Microlino-Chef kritisiert fehlende E-Auto-Förderung

Ausgerechnet für den Kauf besonders kleiner und sparsamer Elektroautos wie die Retro-Isetta von Microlino und den Opel Rocks gibt es keine Elektro-Kaufprämie. Das kritisiert gegenüber der Zeitschrift auto motor und sport der Chef des Herstellers Microlino, Oliver Ouboter. „Drastische Maßnahmen von Großstädten gegen Autos wären oft vermeidbar, wenn Fahrzeuge kleiner und sparsamer wären“, so der Unternehmenschef. „Eigentlich müssten elektrische Microcars sogar mehr Förderung erhalten.“

Doch für Stromer der Klasse L7e ist keine Förderung vorgesehen. Leichtelektromobile der Klasse L7e dürfen maximal 450 Kilo ohne Batterien wiegen und nicht mehr als 15 kW (20 PS) stark sein. Die Retro-Isetta von Microlino, die in Turin gebaut wird, kostet in Deutschland mindestens 21.190 Euro, mit dem aktuellen Umweltbonus in Höhe von insgesamt 6750 Euro inklusive Herstelleranteil wäre der Zweisitzer schon für 14.440 Euro zu haben. Die fehlende Förderung begründet das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Ziel des Umweltbonus für elektrische Pkw, vor allem die CO2-Belastung zu reduzieren. Das könne am ehesten erreicht werden, wenn durch Förderung eines Elektroautos Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor ersetzt werden.

Während die Kleinststromer also nicht von der Umweltprämie profitieren, gibt es jedoch einzelne regionale Förderprogramm, die in Frage kommen können. So gewähren in Bayern die Städte Regensburg und München Privatleuten bis zu 3000 Euro Förderung. Nordrhein-Westfalen subventioniert Microcars, die von Kommunen gekauft werden.

Redakteur: Claudius Maintz

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