Vitamin Algund – Stille als Kraftquelle

Booking.com zählt Stille zu den wertvollsten Reisegütern des Jahres 2026. Immer mehr Reisende suchen gezielt Orte ohne Lärm und Reizüberflutung. Hoch über dem Talkessel von Meran liegt mit Aschbach, ein Ort, der diese Ruhe nicht erst inszenieren muss, weil sie durch seine Lage von selbst entsteht.

Aschbach ist eine Fraktion der Gemeinde Algund auf rund 1.350 Metern Höhe, geografisch getrennt vom übrigen Gemeindegebiet und eingebettet in dichten Wald im unteren Vinschgau. Erreichbar ist der Weiler über eine lange, gewundene Bergstraße oder mit der Seilbahn Aschbach von Rabland aus, die in rund sieben Minuten eine Höhendifferenz von etwa 820 Metern überwindet. Das Dorf selbst ist ein nahezu autofreies Naherholungsgebiet.

Wer in Aschbach ankommt, findet keinen Verkehr und keine Warteschlangen, sondern Bergwiesen, Nadelwald und einen Panoramablick auf die Texelgruppe und den Vinschgau. Direkt oberhalb der Bergstation beginnt der Walderlebnispfad Aschbach, ein rund 3,6 Kilometer langer Rundweg, der auch mit Kinderwagen begehbar ist. Entlang der Strecke geben Informationstafeln und Erlebnisstationen Einblick in den Lebensraum Wald. Besucher können 18 heimische Holzarten erkunden, an einem Waldxylophon den Klang unterschiedlicher Hölzer erleben, ein begehbares Vogelnest entdecken und an einem Hörtrichter Geräusche des Waldes wahrnehmen, die im Alltag meist untergehen. Ergänzend vermitteln die Stationen Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt, kindgerecht und ohne technischen Aufwand.

Wer möchte, verbindet den Waldbesuch mit dem Barfußpfad entlang des Walderlebnispfades in Aschbach, der zur bewussten Pause für Körper und Geist einlädt. Auf dem Rückweg zur Bergstation fällt der Blick erneut auf die Texelgruppe, bevor die Seilbahn zurück ins Tal führt. Zwei kleine Kirchen, die Wallfahrtskapelle Maria Schnee aus dem Jahr 1695 und die Herz Jesu Kirche aus dem Jahr 1886, liegen ebenfalls auf der Route und geben dem Ausflug einen kulturellen Bezugspunkt.

Von Ende Mai bis Ende September lädt Kräuterpädagogin Melanie jeden Mittwochnachmittag zu einer besonderen Kräuterwanderung ein. Entlang der Wege zeigt sie, welche vermeintlichen Unkräuter wertvolle Heil und Wildkräuter sind, erklärt ihre Verwendung und sammelt sie gemeinsam mit den Teilnehmern. Den Abschluss bildet Melanies Kräuterküche, wo aus den frisch gesammelten Kräutern ein aromatischer Frischkäse zubereitet wird.

Für tierbegeisterte Kinder zählt das Ponyreiten auf dem Bauernhof Tholer zu den besonderen Urlaubserlebnissen. Inmitten der Natur können sie den respektvollen Umgang mit den Tieren kennenlernen und unvergessliche Momente auf dem Rücken der Ponys erleben.

Aschbach war über Generationen hinweg vor allem eines: Bergweide und Lebensraum der Bauern, nicht Ausflugsziel. Diese Ursprünglichkeit ist bis heute spürbar und unterscheidet den Weiler von vielen anderen Bergdörfern. Einmal im Monat öffnet Elisabeth vom Tholer Hof die Alte Bauernküche und gibt Einblicke in eine fast vergessene Tradition. Gemeinsam mit den Besuchern backt sie das typische „Paarl“ Brot nach überlieferten Rezepten und erzählt von der bäuerlichen Alltagskultur, die Aschbach bis heute prägt.

Für die Destination Algund steht Aschbach für einen bewussten Umgang mit der Natur. Stark frequentierte Wege wie der Algunder Waalweg sollen ihre Kapazität behalten, statt zusätzlich beworben zu werden. Aschbach bietet dagegen echten Raum für Ruhe und Naturvermittlung, ohne dass dafür neue Infrastruktur oder zusätzliche Kapazität nötig wäre.

Über Tourismusverein Algund

Hier fühlen sich naturverbundene Genießer zuhause: Das Gartendorf Algund im Meraner Land in Südtirol besticht mit einer kontrastreichen alpin-mediterranen Kulisse zwischen 300 und 3.000 Höhenmetern. Sieben abwechslungsreiche Ortsteile laden mit rund 160 Kilometern an Wanderwegen, darunter der berühmte Algunder Waalweg und der Meraner Höhenweg im Naturpark Texelgruppe, sowie zahlreichen Radwegen in verschiedenen Höhenlagen zu gesunder Bewegung ein. Um neue Kraft zu schöpfen, bieten sich viele Ruheplätze, Waldbaden in der Atmosphäre des Algunder Waldes, Achtsamkeitsübungen, geführte Kräuterwanderungen und 50 Kneipp-Stationen an. Ob im traditionellen Gasthaus oder im Sterne-Restaurant, Gäste können sich stets auf eine naturnahe und regionale Küche mit frischen Algunder Qualitätsprodukten verlassen. Das Gartendorf Algund ist der qualifizierte Ort für gesundheitsfördernden Outdoor-, Genuss- und Erholungs- sowie Familienurlaub gleichermaßen.

Weitere Informationen unter www.algund.info.

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