Care-Arbeit fair ausgleichen
Finanzielle Gleichberechtigung bedeutet, unbezahlte Arbeit mitzudenken. Wer wegen Care-Arbeit weniger verdient, kann etwa einen geringeren Anteil an den Fixkosten übernehmen. Statt strikt fifty-fifty oder nach Einkommen zu teilen, wird die Care-Arbeit bei Miete, Versicherungen oder anderen Ausgaben eingerechnet. Auch Vermögensübertragungen und ein finanzieller Ausgleich können helfen, Ungleichgewichte auszugleichen. Wichtig ist, diese Regelungen bewusst zu treffen und frühzeitig zu klären.
Vorsorge nicht komplett pausieren
Gerade in Teilzeit rückt Altersvorsorge schnell in den Hintergrund. Dabei ist sie in dieser Phase besonders wichtig. Wer weniger arbeitet, sammelt auch weniger Rentenpunkte. Gerade hier gilt: in der Partnerschaft sollten Sie die Vorsorge gemeinschaftlich denken. Wenn ein Partner oder eine Partnerin die Care-Arbeit übernimmt, sollte ein Vorsorgeausgleich stattfinden. Selbst kleine Sparraten können helfen, Versorgungslücken zu begrenzen. Frühzeitige Beiträge wirken langfristig stärker als spätere Nachzahlungen.
Teilzeit strategisch denken
Teilzeit muss kein Dauerzustand sein. Frauen profitieren davon, sich früh Gedanken darüber zu machen, wie lange die reduzierte Arbeitszeit geplant ist und welche Optionen es für eine spätere Aufstockung gibt. Auch Zwischenschritte können sinnvoll sein. Eine schrittweise Erhöhung der Arbeitszeit oder ein gezielter Fokus auf Weiterbildungen während der Teilzeitphase helfen, den beruflichen Wiedereinstieg zu erleichtern und langfristige Nachteile zu reduzieren.
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