Nahost-Konflikt, niedrige Gasspeicher, steigende Energiepreise: So können sich KMU schützen
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Mittwoch, Jan. 21, 2026
Ausschlaggebend hierfür sind eine außergewöhnlich kalte Witterung in Teilen Europas, sinkende Gasspeicherstände und die angespannte Lage im Iran. Für KMU bedeutet dies eine permanente Unsicherheit in der Kostenplanung.
Wie sich die Lage weiter entwickeln könnte und wie sich Unternehmen vor zukünftigen Preisschocks schützen können, erfahren Sie in diesem Fachartikel.
Das Druckmittel Irans: die Straße von Hormos
Bereits im Juni 2025 führte die Eskalation zwischen Israel und dem Iran, verstärkt durch US-Luftangriffe auf iranische Anlagen, zu deutlichen Reaktionen an den Energie- und Rohstoffmärkten. Über ein halbes Jahr später ist diese Dynamik wieder aktuell.
Zwar bezieht Deutschland kein Gas direkt aus dem Iran, doch die Sorge um eine mögliche Blockade der Straße von Hormus führt weltweit zu Nervosität. Die befürchtete Unterbrechung des LNG-Transits – rund ein Viertel des globalen LNG-Handels verläuft über diese Meerenge – lässt die Preise durch geopolitische Risikoprämien steigen.
Denn sollte der Iran die Straße von Hormus tatsächlich blockieren, käme der weltweite Energiehandel massiv ins Wanken. Lieferungen aus Förderstaaten wie Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten wären unterbrochen, wodurch besonders asiatische Großabnehmer wie China gezwungen wären, sich auf alternative Exporteure, wie etwa die USA, zu stützen. Das hätte unmittelbare Folgen für Deutschland und die EU, die seit der Energiepreiskrise und dem Wegfall von russischem Gas ebenfalls stärker auf US-LNG angewiesen sind, um den eigenen Bedarf zu decken.
Kurz gesagt: Der internationale Wettbewerb um verfügbare Mengen würde zunehmen und die Preise weltweit in die Höhe treiben.
Niedrige Gasspeicherfüllstände verschärfen die Situation
Die deutschen Gasspeicher sind aktuell so niedrig gefüllt wie zuletzt im Winter 2022. Zum 31. Dezember 2025 lag der Füllstand bei 42,8 % und damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres (66,1 %). Ursachen dafür sind vor allem der vergleichsweise niedrige Ausgangsfüllstand zu Beginn der Heizsaison sowie die bislang ungewöhnlich kalten Temperaturen im Januar.
Die Bundesnetzagentur sieht dennoch keinen unmittelbaren Versorgungsengpass. Ein wesentlicher Unterschied zu 2022 liegt im Ausbau der LNG-Infrastruktur: Die seitdem errichteten LNG-Importterminals in der Nord- und Ostsee können in den Wintermonaten rund 16 % des deutschen Gasbedarfs decken. Das entspricht etwa 32 % der Kapazität der deutschen Erdgasspeicher (Handelsblatt).
Auch die Strompreise geraten zunehmend unter Druck
Der jüngste Preisanstieg am Gas- und CO₂-Markt wirkt sich zunehmend auch auf die Strompreise aus. Unterstützt wird diese Entwicklung durch eine wetterbedingt geringere Windverfügbarkeit sowie kältere Temperaturprognosen.
Gerade in den Wintermonaten, wenn erneuerbare Energien weniger einspeisen, müssen vermehrt Gaskraftwerke einspringen, um die Nachfrage zu decken. Da diese hohe variable Kosten haben und zusätzlich CO₂-Zertifikate benötigen, wirken sich steigende Gas- und CO₂-Preise (aktuell bei 90 €/t) direkt auf den Strompreis aus.
Der Grund: Nach dem Merit-Order-Prinzip bestimmen sie als Grenzkraftwerke das Preisniveau für den gesamten Markt.
Zusätzlichen Druck erzeugen die anhaltenden Ausfälle französischer Kernkraftwerke. Die durch Sturmschäden an Hochspannungsleitungen verursachten Abschaltungen betreffen eine Leistung von rund 2,9 GW. Der Ausfall soll voraussichtlich bis Anfang Februar andauern.
Für KMU bedeutet das: Die Risiken steigender Stromkosten nehmen zu. Wer seine Energiebeschaffung nicht strategisch absichert, setzt sich weiterhin erheblichen Preisrisiken aus.
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