Parkinson-Informationstag am 10. April 2026 im Klinikum Christophsbad

Bereits zum 29. Mal findet am 11. April der Welt-Parkinson-Tag statt. Damit sollen die Betroffenen und das Krankheitsbild in den Fokus gerückt werden. Die Experten des Klinikums Christophsbad informieren alle Interessierten bereits einen Tag zuvor über die komplexe Erkrankung: PD Dr. Katharina Althaus, Chefärztin der Klinik für Neurologie, und Dr. Monika Clauer-Bredt, ärztliche Leitung der Parkinson-Therapie im Christophsbad, laden herzlich zum Parkinson-Informationstag am Freitag, den 10. April 2026, von 14:00 bis ca. 16:00 Uhr in den Herrensaal (Haus 11) ein.

„Ein informativer Nachmittag für Menschen mit Parkinson, Angehörige und Interessierte – das ist unser Ziel“, erklärt Frau Dr. Clauer-Bredt. „Unsere Experten informieren verständlich über die Erkrankung, moderne Therapien und praktische Unterstützungsmöglichkeiten.“ Nach einem kurzen Grußwort von Frau PD Dr. Althaus wird Frau Dr. Clauer-Bredt einen Fokus auf das Thema „Parkinson verstehen“ legen. In ihrem Fachvortrag informiert sie über die körperlichen Veränderungen infolge von Morbus Parkinson sowie die entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend stehen die unterschiedlichen therapeutischen Maßnahmen im Mittelpunkt: Der Physiotherapeut Christian Schmidt referiert zum Thema „Wie gezielte Bewegung helfen kann, Mobilität und Gleichgewicht zu verbessern“. Danach informiert die Ergotherapeutin Reyhan Schmidt über „Praktische Strategien und Hilfsmittel für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit“ und die Logopädin Ruth Weiler beantwortet die Fragen „Warum Parkinson auch Stimme und Schlucken beeinflussen kann und wie Training hilft“.

Auch das Parkinson-Team stellt sich vor und informiert die Anwesenden mit zwei spannenden Fachvorträgen zu den Themen „Parkinson-Komplexbehandlung im Krankenhaus“ (Referentin: Claudia Eckardt, Parkinson Nurse i. A.) sowie „Unterstützung für Betroffene und Angehörige“ (Referentin: Regina Husar, Parkinson Nurse). In einer offenen Fragerunde mit allen Referenten gibt es im Anschluss noch die Möglichkeit, sich zum Thema Parkinson auszutauschen.

Ausgezeichnete Arbeit:

Chefärztin PD Dr. Katharina Althaus und die Klinik für Neurologie im Christophsbad Göppingen werden vom Magazin „FOCUS Gesundheit“ unter den Top-Medizinern im Bereich „Parkinson in Deutschland“ gelistet.

Welt-Parkinson-Tag:

1997 wurde der Welt-Parkinson-Tag von der WHO und Parkinson’s Europe initiiert. Seitdem wird jedes Jahr am 11. April der revolutionären Forschungsarbeit James Parkinsons gedacht, der die Krankheit 1817 erstmals ausführlich beschrieb. James Parkinson wurde am 11. April 1755 in Hoxton, London geboren und verstarb ebenda am 21. Dezember 1824.

Morbus Parkinson:

Morbus Parkinson tritt infolge eines langsam fortschreitenden Verlusts von Nervenzellen im Gehirn auf. Prominente Betroffene sind unter anderem der Moderator Frank Elstner, der Schauspieler Michael J. Fox, der Kabarettist Ottfried Fischer und der Komiker Markus Maria Profitlich. Auch über 200 Jahre nach der Entdeckung der neurodegenerativen Krankheit ist immer noch keine ursächliche Behandlung möglich – lediglich die Symptome lassen sich mittlerweile mit Medikamenten und Therapien recht gut behandeln. Hierzulande leben knapp 400.000 Menschen mit dem Parkinson-Syndrom. Charakteristisch für das Krankheitsbild sind unter anderem: Muskelzittern (Tremor) in Ruhe, verlangsamte Bewegungen und Muskelstarre (Rigor). Bei Parkinson handelt es sich jedoch um keine reine Bewegungskrankheit. Die Erkrankten leiden oft auch an nicht motorischen Symptomen wie Riechstörungen, Schlafstörungen, chronischer Verstopfung, allgemeiner Verlangsamung, Schwindel beim Aufstehen, Gedächtnisproblemen etc.

Parkinson Nurse:

In Deutschland können sich Krankenpflegekräfte bereits seit 2006 zur Parkinson Nurse (m/w/d) weiterbilden lassen. Als solche ist man explizit für die Betreuung von Parkinson-Patienten qualifiziert. Da es sich bei Morbus Parkinson um eine komplexe neurologische Erkrankung handelt, geht diese auch mit speziellen Herausforderungen im Pflegealltag einher.

Über die Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG

Das 1852 gegründete Klinikum Christophsbad in Göppingen ist heute ein modernes Akutplankrankenhaus für Neu-rologie einschließlich regionaler Stroke Unit, Frührehabilitation und Schlaflabor, für Psychiatrie und Psychothera-pie, Gerontopsychiatrie, Psychosomatik und für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Es besteht, zusammen mit der geriatrischen Rehabilitationsklinik in Göppingen und der orthopädischen Rehaklinik Bad Boll, aus sieben Kliniken mit ambulanten, teil- und vollstationären Bereichen.

Angegliedert an das Klinikum ist das Christophsheim, ein spezialisiertes Wohnheim für psychisch u./od. neurolo-gisch kranke Erwachsene. Die vier Standorte des Unternehmens befinden sich in Göppingen, Geislingen und Bad Boll sowie mit MentaCare, unserem Zentrum für Psychische Gesundheit, in Stuttgart. Die Christophsbad Klinik-gruppe ist mit rund 1.050 Betten/Plätzen Arbeitgeber für rund 2.000 Mitarbeitende. Mit dem im Jahr 2022 gegründe-ten Medizinischen Versorgungszentrum Christophsbad (MVZ) stärkt die Klinikgruppe die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung im Landkreis: Im MVZ befindet sich die Praxis für HNO-Heilkunde, die Traumaambu-lanz sowie die medizinischen Versorgungszentren für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie. In der Chris-tophsbad Akademie für Psychotherapie (C-AP) am Standort Göppingen können Psychologen mit abgeschlosse-nem Masterstudium ihre Anerkennung als Fachpsychotherapeut im Gebiet Psychotherapie für Erwachsene, Verfah-ren Verhaltenstherapie, erwerben.

Seit 2021 ist das Klinikum Christophsbad Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm für die Fachbereiche Neurologie und Psychiatrie in Kooperation mit dem Alb Fils Klinikum.

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