Dachverband der Dialekte stärkt die Mund.art-Szene

Die Arbeit im neuen Dachverband der Dialekte Baden-Württemberg e.V. (DDDBW) stand im Zentrum der Jahreshauptversammlung des Vereins „schwäbische mund.art e.V.“. Mit Dr. Rudolf Bühler machte der zu Jahresbeginn ernannte Geschäftsführer des DDDBW auf seiner Kennenlerntour zu den einzelnen Verbandsmitgliedern Station im Gasthaus auf dem Leonberger Engelberg, wo er mit großem Beifall begrüßt wurde.

Der Jahresbericht des Vorstands wurde zu einem Parforceritt durch das Vereinsprogramm: Vorsitzender Dr. Wolfgang Wulz informierte über die etwas stagnierende Mitgliederzahl (411) genauso wie über die binnen Jahresfrist von 52 auf 99 gestiegenen Mundartdoppelstunden des vom Verein seit 20 Jahren mitgetragenen Arbeitskreises Mundart in der Schule, von denen 58 von schwäbischen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet wurden. Neben den Kleinkunstevents an den etablierten Spielorten wie Rottenburg, Herrenberg, Aidlingen, Schemmerhofen und Biberach betonte der Vorsitzende die große Bedeutung der übers ganze Land verteilten Mund.art-Abende mit offener Bühne in Gasthäusern und Räumen befreundeter Vereine. 2024 fest geplant und finanziert sind 50 Veranstaltungen der verschiedenen Formate.

Vizevorsitzender Pius Jauch schilderte die Probleme bei der Planung des Sebastian-Blau-Preises für Kabarett 2024, wo der bisherige IT-Spezialist für die Internetabstimmung ersetzt und die durch die Kündigung des langjährigen Hauptsponsors entstandene Finanzierungslücke nach langer Ungewissheit durch die WGV Versicherung geschlossen werden konnte.

Das Gamingfilmprojekt „SOS-Streets of Stuttgart“ erfuhr in der Presse, aber vor allem im Internet mit über 50.000 Klicks allein in YouTube eine in der Vereinsgeschichte bisher nicht gekannte Aufmerksamkeit. Eine vom Blaupreisbeauftragten Jauch ebenfalls auf den Weg gebrachte Zusammenfassung der besten Kurzfilme aus dem Wettbewerb von 2022 geht nach dem kürzlichen Start bei den Ulmer Filmtagen auf Tournee in weitere Kinos.

Schatzmeister Horst Schuh berichtete abschließend über eine für die anstehenden Projekte gut gefüllte Vereinskasse und wurde ebenso wie der gesamte Vorstand einstimmig entlastet.

Dr. Rudolf Bühler, der als langjähriger Mitarbeiter am Ludwig-Uhland-Institut der Universität Tübingen durch die Feldforschungen für den „Sprechenden Sprachatlas Baden-Württemberg“ und seine Vorträge kein Unbekannter war, skizzierte in seinem Grußwort die aktuellen Themen im DDDBW, die ihn neben dem Aufbau der Geschäftsstelle im Stuttgarter „Haus der Heimat“ und der demnächst folgenden Präsentation des Verbands im Internet beschäftigen.

Ein schon lange vom Mund.art-Verein geforderter Dialektpreis soll noch in diesem Jahr als Landespreis vergeben und vom Dachverband organisiert werden. Seine Ausgestaltung ist in einer Arbeitsgruppe unter wesentlicher Beteiligung der beiden DDDBW-Vize-Vorsitzenden Pius Jauch und Veronica Kerber erarbeitet worrden. Letztere hatte es sich nicht nehmen lassen, auch in ihrer Hauptrolle als geschäftsführende Vorsitzende des neuen Karlsruher Vereins „Unsere Sprachheimat e.V.“ auf den Leonberger Engelberg zu kommen und über die Vereinsaktivitäten im Bereich der alemannischen und fränkischen Dialekte Nordbadens zu berichten.

Einen feinen, unterhaltsamen, schwäbisch-alemannischen Abschluss fand die Versammlung mit künstlerischen Beiträgen des Liedermachers Roman Mangold, der Autorin Veronica Kerber, der Kolumnistin Elke Zinßer und der Kabarettistin Sabine Essinger.

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