Umfrage: Mehrheit der Deutschen hat das Vertrauen in die Politik verloren

Knapp jeder Dritte (30 Prozent) ist nicht dieser Meinung. 12 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, 2 Prozent machten keine Angabe. Das ist ein Anstieg von 14 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021: Damals sagten in der INSA-Umfrage im Auftrag von IDEA 42 Prozent, dass sie das Vertrauen in die Politik komplett verloren haben.

In der aktuellen Umfrage sei der Vertrauensverlust bei Frauen weiter verbreitet als bei Männern (59 gegenüber 54 Prozent) und bei Ostdeutschen stärker ausgeprägt als bei Westdeutschen (62 gegenüber 55 Prozent), wie aus der Pressemeldung von IDEA hervorgeht.

Unter den Anhängern der politischen Parteien hätten die Sympathisanten der AfD mit 87 Prozent am häufigsten das Vertrauen in die Politik verloren, gefolgt von den Parteigängern des BSW (74  Prozent), der Linken (62  Prozent) und der FDP (56 Prozent). Hingegen liege bei der SPD (39 Prozent), der Union (37 Prozent) und bei den Grünen (29 Prozent) der Wert deutlich unter 50 Prozent.

Altersgruppen: Auf die ältesten Befragten trifft das seltener zu als auf die Befragten in den mittleren Altersgruppen:

  • 18- bis 29-Jährige: 60 Prozent
  • 30- bis 39-Jährige: 60 Prozent
  • 40- bis 49-Jährige: 66 Prozent
  • 50- bis 59-Jährige: 58 Prozent
  • 60- bis 69-Jährige: 52 Prozent
  • über 70-Jährige: 45 Prozent

Konfessionen

Katholiken hätten etwas häufiger das Vertrauen verloren als evangelische Christen. Katholiken stimmten der These mit 57 Prozent etwas häufiger zu als landeskirchliche Protestanten (53 Prozent) und Freikirchler (51 Prozent). Bei den Muslimen teilten mit 68 Prozent deutlich mehr Befragte diese Einschätzung. Bei den Konfessionslosen seien es 58 Prozent.

Für die Erhebung im Zeitraum vom 20. bis 23. März 2026 zu der These: „Ich habe das Vertrauen in die Politik in Deutschland komplett verloren“ habe INSA 2.010 Bundesbürger online befragt. Die Ergebnisse seien repräsentativ für die volljährige Bevölkerung in Deutschland sowie nach Geschlecht, Alter und Region.

Über IDEA

Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA mit Sitz in Wetzlar publiziert Nachrichten und Meinungen vor allem aus der evangelischen Welt. Sie gibt neben dem Wochenmagazin IDEA den IDEA-Pressedienst heraus. Sie ist sowohl im Internet (www.idea.de) als auch im Fernsehen tätig. Die Sendung „IDEA TV“ wird von Montag bis Freitag auf Bibel TV ausgestrahlt. Die Nachrichtenagentur ist in den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram, YouTube und Twitter präsent. Sie steht theologisch der Evangelischen Allianz in Deutschland nahe. IDEA wird von einem mehr als 70-köpfigen Verein getragen und finanziert sich vor allem durch Abonnements und Anzeigen im Magazin sowie im Internet. Zur finanziell unabhängigen IDEA-Gruppe mit knapp 50 Mitarbeitern gehört auch der Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die Medienagentur „zeichensetzen“.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Adventistischer Pressedienst Deutschland APD
Sendefelderstr. 15
73760 Ostfildern
Telefon: +49 4131 9835-533
http://www.apd.info

Ansprechpartner:
Thomas Lobitz
Chefredakteur
Telefon: +49 (4131) 9835-521
E-Mail: lobitz@apd.info
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel