Medienauftakt „Tag des offenen Hofes 2026“ am 12. Juni 2026
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Freitag, Mai 29, 2026
Sehr geehrte Partner der MKH Agrar-Produkte-GmbH,
Landwirtschaft wird selten dort diskutiert, wo sie stattfindet: auf dem Hof. Genau das ist beim bundes-weiten Auftakt „Tag des offenen Hofes“ 2026 anders. Zwischen Stall, Schaukäserei und sorbischer Tradition eröffnet die Krabat Milchwelt in Sachsen das bundesweite Aktionswochenende. Der Hof steht beispielhaft für moderne Landwirtschaft im Spannungsfeld von Klimawandel, Versorgungssicherheit, Regio-nalität und gesellschaftlichen Erwartungen.
Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche LandFrauenverband (dlv) und der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) laden Sie herzlich ein, bei der Auftaktveranstaltung in der Lausitz unter dem Motto „Wo kommen unsere Lebensmittel zukünftig her?“ dabei zu sein.
Wann: Freitag, 12. Juni 2026, ab 9:30 Uhr
Wo: Krabat Milchwelt | Kotten 2 | 02997 Wittichenau | Sachsen
(bitte der Ausschilderung „Tag des offenen Hofes“ folgen)
Die Veranstaltung bringt Landwirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft zusammen. Erwartet werden Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes- und Landespolitik, Verbänden, Medien sowie Gäste aus Land-wirtschaft und ländlichem Raum. Neben politischen Debatten und klaren Botschaften bietet der Vormit-tag echte Einblicke in moderne Landwirtschaft: Hofführungen, Begegnungen mit Landwirtinnen und Landwirten, das Sächsische Fußball-Orakel, regionale Spezialitäten und starke Bilder zwischen Milchkü-hen, Maschinen und Lausitzer Tradition.
Bitte melden Sie sich bis spätestens 5. Juni unter info@krabat-milchwelt.de an.
Über Ihre Zusage würden wir uns außerordentlich freuen.
Deutscher Bauernverband e.V.
Deutscher LandFrauenverband e.V.
Bund der Deutschen Landjugend e.V.
Veranstaltungsdatum: Freitag, 12. Juni 2026
Zeitrahmen: ca. 09:30 bis 13:00 Uhr
Veranstaltungsort: MKH Agrar- Produkte- GmbH KRABAT MILCHWELT, Kotten 2, 02997 Wit-tichenau
Programm:
Ab 9:30 Uhr: Ankunft, Begrüßungskaffee und Austausch
10:00 Uhr: Begrüßung und gemeinsamer Startschuss für den Tag des offenen Hofes
Anschließend: Hofführungen
11:25 Uhr: Fußball-Orakel zum ersten Deutschlandspiel der Fußball-Weltmeisterschaft
11:35 Uhr: Krabat-Hoftalk Wo kommen unsere Lebensmittel zukünftig her? Regionale Landwirtschaft zwischen Klimawandel und geopolitischen Unruhen
Diskutiert wird unter anderem mit:
– Prof. Dr. Dr. Markus Schick, Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
– Georg-Ludwig von Breitenbuch, Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft
– Tobias Kockert, Geschäftsführer der Krabat Milchwelt
– Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes
– Torsten Krawczyk, Vize-Präsident des Deutschen Bauernverbandes
– Theresa Schmidt, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend a.D.
– Moderation: Diana Fritzsche-Grimmig (Mitteldeutscher Rundfunk)
ca. 12:45 Uhr: Gemeinsames Mittagessen am „Lausitz schmeckt“-Buffet
Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft
Im Nordosten Sachsens im Dreiländereck zwischen Deutschland, Tschechien und Polen, wo man die letzten Ausläufer des Lausitzer Hügellandes hinter sich lässt und die Türme der historischen Altstadt Bautzens ihre Silhouette zieren, beginnt im Herzen der Oberlausitz die Heide- und Teichlandschaft. Sie ist eine der artenreichsten Regionen Deutschlands.
Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft beherbergt über 1.000 angelegte Gewässer. Wie vor 500 Jahren dienen die Teiche heute noch der Fischzucht und prägen die malerische Landschaft. Die Region ist Rastgebiet für zahlreiche Zugvögel und dient als Heimat für viele, zum Teil bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Mit ein bisschen Glück kann man hier sogar den Seeadler beobachten oder auf den Spuren der Wölfe wandern. Um diesen natürlichen und artenreichen Lebensraum zu erhalten, wurde der größte Teil des Gebietes 1996 zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt.
Die meisten Orte der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sind aus slawischen Siedlungen hervorgegangen. Bis heute hat sich über Jahrhunderte hinweg das kleinste slawische Volk, die Lausitzer Sorben, seine nationalen Eigenheiten bewahrt. Dem Engagement dieses kleinen Volkes ist es zu verdanken, dass die Lausitz heute noch zweisprachig ist und Leben und Kultur hier reicher sind als anderorts.
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