Weltfrauentag: Direktvertrieb als Motor weiblicher Selbständigkeit

Anlässlich des Internationalen Frauentags weist der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland auf die besondere Bedeutung der Branche für die Erwerbsmöglichkeiten, insbesondere von Frauen, hin. Kaum eine andere Vertriebsform ist historisch und strukturell so eng mit weiblicher Selbständigkeit verbunden wie der Partyverkauf und der Direktvertrieb insgesamt. Die weiblichen Erfolgsgeschichten teilt der Verband auf seiner Webseite: https://www.direktvertrieb.de/de/frauenpower

Der Partyverkauf wurde maßgeblich von Frauen entwickelt und professionalisiert. Er eröffnete Frauen frühzeitig einen niedrigschwelligen Zugang zu einer selbständigen Nebentätigkeit oder einer Haupterwerbstätigkeit – häufig ohne Startkapital, ohne formale Ausbildung und mit hoher zeitlicher Flexibilität. Damit schuf der Direktvertrieb für viele Frauen schon früh erstmals die Möglichkeit, Einkommen zu erzielen, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen.

„Der Direktvertrieb ist ein oft unterschätzter Teil der Wirtschaftsgeschichte von Frauen“, erklärt Elke Kopp, Vorstandsvorsitzende des Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD). „Lange bevor Begriffe wie Work-Life-Balance, Social Selling oder Female Entrepreneurship gesellschaftlich diskutiert wurden, lebten Frauen im Direktvertrieb genau diese Modelle.“

Besonders prägend ist dabei der Beziehungs- und Empfehlungsansatz des Vertriebs. Fähigkeiten wie Kommunikation, Vertrauensaufbau, Community-Building und Coaching – lange Zeit als „weiblich“ und damit als wirtschaftlich zweitrangig betrachtet – wurden im Direktvertrieb zu zentralen Erfolgsfaktoren. Heute gelten genau diese Kompetenzen als Schlüsselqualifikationen moderner Arbeits- und Vertriebsmodelle.

Auch in Führungsstrukturen nimmt der Direktvertrieb eine Sonderrolle ein. Frauen übernehmen hier überdurchschnittlich häufig Leitungs- und Führungsfunktionen. Aufstieg erfolgt leistungsbasiert, unabhängig von Geschlecht, formalen Titeln oder klassischen Karrieremustern.

„Der Direktvertrieb zeigt, dass weibliche Wirtschaftskraft, Selbständigkeit und Führung auch jenseits traditioneller Erwerbsmodelle möglich sind“, so Elke Kopp weiter. „Das ist eine Erfahrung, die gerade am Weltfrauentag sichtbar gemacht werden sollte.“

Der Direktvertrieb leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Gleichstellung, sondern auch zur wirtschaftlichen Vielfalt und zur Stärkung unternehmerischer Kompetenzen in der Breite der Gesellschaft.

  Mehr zu weiblichem Direktvertrieb unter: https://www.direktvertrieb.de/de/frauenpower

Über Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V

Seit fast 60 Jahren setzt sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) für die Interessen der Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs ein. Die BDD-Mitglieder haben sich zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen. Im BDD sind 46 Unternehmen organisiert, die ganz unterschiedliche Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen. Dazu gehören z. B. Haushaltswaren, Reinigungsmittel, Bauelemente, Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Schönheitsartikel, Schmuck, Heimtiernahrung sowie Energiedienstleistungen.

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