„Inklusion einfach gemacht“

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Freitag, Aug. 29, 2025
Denn Schulleiterin Karin Kunz, Schulleitungsmitglied Jörg Burghardt, Ralf Dickel, Geschäftsführer des DRK Kreisverband Lauterbach, Claudia Wunderlich, Koordination Teilhabeassistenz beim DRK, und Johannes Altmannsberger, Leiter pädagogische Unterstützung beim staatlichen Schulamt in Gießen, sowie Helmut Benner, Leiter des Jugendamts des Vogelsbergkreises, und Katrin Höll, im Jugendamt Sachgebietsleitung Soziale Dienste Süd-West, ziehen beim Projekt an einem Strang.
Dabei arbeiten Jugendamt, Schule und freie Träger eng zusammen: „Wir stimmen vor dem Schuljahr genau ab, welchen voraussichtlichen Bedarf an Schulalltagsbegleitungen es geben wird – und als Vogelsbergkreis stellen wir anschließend die benötigten Mittel bereit“, erläutert Landrat und Jugenddezernent Dr. Mischak. Das entlastet Kinder und Eltern und bringt an vielen Stellen Vorteile mit sich, ergänzt Jugendamtsleiter Helmut Benner. Etwa bedeutet das SAB-Projekt für alle Institutionen ein höheres Maß an Planungssicherheit. Denn durch den engen Austausch können längerfristige Lösungen gefunden werden, und Schulalltagsbegleitungen die Kinder über längere Phasen begleiten. Auch der Wechsel von Kindertagesstätte in Schule werde erleichtert, da durch Begleitung die enge Betreuung und der Übergang in der Regel ohne Betreuungslücke oder einen Tausch der Bezugsperson weiterlaufen kann. „Nicht zuletzt kommen die Fachkräfte mehreren Kindern im Klassenverbund zugute, und können bei Bedarf an verschiedenen Stellen unterstützen“, führt Benner aus. Konkret bedeutet das an der Helmut-von-Bracken-Schule zum neuen Schuljahr elf Schulalltags- und sechs Schulbusbegleitungen, die der Förderschule pauschal zur Verfügung gestellt werden.
Flexibilität und Inklusion
Auch Schulleiterin Kunz und DRK-Geschäftsführer Dickel betonen die positiven Aspekte: Insgesamt ist das Verfahren einfacher und flexibler geworden – nicht zuletzt ist das bei der Personal- und Unterrichtsplanung zu spüren, berichten die beiden.
„Der Fokus ist hier ganz klar: Man arbeitet inklusiv, und nicht exklusiv“, unterstreicht der Landrat. Gemeinsam mit Eltern, Kindern, Jugendamt, freien Trägern sowie den Schulen lassen sich so flexible und tragfähige Lösungen finden, betont der Landrat abschließend.
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