlässlicher Partner vor Ort, der alles tue, um die Not zu lindern und den sozialen Zusammenhalt in den betroffenen Regionen zu stärken.
Spenden unter dem Stichwort „Nothilfe“ sind online unter https://adra.de/spenden/ möglich.
Über ADRA Deutschland e.V.
ADRA Deutschland e. V. mit Sitz in Weiterstadt bei Darmstadt wurde 1987 gegründet, hat 61 Angestellte und steht der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Es ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency. ADRA Deutschland ist unter anderem Gründungsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), der „Aktion Deutschland Hilft“ und „Gemeinsam für Afrika“. Informationen: www.adra.de.
Adventistischer Pressedienst Deutschland APD
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Telefon: +49 4131 9835-533
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