Findling bietet wirtschaftliche Alternativen zu Premium-Pendelrollenlager
Die Ausgangslage ist typisch: Ein Kunde setzt ein Premiumlager ein und orientiert sich an Katalogwerten. Dynamische und statische Tragzahlen dominieren dabei die Auswahl, während andere Einflussgrößen zweitrangig bleiben. Genau hier setzt Findling an. Die Wälzlagerexperten führen für ihre Kunden Vergleichsanalysen durch. Dem Premium-Standardlager werden Alternativen aus niedrigeren Leistungsklassen gegenübergestellt und die zu erwartende Lebensdauer jeweils ermittelt. Findling verwendet dafür die Methode der modifizierten Referenzlebensdauer (Lnmrh) nach ISO/TS 16281. Diese berücksichtigt neben den Betriebsbedingungen auch Schmierung, Sauberkeit und die Lastverteilung im Lager auf der Ebene einzelner Wälzkörper. Für die Berechnung kommt das Simulationswerkzeug MESYS zum Einsatz.
Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt ein aktuelles Beispiel aus dem Qualitätslabor von Findling: Der Kunde wünschte sich eine Alternative zu bislang verwendeten Premium-Pendelrollenlagern. Findling stellte diesen High-End-Produkten Pendelrollenlager aus den ABEG-Leistungsklassen Supra und Eco gegenüber. Das eingesetzte Premiumlager erfüllte erwartungsgemäß alle Anforderungen. Die günstigeren Alternativen aus den niedrigeren Leistungsklassen taten das zunächst nicht. Durch die geringeren Tragzahlen unterschritt die Lebensdauer die Zielwerte. Wird jedoch der Schmierstoff an die Anwendung angepasst, verändert sich diese Bild deutlich. In den Simulationen stieg die Lebensdauer der günstigeren Lager deutlich an und erreicht beziehungsweise übertraf die Anforderungen.
Das Ergebnis zeigt: Nicht allein die Tragzahl ist das ausschlaggebende Kriterium bei der Auswahl eines Wälzlagers, sondern die Anpassung an den realen Betrieb. Ein Lager aus einer niedrigeren Leistungsklasse, kombiniert mit einem anwendungsoptimierten Schmierstoff, kann die wirtschaftlich bessere Wahl sein. „Gerade bei niedrigen Drehzahlen hat die Schmierung erheblichen Einfluss auf die Lebensdauer“, erklärt Janek Herzog, Anwendungsingenieur bei Findling Wälzlager. „Je genauer wir die Betriebsbedingungen kennen, desto präziser können wir die Alternativen auslegen und aus einer teuren Standardlösung eine wirtschaftlich bessere machen.“
Mit mehr als 16 Millionen verkauften Produkten pro Jahr beweist die Findling Wälzlager GmbH seit über 100 Jahren ihre Verantwortung und Begeisterung für die Wälzlagertechnik. 1919 gegründet, ist man heute ein hochspezialisiertes und weltweit agierendes Unternehmen. Fundament dieses Erfolges ist ABEG®: Mit der auf Leistungskennwerten basierenden Auswahl- und Berechnungsmethode lässt sich das technisch wie wirtschaftlich optimale Wälzlager ermitteln. Mit der Erfahrung und dem Produktwissen aus tausenden Kundenanforderungen entwickelte sich zudem ein einzigartiges Dienstleistungsangebot von der anwendungstechnischen Beratung, der Schadensanalyse und Lebensdauertests bis hin zu herstellerunabhängigen Schulungen. Mit einer eigenen Fertigung für sonderbefettete und modifizierte Wälzlager lassen sich komplexe Kundenanforderungen flexibel und zeitnah umsetzen. Diese Innovationskraft zieht das in dritter Generation inhabergeführte Unternehmen aus dem engen Dialog mit seinen Kunden.
www.findling.com
Findling Wälzlager GmbH
Schoemperlenstr. 12
76185 Karlsruhe
Telefon: +49 (721) 55999-0
Telefax: +49 (721) 55999-140
http://www.findling.com
![]()