World Health Day 2026: NOVENTI stellt Rezept-Report vor
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Donnerstag, Apr. 2, 2026
Wenige Tage vor dem World Health Day am 7. April veröffentlicht NOVENTI, eines der führenden Abrechnungszentren, eine aktuelle Auswertung der Rezeptdaten aus dem Jahr 2025. Die Analyse zeigt: Volkskrankheiten prägen die Gesundheitsversorgung in Deutschland stark. Blutdrucksenker, Cholesterinmedikamente und Herzpräparate gehören weiterhin zu den am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln.
Fast jedes dritte Rezept, das NOVENTI 2025 abgerechnet hat, enthält ein Medikament gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie sind weiterhin die Todesursache Nr. 1 in Deutschland und gehören zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Viele Menschen benötigen dauerhaft entsprechende Medikamente, um Blutdruck, Herzfunktion oder Cholesterinwerte zu regulieren. Dahinter folgen Schmerzmittel mit rund 17 Prozent der bei NOVENTI abgerechneten Rezepte und Medikamente für Verdauung und Stoffwechsel, darunter Diabetesmittel, mit gut 12 Prozent.
World Health Day 2026: Globale Gesundheit zeigt sich im Alltag der Apotheken
Der diesjährige World Health Day erinnert daran, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem und der Zugang zu medizinischer Versorgung sind. Der Blick auf Deutschlands Rezepte zeigt, dass Volkskrankheiten wie Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen den Versorgungsalltag bestimmen – und dass Vor-Ort-Apotheken dafür unverzichtbar sind. Sie sind eine niedrigschwellige Anlaufstelle und begleiten Patientinnen und Patienten vielfach über Jahre hinweg.
Neben der Abgabe von Medikamenten übernehmen Apotheken eine zentrale Rolle in der Prävention: Viele bieten pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) wie Blutdruckmessungen oder Medikationsberatungen an. Damit können Patientinnen und Patienten ihre Gesundheitswerte regelmäßig überprüfen und ihre Therapie besser verstehen.
Mark Böhm, Vorstandsvorsitzender NOVENTI Health SE: „Wenn gesundheitliche Fragen auftreten – etwa bei auffälligen Blutdruckwerten oder Unsicherheiten zur Medikation – ist die Apotheke vor Ort für viele Menschen die erste verlässliche Anlaufstelle im Alltag. Hier beginnt Gesundheitsversorgung nicht im Wartezimmer, sondern direkt vor Ort. Mit Angeboten wie Blutdruckmessungen oder individueller Medikationsberatung helfen Apothekerinnen und Apotheker dabei, Therapien verständlich zu machen, Risiken früh zu erkennen und im entscheidenden Moment richtig zu handeln. Das ist mehr als Service. Es kann Leben retten. Der World Health Day führt uns das eindrücklich vor Augen: Gesundheit entsteht nicht erst im Krankenhaus, sondern jeden Tag – in den Gesundheitsberufen, in der Apotheke vor Ort und bei jeder bewussten Entscheidung für Vorsorge und Therapie.“
Ein Rezept kostet im Schnitt über 100 Euro – Papierrezepte bleiben teurer
Der durchschnittliche Wert eines Rezepts lag 2025 bei 102,60 Euro. Die Preisspanne variiert je nach Art des Medikaments deutlich: Papierrezepte kosteten durchschnittlich 230,90 Euro, E‑Rezepte 73,53 Euro – vor allem, weil auf einem Papierrezept bis zu drei Verordnungen stehen können, beim E‑Rezept jedoch jede Verordnung einzeln ausgestellt wird.
„Hochpreiser“ treiben die Gesamtkosten
Während viele häufig verschriebene Arzneimittel vergleichsweise günstig sind, entstehen die größten Kosten durch moderne Spezialtherapien – etwa gegen Autoimmunerkrankungen oder Krebs. Immunmodulierende Medikamente etwa kosten im Durchschnitt mehr als 1.700 Euro pro Rezept. Der Anteil dieser sogenannten „Hochpreiser“ (hier: ab 1.200 Euro pro Rezept) ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: von knapp 41 Prozent im Jahr 2022 auf rund 46 Prozent im Jahr 2025.
Was Patientinnen und Patienten wissen sollten
Für die meisten Menschen bedeutet das: Die häufigsten Medikamente sind nicht diejenigen, die das System am meisten belasten. Die hohen Kosten entstehen vor allem durch spezialisierte Therapien für schwere Erkrankungen – während Standardmedikamente für Volkskrankheiten wie Bluthochdruck vergleichsweise erschwinglich bleiben.
Zum World Health Day zeigt der Blick auf die Rezeptdaten damit zweierlei:
Volkskrankheiten prägen den Alltag in den Apotheken – und innovative Spezialtherapien sichern die Behandlung schwerer Erkrankungen, treiben jedoch die Gesamtkosten. Vor‑Ort‑Apotheken unterstützen Patientinnen und Patienten dabei, beide Seiten im Blick zu behalten: mit Beratung, Prävention und einer sicheren Arzneimittelversorgung.
Alle Informationen zum NOVENTI Rezept-Report 2025 gibt es auf www.noventi.de/newsroom/noventi-data-hub
Datenbasis:
Alle Aussagen und präsentierten Informationen basieren auf den Abrechnungsdaten der NOVENTI Health SE aus den Jahren 2022 bis 2025. NOVENTI rechnete 2025 über 174 Mio. E-Rezepte ab. Für die Analyse wurden neben E-Rezepten auch Papierrezepte einbezogen. Die Daten sind nach dem international anerkannten ATC-Code-System für Arzneimittel und Arzneistoffe (Anatomisch-Therapeutisch-Chemisches Klassifikationssystem) geclustert, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt und gepflegt wird.
NOVENTI ist einer der führenden Anbieter von Software, Finanzdienstleistungen und digitalen Plattformen im deutschen Gesundheitsmarkt. Mit den Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Abrechnung, Warenwirtschaft und Branchensoftware steht NOVENTI sämtlichen Leistungserbringerinnen und Leistungserbringern des Gesundheitswesens mit Professionalität und Expertise zur Seite. Dazu zählen unter anderem Apotheken, Arztpraxen, Physiotherapiepraxen, Sanitätshäuser und Pflegedienste sowie deren Kundinnen und Kunden bzw. Patientinnen und Patienten. NOVENTI begleitet seine Kundinnen und Kunden in digitalen Transformationsprozessen wie dem E-Rezept, bietet hybride Lösungen und vernetzt sowohl die Dienstleisterinnen und Dienstleister im Gesundheitsmarkt als auch die Menschen miteinander, um damit die Zukunftsfähigkeit der Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer zu sichern. Seit der Gründung im Jahre 1900 als Interessenvertretung von Münchner Apotheken ist NOVENTI bis heute ein apothekereigenes Unternehmen. Einziger Gesellschafter der NOVENTI Group ist der FSA e. V., der rund 3.000 Apothekerinnen und Apotheker zu seinen Mitgliedern zählt. NOVENTI mit Hauptsitz in München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeitende und erzielt einen Abrechnungsumsatz von über 30 Mrd. Euro.
Vorstand: Mark Böhm (Vorstandsvorsitzender) I Frank Steimel (stellv. Vorstandsvorsitzender)
Weitere Informationen: www.noventi.de | NOVENTI – Mehr Zeit für Gesundheit
NOVENTI Health SE
Berg-am-Laim-Straße 105
81673 München
Telefon: +498943184500
Telefax: +49 (89) 43184-460
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