GAEB-Online 2025: Kosten und Nutzen der KI-Kalkulation
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Freitag, Okt. 2, 2026
Funktionsweise
Der KI-PreisNavigator für GAEB-Online 2025 speichert die Positionspreise aus den "alten" Angeboten, die ein Betrieb kalkuliert. Taucht in einer neuen Ausschreibung eine gleiche oder inhaltlich gleichwertige Position auf, schlägt das Tool in GAEB-Online 2025 den früheren Preis vor. Grundlage sind ausschließlich die eigenen, bereits abgegebenen Preise. Irgendwelche fremden Marktpreise, Durchschnittswerte oder Preise anderer Firmen fließen nicht ein.
Die Künstliche Intelligenz des KI-PreisNavigators kommt bei der Texterkennung zum Einsatz. Neben dem wörtlichen Vergleich bewertet ein zweites Verfahren Positionstexte nach ihrer Bedeutung, sodass eine Leistung auch dann als vergleichbar erkannt wird, wenn zwei Ausschreibungen oder Auftraggeber sie ganz unterschiedlich beschreiben.
Verantwortung und Kontrolle
Den Preis des Angebotes bestimmt immer der Anwender. Er entscheidet, ob ein KI-Vorschlag lediglich erscheint, von Hand geändert oder automatisch eingesetzt wird, und er stellt ein, wie hoch die Übereinstimmung mindestens sein muss. Die Spanne reicht von exakt gleichen Positionen bis zu sinngemäß ähnlichen. Ein Protokoll weist zu jeder LV-Position eines Angebotes die Vergleichseinträge, deren Herkunftsdatum und den Grad der Übereinstimmung, also die Ähnlichkeit, aus. So lässt sich auch später nachvollziehen, woher ein übernommener Preis stammt.
Grenzen hat das Programm bei allem, was über die eigene Angebotshistorie hinausgeht. Besonderheiten der Baustelle, projektspezifische Risiken oder Erschwernisse und Preisentwicklungen am Markt kennt es nicht. Eine vollständig automatische Kalkulation ist nicht vorgesehen, und die fachliche Verantwortung für den Angebotspreis liegt weiterhin beim Betrieb.
Aufwand im Betrieb
Nach Aktivierung des Abo-Schlüssels lädt das Programm einmalig eine Art Sprachmodell von rund 430 MB herunter. Danach wird wie gewohnt kalkuliert, und die Preisdatenbank füllt sich mit jedem Angebot das der User abspeichert. Ältere Angebote können immer auch nachträglich in der KI-Preisdatenbank gespeichert werden um somit schneller zu Ergebnissen zu kommen.
In den ersten Tagen ist die KI-Datenbank in der Regel leer, und Vorschläge entstehen erst mit den ersten gespeicherten Angeboten. Mit jedem weiteren Angebot findet das Programm häufiger passende Vergleichspositionen. Nach Angaben des Herstellers lassen sich bei umfangreichen Leistungsverzeichnissen und gefüllter Datenbank typischerweise bis zu 60 Minuten je Ausschreibung einsparen. Anwender melden dem Support zurück, dass die Preisfindung für neue Ausschreibungen damit wesentlich schneller geht und Angebote zügiger fertig werden. Ob sich das Abonnement für einen Betrieb rechnet, hängt vor allem davon ab, wie viele Ausschreibungen er im Monat bearbeitet.
Kosten, Laufzeit und Test
Der KI-PreisNavigator ist das einzige Produkt von gaeb-online, das als Abonnement angeboten wird. Alle übrigen Programme sind Einmalkäufe ohne laufende Gebühren. Das Abonnement kostet je Arbeitsplatz 25 Euro netto im Monat und wird jährlich mit 300 Euro netto zu Vertragsbeginn abgerechnet. Nutzungsabhängige Gebühren fallen nicht an. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate und verlängert sich um weitere zwölf Monate, sofern nicht gekündigt wird. Eine Kündigungsfrist gibt es nicht. Bestellt wird über den Zahlungsdienstleister FastSpring per Kreditkarte oder PayPal.
Vor dem Abschluss steht eine kostenlose Testphase von 30 Tagen, die mit der ersten Aktivierung beginnt. Endet sie ohne Abonnement, ist keine Kündigung nötig, und die Funktion lässt sich danach nicht mehr nutzen. Getestet wird im echten Tagesgeschäft und nicht mit Beispieldaten. Wie sich die vier Wochen sinnvoll nutzen lassen, beschreibt der Beitrag zum Ablauf der Testphase im GAEB-Online-Blog.
Geeignete Betriebe
Den größten Nutzen haben Betriebe mit wiederkehrenden Leistungspositionen, etwa Maler, Trockenbauer, Estrich- und Fliesenleger, Elektro- und SHK-Betriebe, Hoch- und Tiefbau sowie der Garten- und Landschaftsbau. Wer selten an Ausschreibungen teilnimmt oder überwiegend Einzelleistungen anbietet, wird entsprechend weniger Vorschläge erhalten.
Verfügbarkeit
Voraussetzung ist GAEB-Online 2025 in einer freigeschalteten Vollversion, wahlweise als Einzelplatz, USB oder Terminalserver, auf einem 64-Bit-Windows. Mit der Demoversion funktioniert die Erweiterung nicht. Eine Internetverbindung wird nur für die Lizenzprüfung und den Download des Sprachmodells benötigt. Die Berechnung erfolgt auf dem Rechner des Anwenders.
Über gaeb-online Ulrike Braun entwickelt Software rund um das Thema GAEB-Ausschreibungen. Die Produkte werden bereits von über 5.000 Kunden zur schnellen Kalkulation, zum Beispiel mit MS-Excel®, und zur elektronischen Angebotsabgabe im Format GAEB DA84 genutzt. Die Lösungen unterstützen bei der Kalkulation über EFB-Preisblätter, bei Aufmaß und Mengenermittlung als DA11 und GAEB X31 sowie bei der Rechnungsstellung als GAEB X89 oder XRechnung 3.0. GAEB-Online 2025 ist für Windows 10 und 11 verfügbar, zweisprachig (Deutsch/Englisch) und neben der Einzelplatzvariante auch als USB- und Terminalserver-Version erhältlich. Die Software richtet sich hauptsächlich an Handwerksbetriebe und Baufirmen.
Pressekontakt gaeb-online, Ulrike Braun Kraichgaustraße 15 75045 Walzbachtal/Jö, Deutschland Telefon: +49 7203 346506 E-Mail: info@gaeb-online.de Web: www.gaeb-online.de
gaeb-online vertreibt mit der Software GAEB-Online eine Bietersoftware für GAEB-Ausschreibungen. GAEB-Online wird von über 5.000 Kunden zur schnellen Kalkulation, zum Beispiel mit Microsoft Excel, und zur elektronischen Angebotsabgabe im Format GAEB DA84 eingesetzt.
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