Wer soll Baden-Württemberg in Zukunft regieren? Die Bürgerinnen und Bürger haben am 8. März die Wahl. Für viele Unternehmerinnen und Unternehmer steht vor allem die Frage im Fokus, welche wirtschafts- und industriepolitischen Konzepte die Parteien für Baden-Württemberg bieten. Das wurde am 19. Februar in der Gewerbe Akademie der Handwerkskammer Freiburg diskutiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit kamen dabei wenige Wochen vor der Landtagswahl miteinander ins Gespräch.
Die Handwerkskammer Freiburg, die wvib Schwarzwald AG und die IHK Südlicher Oberrhein hatten gemeinsam zur Wahlarena der Wirtschaft mit Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener Parteien aus der Region eingeladen, um mit ihnen über die wirtschaftlichen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Bundeslandes Baden-Württemberg zu sprechen. Florian Kech von der IHK Südlicher Oberrhein und die Journalistin Nadine Zeller diskutierten mit Patrick Rapp (CDU), Nadyne Saint-Cast (Grüne), Viviane Sigg (SPD), Niko Reith (FDP), Alexander Kauz (Linke) sowie Claudius Britzius (AfD). Im Fokus standen dabei Themen wie „Standortpolitik“, „Fachkräftesicherung“, „Transformation der Wirtschaft“ und die „Zukunft des Autolandes Baden-Württemberg“.
„Wichtige Plattform für den offenen Dialog zwischen Politik und Wirtschaft“
„Die Wahlarena bietet eine wichtige Plattform für den offenen Dialog zwischen Politik und Wirtschaft“, betonte Friedrich Sacherer, Vizepräsident der Handwerkskammer Freiburg, in seinem Grußwort. „Gerade für unsere Betriebe ist es wichtig zu erfahren, mit welchen konkreten Ideen die Parteien die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unseres Landes stärken wollen.“ Zugleich bot das Format eine Chance für Unternehmerinnen und Unternehmer, ihre Anliegen direkt einzubringen: „Der direkte Austausch schaffte Transparenz und Orientierung – für Betriebe ebenso wie für die Wählerinnen und Wähler.“
Die Handwerkskammer Freiburg ist Dienstleister und Ansprechpartner für fast 16.000 Handwerksbetriebe mit mehr als 100.000 Beschäftigten und rund 6.500 Auszubildenden in den Landkreisen Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach sowie dem Stadtkreis Freiburg. Die Mitgliedsbetriebe in Südbaden generierten im Jahr 2023 einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.
Neben den staatlichen Pflichtaufgaben in Ausbildung, Prüfungswesen und Handwerksrolle übernimmt die Handwerkskammer Freiburg zahlreiche weitere Aufgaben. Sie unterhält moderne Beratungs- und Bildungszentren, in denen sie ihren Mitgliedern ein breites Spektrum an Service bietet: berufliche Bildungsangebote, Nachwuchswerbung, Rechtsberatung sowie Beratung in den Bereichen „Betriebswirtschaft“, „Betriebsübergabe und – übernahme“, „Innovation“, „Umwelt“, „Außenwirtschaft“, „Fachkräftesicherung“, „Organisationsentwicklung“ und „Digitalisierung“. Daneben unterstützt sie Existenzgründer und fördert das Handwerk vor Ort.
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