Biallo-Tipp: Sie wissen gar nicht so genau, was ein ETF eigentlich ist? Dann lesen Sie den Ratgeber von biallo.de, der Einsteigern alle Grundlagen erklärt.
Ein Rechenbeispiel: Wir nutzen den ETF-Rechner auf biallo.de und gehen von folgendem Modellfall aus: Sie zahlen wahlweise 100 oder 200 Euro monatlich in einen ETF-Sparplan auf den MSCI World ein, über eine Laufzeit von zehn, 20, 30 oder 40 Jahren. Wir gehen von einer Rendite von 6,52 Prozent aus (Kaufkraftverlust nicht berücksichtigt).
Gut zu sehen ist in der Tabelle, wie sehr Sie vom Zinseszinseffekt profitieren: Zwischen zehn und 20 Jahren Anlagezeitraum wächst Ihr Gesamtsparbetrag um weit mehr als das Doppelte. Und zwischen 20 und 40 Jahren Anlagezeitraum vervierfacht sich der Gesamtsparbetrag.
Biallo-Tipp: Mit dem Zinseszinsrechner von biallo.de können Sie ganz einfach das potenzielle Vermögenswachstum Ihrer Kapitalanlage berechnen.
So viel Zusatzrente ergibt Sparen
Wer es nach 40 Jahren mit einer Sparrate auf rund 220.000 Euro (oder rund 440.000 Euro bei 200 Euro Sparrate) geschafft hat, kann sich daraus mit Renteneintritt 25 Jahre lang jeden Monat rund 1.450 Euro (oder 2.900 Euro) auszahlen lassen bei einer angenommenen Rendite von 6,52 Prozent mit Kapitalverzehr. Bei einer angenommenen Rendite von fünf Prozent kann man jeden Monat 1.260 Euro (oder 2.500 Euro) als Zusatzrente mit Kapitalverzehr entnehmen. Bei beiden Rechenmodellen wird vorausgesetzt, dass das nicht entnommene Kapital weiter investiert wird (zum Beispiel in ETFs oder Festgeld). Nutzen Sie den ETF-Rechner auf biallo.de für weitere individuelle Beispielrechnungen.
ETF-Sparpläne haben den Vorteil, dass Sie die Sparrate jederzeit erhöhen, senken oder ganz aussetzen können. Sie selbst bestimmen die Laufzeit und können den Sparplan jederzeit früher kündigen oder weiterlaufen lassen.
Wertpapierdepot mit niedrigen Gebühren
Um einen ETF-Sparplan zu starten, benötigen Sie ein Wertpapierdepot, über das der Kauf der ETF-Anteile erfolgt. Das können Sie bei einer Bank – bei Ihrer Bank – eröffnen. Allerdings sollten Sie prüfen, was Sie das Wertpapierdepot dort kostet. Es können Kosten für das Depot anfallen, aber auch für den monatlichen Kauf der ETF-Anteile. Es gibt Anbieter, die zum Teil beides kostenlos anbieten. Das ist natürlich die bessere Wahl. Bei Neobrokern wie Smartbroker+ oder Scalable Capital oder Trade Republic, sind Depot und Sparpläne entweder dauerhaft kostenlos oder sehr kostengünstig zu haben. Aber auch Direktbanken wie die ING bieten Depot und ETF-Sparpläne kostenlos an. Lesen Sie dazu auch den Ratgeber „Kostenloser ETF-Sparplan: Die besten Anbieter im Vergleich“ von biallo.de.
Biallo-Tipp: Lohnen sich private Rentenversicherungen, die staatlich geförderte Riester-Rente und die Rürup-Rente? Bei diesen Altersvorsorgeprodukten wird Sparen mit Versicherungsschutz kombiniert, das geht zu Lasten der Rendite. Die versicherte lebenslange Rente ist teuer erkauft, denn bei den Policen fallen hohe Abschlusskosten an und nicht selten werden sie über Vermittler verkauft, die noch eine Provision daran verdienen. Private Rentenversicherungen, Riester- und Rürup-Verträge lohnen sich in der Regel nicht. Zudem müssen Versicherte nicht selten eine Lebenserwartung von weit über 90 Jahren haben, um wenigstens die eingezahlten Beträge zurückzuerhalten. Lesen Sie auch den Ratgeber Riester „Zusatzrente rechtzeitig aufbauen“ von biallo.de.
Hinweis: Alle im Text genannten Konditionen sind Stand: 10.12.2025.
Verwendete Quellen:
- Experteninterview: Merten Larisch, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Bayern e.V.
- Vergleichsrechner und Ratgeber auf biallo.de
- ExtraETF: https://extraetf.com/…
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