Landrat Mischak: Neue Rettungswachen in Ober-Seibertenrod und Storndorf

Gerade erst haben in Freiensteinau die Bauarbeiten an der neuen Rettungswache begonnen, schon stehen die nächsten Neuerungen im Rettungsdienst im Vogelsberg an: Wegen steigender Einsatzzahlen im Bereich Ulrichstein und Schwalmtal werden in Ober-Seibertenrod und in Storndorf zwei neue Standorte eingerichtet, „um eine noch bessere Versorgung in diesem Teil des Kreises zu erreichen“, kündigt Landrat Dr. Jens Mischak an in einer Pressemitteilung an.

Festgeschrieben ist diese Planung bereits im sogenannten Bereichsplan des Vogelsbergkreises, der alle fünf Jahre – unter Einbeziehung der Krankenkassen und der Rettungsdienstorganisationen – fortgeschrieben werden muss. Dieser Plan dient als Grundlage für die rettungsdienstliche Versorgung und bestimmt den Gesamtbedarf. Mittlerweile liegt die sechste Fortschreibung vor, die kürzlich vom Kreisausschuss beschlossen wurde.

„Wir haben die Bereiche Ulrichstein und Schwalmtal noch einmal überprüft und werden wegen der gestiegenen Einsatzzahlen zwei neue Rettungswachen planen – und zwar in Ober-Seibertenrod und Storndorf. Diese beiden Standorte bieten eine optimale Abdeckung der beiden Rettungswachen-Versorgungsbereiche“, erklärt Landrat Dr. Mischak. Die beiden Standorte werden als Interimswachen eingerichtet, das bedeutet, es wird zunächst nicht neu gebaut, man mietet vielmehr ein Objekt an, zudem werden die Standorte beziehungsweise das Einsatzgeschehen nach einem Jahr erneut vom Amt für Gefahrenabwehr überprüft.

Nach Rücksprache mit dem Leistungserbringer – in diesem Fall der DRK Rettungsdienst Mittelhessen – entspricht die Rettungswache in Köddingen nicht mehr der Norm, dort müssten umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen werden. Da der Standort nicht mehr optimal und zudem von Hochwasser gefährdet ist, wurde einvernehmlich vereinbart, den Standort aufzulösen. Der Bereich Köddingen wird künftig von Ober-Seibertenrod und von Storndorf aus abgedeckt.

Die beiden neuen Wachen in Ober-Seibertenrod und in Storndorf können „frühestens im Herbst eingerichtet werden“, sagt Jürgen Schad, der stellvertretender Amtsleiter im Amt für Gefahrenabwehr. In diesem Jahr müssen die rettungsdienstlichen Leistungen wieder neu ausgeschrieben werden, erst wenn die Aufträge an die Leistungserbringer vergeben sind, kann es an die Umsetzung der neuen Wachen gehen. „Aber wir schauen natürlich schon jetzt nach geeigneten Gebäuden, damit wir im Herbst zügig beginnen können“, so Schad.

 

 

 

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