Solingen trifft Churfranken
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Mittwoch, März 11, 2026
Anfang der 1920er Jahre gründete die gebildete und emanzipierte Erna Heinen-Steinhoff (1898–1969) zusammen mit ihrem Mann, dem Dichter und Journalisten Hanns Heinen (1895–1961), in Solingen einen kulturellen und literarischen Salon im Stil des 19. Jahrhunderts. Die Häuser trugen die einprägsamen Namen „Rotes Haus“ und „Schwarzes Haus“. Im „Schwarzen Haus” verkehrten berühmte Persönlichkeiten wie die Literaturnobelpreisträger Rabindranath Tagore (1861–1941) aus Indien und Sigrid Undset (1882–1949) aus Norwegen.
Ende der 1920er Jahre lernte das Ehepaar Heinen den Maler Erwin Bowien kennen. Dieser bereicherte den Salon um eine Malergemeinschaft. Mit den Künstlern Bettina Heinen-Ayech und Amud Uwe Millies bildete er das „Maler-Dreigestirn“ von Solingen, das das alte Ideal der Landschaftsmalerei wiederaufleben ließ. Entgegen der zeitgenössischen Kunstentwicklung hin zur Abstraktion malten sie gegenständlich und sahen sich in der Tradition der klassischen Pleinairmalerei und der großen Künstlerkolonien der Jahrhundertwende. Schon bald erregten sie durch ihr eigenwilliges künstlerisches Schaffen Aufsehen und Beachtung – sie schufen eigenwillige Porträts, Landschaften und Stadtansichten. Gemalt wurde stets vor Ort, um das Gesehene vollständig zu erfassen und das jeweilige Licht und die Atmosphäre in ihrer Gesamtheit unmittelbar einzufangen. Die Ausstellung „Solingen trifft Churfranken “ präsentiert zahlreiche Werke der Malerin und ihren Blick auf die Welt.
Besuchen Sie die wunderbare Ausstellung Solingen trifft Churfranken , Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14 – 18 Uhr, Eintritt frei.
Weitere Informationen über die Ausstellung und die Solinger Künstlerkolonie erhalten Sie bei: www.kunstraum-churfranken.de oder www.bettina-heinen-ayech-foundation.com.
Dr. Haroun Ayech
Neuenkamperstrasse 163
42657 Solingen
Telefon: +49 (151) 42221142
https://www.bettina-heinen-ayech-foundation.com
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