Höllisch gute Werbung

Der niederbayerische Luft- und Thermalkurort Bad Griesbach hat einen neuen Imagefilm – und der sorgt für ordentlich Gesprächsstoff: Fast zwei Millionen Aufrufe in zwei Wochen und Kommentare wie „oscarreif“ oder „beste Werbung ever“. Kein Wunder, geht es doch diesmal nicht nur um das wohltuende, gesunde Thermalmineralwasser, sondern vor allem auch um dessen „höllischen“ Ursprung. Während die Gäste in himmlischer Ruhe im Außenbecken entspannen, pumpen in der Unterwelt die Strafarbeiter der Hölle das Wasser nach oben.

Einmal was ganz Außergewöhnliches wagen, etwas, was sonst keiner macht und etwas, das auf alle Fälle für Gesprächsstoff sorgen wird. Genau mit diesem Anspruch ist das Werbevideo entstanden. Statt klassischer Thermenbilder und austauschbarer Botschaften setzt der knapp Zwei-Minüter auf eine überraschende Idee, starke Emotionen und einen mutigen Perspektivenwechsel – mit dem klaren Ziel, nicht nur zu gefallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben.

Herausgekommen ist ein himmlischer Clip über höllisch gutes Wasser. In Szene gesetzt wird dabei vor allem der Gegensatz zwischen der idyllischen Ruhe der Thermenlandschaft und einem düsteren Höllenszenario mit Hitze, Lärm und schweißtreibender Anstrengung. Denn genau von dort – so die überraschende Erkenntnis aus dem Film – kommt das Bad Griesbacher Thermalmineralwasser. Der Teufel und seine Gehilfen sorgen Tief unter der Erde dafür, dass die Höllen-Belegschaft das Wasser „bis in alle Ewigkeit“ nach oben pumpt.

Die etwas ungewöhnliche Idee dazu stammt von Alex und Magdalena Gruber, Inhaber der Firma FiveCut Media aus dem niederbayerischen Kirchham: „Wir haben uns in den letzten Jahren viel mit Film-Konzepten für Thermalbäder beschäftigt. Da haben wir uns irgendwann einmal die Frage gestellt: ‚Was wäre, wenn das Thermalwasser in Wirklichkeit aus der Hölle käme?‘“ Das ist bereits vier Jahre her, die Idee musste erst reifen. „Dieses Jahr haben wir dann beschlossen, dass wir es auf Grund der fortgeschrittenen KI-Technologie endlich realistisch umsetzen könnten“, blickt Magdalena Gruber zurück.

Beide hatten daraufhin bei Bad Griesbachs Tourismusdirektor Dieter Weinzierl mit ihrer extravaganten Idee angeklopft. „Wir arbeiten mit Bad Griesbach schon seit 2023 erfolgreich zusammen und deshalb freute es uns sehr, dass sich der Gäste- und Kur-Service und die Wohlfühl-Therme mit uns zusammen an so ein Projekt herangewagt haben“, so der Firmenchef.

Für seine Firma war der Film eine große Herausforderung. Spezielles Equipment musste angeschafft und noch die ein oder andere technische Hürde bewältigt werden. Die aufwändigen Höllenszenen wurden im Bad Griesbacher Kursaal vor großen Green Screens mit insgesamt 20 Darstellern gedreht.

Authentisch macht den Film auch, dass keine professionellen Schauspieler engagiert wurden, sondern dass hauptsächlich Freunde und Bekannte mitgemacht haben. Die Hauptdarsteller, Sabine Sinnhuber und Christoph Scherr kommen ebenfalls aus der Region. Ein witziges Detail: Auch Bürgermeister Jürgen Fundke hat sich buchstäblich dafür „einspannen“ lassen.

Und der Teufel selbst und seine Höllen-Helfer sind ebenfalls keine Unbekannten – sie werden von den „Ruhstorfer Rottdeifen“ dargestellt. „Die Kostüme waren perfekt für unseren Film. Auch wenn wir sämtliche Hintergründe mithilfe von KI generiert haben, waren die Darsteller alle echt“, erzählt Magdalena Gruber. Auch bei den Szenen in der Wohlfühl-Therme hat Künstliche Intelligenz mitgeholfen: Für die Story war ein sonniger Wintertag vorgesehen. Weil der Dreh aber schon im Sommer stattgefunden hat, wurde der Schnee einfach nachträglich eingefügt. „Jetzt hoffen wir, dass es die Mühe gelohnt hat und sich viele Menschen unseren Film ansehen und sich drüber amüsieren“, wünschen sich die Kirchhamer Filmemacher.

„Dieser Clip ist einfach ganz anderes als alle Imagefilme bisher“, sind sich Tourismusdirektor Dieter Weinzierl und Bürgermeister Jürgen Fundke einig. „Ob er gefällt oder zu gewagt ist, er wird für Gesprächsstoff sorgen“, sind sie überzeugt. „Zu brav – das war gestern. Um aufzufallen, muss man einfach auch etwas provozieren“, stimmten auch der operative Werkleiter der Wohlfühl-Therme, Christian Kampelsberger, sowie Franz Altmannsperger, Geschäftsführer der Niederbayerischen Thermengemeinschaft, mit ein.

Dass der Film auffällt, war schon klar. Dass die Zahlen aber derart durch die Decke gehen, übertrifft in Bad Griesbach alle Erwartungen. Nach weniger als zehn Tagen knackten die Aufrufe auf Facebook, Instagram, Tic Toc und Youtube die Millionengrenze, nach zwei Wochen waren es fast zwei Millionen. Für alle, die nicht in sozialen Medien unterwegs sind, ist das Video auch auf der Homepage der Stadt zu sehen.

Der mutige Schritt zu diesem Film hat sich gelohnt, denn die Rückmeldungen lassen keinen Zweifel an der positiven Wirkung: „Beste Werbung ever“, „oscarreif“ „genauso muss Werbung – ironisch, lustig und unterhaltsam“, „Marketing auf Champions League Level“, „Deife deife, so a guade Werbung“ oder „Sehr sehr gut gemacht. Wahnsinn. Hut ab!!“, sind sich die Nutzer einig. Neben den Social-Media-Kanälen ist der neue Clip in den kommenden Wochen übrigens auch in den Kinos der Region sowie im Großraum München und Nürnberg zu sehen.

Über Gäste- und Kurservice Bad Griesbach – Stadt Bad Griesbach i. Rottal

Kurze Wege, großes Angebot:
Gesundheit und Erholung in Bad Griesbachs heißen Quellen

Sanfte Hügel, sattgrüne Wälder, idyllische Dörfer und das ruhig geschwungene Flussbett der Rott – im niederbayerischen Rottal scheint der Alltag ganz weit weg. In Bad Griesbach im Rottaler Bäderdreieck ticken die Uhren langsamer, die Luft ist klar und die Erholung beginnt praktisch schon beim Ankommen. Neben der reizvollen Landschaft sind es vor allem die drei Thermalmineralquellen, die den Luftkurort zu einer der beliebtesten Gesundheitsdestinationen Bayerns machen.

Bis zu 60 Grad warm sprudelt das Bad Griesbacher Thermalwasser aus der Tiefe des Rottals an die Oberfläche. Reich an natürlichen Wirkstoffen und mit einem der höchsten Fluoridgehalte Europas bringt es neue Energie, lockert die Muskeln und tut dem gesamten Bewegungsapparat gut. Hier wird Wohlbefinden spürbar – vom ersten Eintauchen an.

In der Wohlfühl-Therme warten 16 Innen- und Außenbecken mit Luftsprudeln, Wasserfällen und Strömungskanal, dazu Dampfsaunen, Schwimmerbecken und vielfältige Ruhebereiche. Hamam, Salzgrotte und „Sauna pur“ ergänzen das Angebot. Besonders bequem: Viele Hotels sind über beheizte Bademantelgänge direkt mit der Therme verbunden oder verfügen über eigene Thermenlandschaften.

Auch abseits des warmen Wassers hat Bad Griesbach viel zu bieten. Golfen im größten Golf Resort Europas, Radeln, Wandern, Reiten, Tennis oder ein Besuch im Hochseilgarten – hier kommt jeder in Bewegung. Ein rund 250 Kilometer langes Netz aus Rad- und Wanderwegen führt durch Felder, Obstwiesen, Wälder und charmante Ortschaften und macht Lust, die Region aktiv zu entdecken.

Ob Aktiv- oder Erholungsurlaub, luxuriöses Wellnesshotel, gemütlicher Campingplatz oder private Unterkunft, deftige Brotzeit oder feines Gourmetmenü: In Bad Griesbach stellt sich jeder seinen Urlaub ganz nach den eigenen Wünschen zusammen. Und nimmt am Ende vor allem eines mit nach Hause – neue Kraft und echte Erholung.

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