Das „New Normal“ der Arbeitswelt

Das „New Normal“ der Arbeitswelt weckt viele Erwartungen bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern, birgt aber auch Herausforderungen. Auf der Jahrestagung des Fachverbandes GWPs (Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie) am Campus Köln der International School of Management (ISM) wird ein Ausblick auf aktuelle und zukünftige Trends der Arbeit gegeben. Eine wichtige Rolle werden an der Tagung die Themen digitale Transformation, künstliche Intelligenz und hybride Arbeitsmodelle spielen.

Die 27. Fachtagung der Gesellschaft fu?r angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) findet vom 22.-24. Februar 2024 unter Leitung des Kölner Wirtschaftspsychologen Prof. Dr. Daniel Thiemann an der International School of Management (ISM) in Köln statt. „Wirtschaftspsychologische Ansätze können bei den Umwälzungen in der Arbeitswelt einen großen Beitrag leisten, um die moderne Arbeitswelt entsprechend den Bedürfnissen von Mitarbeitern und Unternehmen erfolgreich zu gestalten,“ erklärt Konferenzleiter Thiemann.

Neue Ansätze, neue Lerneffekte

Auf der Tagung werden dazu verschiedene Perspektiven und Bereiche in den Blick genommen. „Neben Erkenntnissen aus der Arbeits- und Organisationspsychologie präsentieren wir auch Ansätze aus der Konsumenten- und Markenpsychologie zur Reflexion über verändertes Konsumentenverhalten. Weiterhin diskutieren wir auch die Einführung neuer Lehr- und Lernformate aus dem Bereich der Medienpsychologie“, konstatiert Thiemann.

Nicht zuletzt wird auch der Corona-Pandemie und der Zeit danach ein starker Einfluss auf die Entwicklung des "New Normal" in der Arbeitswelt nachgesagt. „Unternehmen und Mitarbeitende mussten sich plötzlich neuen Arbeitsmodellen wie Homeoffice und digitalen Kommunikationsmitteln öffnen. Diese Zeit hat wichtige Lerneffekte gezeigt, insbesondere in Bezug auf die Bedeutung von Flexibilität, Resilienz und digitaler Kompetenz“, fasst Thiemann zusammen.

Das Tempo der Veränderungen in der Arbeits- und Lebenswelt nimmt, getrieben durch die Digitalisierung und den Transformationsdruck, kontinuierlich zu. „Das hat zur Folge, dass traditionelle Arbeitsstrukturen aufgebrochen und innovative Ansätze wie New Work verstärkt Einzug halten“, so Thiemann. Dabei ergeben sich sowohl Schattenseiten als auch positive Aspekte: „Während New Work beispielsweise oftmals Gelegenheit für mehr Flexibilität und Autonomie bietet, können Unsicherheit und Belastung für Mitarbeitende zunehmen. Dennoch gibt es gelungene Beispiele von Unternehmen, die erfolgreich innovative Arbeitsmodelle implementiert haben“, erklärt Thiemann.

Insgesamt steht die Arbeitswelt vor großen Herausforderungen und Chancen im Zeitalter des "New Normal". Die diesjährige Fachtagung möchte einen Beitrag dazu leisten, diese Herausforderungen zu bewältigen und dabei den Faktor Mensch im Blick zu behalten. „Wir haben zahlreiche spannende Beiträge im Programm. Mit Prof. Dr. Walter Jochmann und Dr. Nico Rose haben wir darüber hinaus renommierte Keynotespeaker gewinnen können. Sowohl Wissenschaftler und Praktiker sind herzlich eingeladen mit uns gemeinsam zu diskutieren und Gestaltungsansätze für das New Normal zu entwickeln“, resümiert Konferenzleiter Thiemann. Eine Anmeldung ist noch bis zum 12.02.2024 über die Konferenzseite (https://event.ism.de/fachtagung-gwps-2024 ) möglich.

Über die ISM International School of Management GmbH

Die International School of Management (ISM) ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft und zählt zu den führenden privaten Hochschulen in Deutschland. An Standorten in Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin wird in kompakten und anwendungsbezogenen Studiengängen der Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen ausgebildet. Zum Studienangebot gehören Vollzeit-Programme, berufsbegleitende und duale Studiengänge sowie das digitale Fernstudium. In Hochschulrankings schafft es die ISM mit hoher Lehrqualität, Internationalität und Praxisbezug regelmäßig auf die vordersten Plätze. Das internationale Netzwerk umfasst rund 190 Partnerhochschulen.

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