Schmale Sommerreifen für Kleinwagen im Test

Schmale Sommerreifen der Größe 195/55 R16 für Kleinwagen und Elektroautos hat die Zeitschrift auto motor und sport auf Herz und Nieren getestet. Acht Reifen, darunter zwei neue Modelle, testeten die Reifenexperten auf nasser und trockener Fahrbahn, maßen Rollwiderstand, Bremswege und Fahrverhalten. Die schmalen 195er Reifen sind geeignet für Kleinwagen wie VW Polo, Fiat 500, Hyundai i20, Audi A1, BMW Einser, Ford Fiesta, Hyundai i20, Mazda 2, Mini Cabrio, Renault Clio, Skoda Fabia und Toyota Yaris, ebenso sind sie bei Elektroautos im Einsatz wie Fiat 500e, Hyundai Inster und Renault Zoe.

Ergebnis: Mit sechsmal gut, einmal sehr gut und einmal überragend war das Testergebnis sehr erfreulich. Die Preise schwanken pro Stück zwischen 100 und 135 Euro. Allerdings sollten die Kunden beim Kauf den Einsatzbereich der Reifen im Auge behalten: Wer mit einem Elektroauto unterwegs ist, fährt meist langsamer und hat die Reichweite besonders im Blick und braucht deshalb einen Reifen mit geringem Rollwiderstand. Wer flotter fährt, braucht Reifen mit Top-Fahrverhalten und kurzen Bremswegen. Der Test bestätigt das Vorurteil: Reifen mit höherem Rollwiderstand haben mehr Grip und die deutlich kürzeren Bremswege bei Nässe. Wer leicht rollt, schwimmt bei viel Regen schneller auf. Auf trockener Straße können die Leichtlaufreifen beim Bremstest dagegen mithalten.

Auf dem Papier die beste Performance hat der chinesische Giti Synergy H2 aufgeklebter Effizienzklasse A für Rollwiderstand, Nasshaftung und Abrollgeräusch. Kein anderer Reifen hat auf der Reifenflanke ein Triple A stehen – und dennoch ist der Giti mit einer Zweiminus das Schlusslicht im Test. Der Leichtlaufreifen hat große Schwächen bei Aquaplaning, den längsten Bremsweg bei Nässe und Schwächen beim Fahrverhalten.

Ganz anders der überragende Testsieger, der neue Dunlop Blue Response TG, der mit 110 Euro genauso viel kostet wie der Giti. Der Dunlop zeigt auf Nässe wie auf trockener Fahrbahn überragende Haftung, ein Top-Fahrverhalten und rollt zudem ausgesprochen leise. Der Reifen ist mit Abstand Testsieger vor dem Ultrac+ von Vredestein (110 €), der ein „sehr gut“ erreicht. Auch der Ultrac+ überzeugt auf Nässe, hat aber leichte Schwächen beim Fahrverhalten und einen etwas höheren Rollwiderstand. Auf Rang 3 landet der Michelin Primacy 5, mit 135 Euro der teuerste Reifen im Test. Der Michelin bietet ein sicheres Fahrverhalten, ist top auf nasser Straße, hat allerdings längere Bremswege auf trockener Fahrbahn. Auf den Plätzen 4 bis 7 folgen der Falken e.Ziex (110 €), der Firestone Roadhawk 2 (106 €), der Continental EcoContact 6 (129 €) und der ebenfalls neue Reifen Cooper Summer (100 €) aus Frankreich.

Die Top-Empfehlung für Elektroautos ist wegen seines extrem geringen Rollwiderstandes der Conti EcoContact, mit einigem Abstand gefolgt von Michelin, Falken und Giti.

Redakteur: Thiemo Fleck

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