IWiG – SPGA setzt neuen Standard in der Gesundheitsökonomie
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Mittwoch, Jan. 7, 2026
Steigende Kosten, moderne Therapien und tiefgreifende Strukturreformen erhöhen den Druck auf Krankenhäuser, Kostenträger und Industrie, komplexe Entscheidungen auf einer fundierten ökonomischen Grundlage zu treffen. Herkömmliche Kosten-Kalkulationsverfahren liefern hierfür jedoch häufig nur eingeschränkt aussagekräftige Ergebnisse. Mit der Softwarebasierten Prozessualen Gesundheitsökonomischen Analyse (SPGA) stellt das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) eine innovative Methode vor, die Kosten dort abbildet, wo sie tatsächlich entstehen: im klinischen Versorgungsprozess.
Im Gesundheitswesen kommen bislang vor allem Zuschlagskalkulationen (InEK-Kalkulation), DRG-Kalkulationen oder Cost-of-Illness-Studien zum Einsatz. Diese Verfahren liefern wichtige Informationen und beantworten spezifische Fragestellungen – etwa zur durchschnittlichen Kostenbelastung eines Krankheitsbildes oder zur Erlösverteilung innerhalb eines Vergütungssystems. Sie basieren jedoch überwiegend auf Durchschnittswerten großer Patientenkollektive. Die realen klinischen Abläufe, Prozessvarianten und der konkrete Ressourceneinsatz bleiben dabei weitgehend unberücksichtigt. Damit beantworten diese Verfahren primär die Frage, wo Kosten angefallen sind – nicht jedoch, wodurch sie verursacht wurden.
Insbesondere die klassische Zuschlagskalkulation verteilt Einzel- und Gemeinkosten über Kostenstellen und pauschale Verteilungsschlüssel auf Kostenträger. Komplexe Leistungen mit hohem Aktivitätsaufwand werden dabei nicht verursachungsgerecht abgebildet. Das Ergebnis ist häufig ein verzerrtes Kostenbild, das nur pauschale Aussagen zulässt, etwa: „Die Kosten für dieses Krankheitsbild sind zu hoch.“ Konkrete Ansatzpunkte zur Steuerung, Optimierung oder Weiterentwicklung der Versorgung lassen sich daraus kaum ableiten.
Die SPGA-Methode setzt bewusst an einem anderen Punkt an. Sie modelliert einen konkreten, realen Behandlungspfad für eine klar definierte, homogene Patientengruppe. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Statistik, sondern die klinische Logik der Versorgung. Zentrale Fragestellungen sind:
Wer erbringt welche Leistungen?
Wann finden diese statt?
Wie lange dauern sie?
Und welche personellen und strukturellen Ressourcen werden dabei gebunden?
Kosten werden bei SPGA entsprechend der tatsächlichen Inanspruchnahme von Aktivitäten innerhalb der Prozesse zugeordnet. Damit berücksichtigt die Methode sowohl den Komplexitätseffekt – komplexere Leistungen verursachen mehr Aktivitäten und höhere Kosten – als auch den Allokationseffekt, bei dem die Kostenzuordnung auf Basis real genutzter Ressourcen erfolgt, insbesondere der menschlichen Arbeitsleistung.
Das Ergebnis ist kein abstrakter Kostensatz, sondern ein transparentes, nachvollziehbares Prozess- und Kostenmodell. Dieses eignet sich insbesondere für strategische Fragestellungen, etwa bei Strukturveränderungen, der Einführung neuer Therapien oder der Entwicklung sektorübergreifender Versorgungskonzepte.
Der Einsatz von SPGA führt unter anderem zu:
Ziel der SPGA-Methode ist es, eine neue ökonomische Datenlage zu schaffen, die objektive, faktenbasierte und nachvollziehbare Entscheidungen ermöglicht. Gleichzeitig unterstützt sie die Optimierung der zentralen Versorgungsparameter Kosten, Zeit und Qualität.
SPGA ist damit keine weitere Kostenstudie, sondern ein Instrument zur aktiven Steuerung moderner Gesundheitsversorgung.
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IWiG gehört zu Deutschlands top Innovationschampions 2025 aus Forschung / Entwicklung / Wissenschaft, gemäß FOCUS-Business Bestenliste des Verlags Hubert Burda Media.
"Wir ermutigt Einrichtungen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden"
"Wir ermutigen Einrichtungen im Gesundheitswesen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden."
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