Vier Zipfel, ein Abenteuer

Manchmal liegt das Besondere nicht in der Ferne, sondern am Rand – da, wo Deutschland seine schönsten Zipfel hat. Der Zipfelbund lädt dazu ein, Deutschland von seinen äußersten Ecken kennenzulernen: mit einer Reise zu den vier geografischen Zipfeln des Landes. Das sind List auf Sylt im Norden, Görlitz im Osten, Oberstdorf im Süden und Selfkant im Westen. Der Schlüssel zu diesem außergewöhnlichen Erlebnis heißt Zipfelpass.

Seit der Gründung des Zipfelbundes im Jahr 1999 haben sich tausende Neugierige, Entdecker und Genussreisende auf den Weg gemacht, um alle vier Zipfelorte Deutschlands zu besuchen. Manche haben die Strecke zu Fuß zurückgelegt, andere per Bahn, mit dem Fahrrad oder der Vespa. Erst im vergangenen Jahr fuhren drei Oldtimer-Freunde die Strecke mit ihren P70-Modellen. Mit etwas Rückenwind erreichten die Oldtimer etwa 80 km/h. Ihre Geschichten erzählen die Reisenden auf dem Zipfelblog.

Der Zipfelpass begleitet die Reisenden dabei wie ein Reisetagebuch: In jedem Ort gibt es einen Stempel, und am Ende wartet eine besondere Überraschung. Allein im vergangenen Jahr wurden 275 Zipfelpässe vollständig abgestempelt, insgesamt sind es bereits mehrere Tausend.

Eine Reise, die verbindet: Landschaften, Menschen, Geschichten – und nicht zuletzt ein ganz neues Gefühl für das eigene Land. Obendrein ist für jeden etwas dabei: Die Zipfel bieten Stadt und Land, Berge und Meer, sodass für jeden Reisetyp das Passende dabei ist.

So funktioniert der Zipfelpass

Der Zipfelpass ist seit 1999 erhältlich und denkbar einfach: Reisende lassen sich ihren Übernachtungsbesuch in jedem Zipfelort offiziell abstempeln. Wer innerhalb von vier Jahren alle vier Stempel sammelt, wird mit einer Zipfelüberraschung belohnt. Den Zipfelpass gibt es in den Tourist-Informationen aller vier Zipfelgemeinden sowie als Download auf der Website des Zipfelbundes.

Von der „Schnapsidee“ zur Erfolgsgeschichte

Was vor über 25 Jahren als vermeintliche „Schnapsidee“ begann, entwickelte sich rasch zu einem Erfolgsmodell für Tourismus und regionale Zusammenarbeit. Heute gilt der Zipfelbund deutschlandweit als Beispiel für nachhaltige touristische Vernetzung. Matthias Schneider, ehemaliger Görlitzer Kulturmanager und „Vater des Zipfelbundes“, erinnert sich: „Die Begeisterung und der Medienrummel um die Unterzeichnung des Zipfelpakts zeigten uns schon damals, dass wir etwas ganz Besonderes geschaffen hatten.“

Görlitz, der östlichste Zipfel

Görlitz, an der deutsch-polnischen Grenze gelegen, ist nicht nur Deutschlands östlichste Stadt, sondern auch eine der schönsten. Mit über 4.000 Kultur- und Baudenkmälern aus fünf Jahrhunderten gilt sie als architektonisches Juwel. Gotik, Renaissance, Barock, Jugendstil und Gründerzeit verschmelzen hier zu einem einzigartigen Stadtbild.

Diese Vielfalt machte Görlitz auch international bekannt: Als Filmkulisse für mehr als 120 nationale und internationale Produktionen, darunter „Inglourious Basterds“ und „Grand Budapest Hotel, trägt die Stadt längst den Spitznamen „Görliwood“.

Weitere Informationen sowie den Zipfelpass gibt es unter www.zipfelbund.de

Die Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ) ist der zentrale Dienstleister für Stadtmarketing, Tourismusentwicklung und Wirtschaftsförderung in Görlitz. Sie entwickelt, koordiniert und realisiert Stadtmarketing-, Tourismus- und Kommunikationsstrategien und vermarktet touristische sowie kulturelle Produkte der Stadt.

Mit über 4.000 Baudenkmalen aus 500 Jahren Architekturgeschichte positioniert die EGZ Görlitz als eines der schönsten und vielfältigsten Städtereiseziele Deutschlands. Als Impulsgeberin und Netzwerkpartnerin stärkt sie die Wahrnehmung der Europastadt GörlitzZgorzelec regional, national und international.

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