„Ich kann mir Olympische und Paralympische Spiele sehr gut in unserer Sportmetropole vorstellen“

 

  • Öffentliches Dialogforum anlässlich einer möglichen deutschen Olympiabewerbung
  • Sonntag, 12.11.2023, ab 10:30 Uhr im Futurium in Berlin
  • Ohne Anmeldung jederzeit zugänglich für alle Bürger*innen
  • Begrüßung durch den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner
  • Talk-Runde mit der Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, LSB-Präsident Thomas Härtel, der Berliner Abgeordneten Klara Schedlich, dem Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe und Para-Schwimmerin Verena Schott

Im Juli 2023 hat der DOSB die Dialoginitiative „DEINE IDEEN. DEINE SPIELE.“ gestartet, um herauszufinden: Warum wollen wir Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland – oder warum nicht? Und unter welchen Voraussetzungen ist eine deutsche Olympiabewerbung möglich?

Um mit der Gesellschaft ins Gespräch zu kommen, hat der Dachverband des deutschen Sports verschiedene Dialogformate geschaffen. Neben dem kontinuierlichen digitalen Dialog mit neun Fachtalks zählen hierzu öffentliche Dialogforen. Nachdem der DOSB bereits in Leipzig, Hamburg und München Halt gemacht hat, findet am Sonntag, 12.11., ab 10:30 Uhr das Dialogforum in Berlin statt.

Berlin mit großer Erfahrung in der Ausrichtung von Sportevents

Das Dialogforum gibt den Bürger*innen Berlins frühzeitig eine Stimme im Prozess. Unter anderem mit den Special Olympics World Games in diesem Jahr hat die Stadt bereits gezeigt, wie gelungene Sportgroßveranstaltungen aussehen können. Torsten Burmester, Vorstandsvorsitzender des DOSB: „Bevor wir entscheiden, ob wir uns bewerben, wollen wir im Dialog mit den Berlinerinnen und Berlinern frühzeitig zuhören und Bedenken und Sorgen ernstnehmen, aber auch Ideen in Bezug auf Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland aufnehmen. Wir wollen die Mehrwerte aufzeigen, die Sportevents für Berlin und Deutschland bieten können. Außerdem möchten wir deutlich machen, dass sich die Rahmenbedingungen für eine mögliche neue Bewerbung seit den letzten gescheiterten Anläufen wesentlich geändert haben.“

Dialog mit den Berlinerinnen und Berlinern

Am Sonntag, den 12. November 2023, stehen allen Berliner*innen ab 10:30 Uhr die Türen des Futuriums, Alexanderufer 2, offen. Interessierte haben dann die Möglichkeit, sich an Messeständen zu verschiedenen Themen zu informieren, auszutauschen und an moderierten Diskussionsrunden teilzunehmen. Dort können Ideen, Kritik und Vorbehalte rund um eine mögliche deutsche Olympiabewerbung platziert werden.

Um 13 Uhr wird der Regierende Bürgermeister Kai Wegner die Bürger*innen offiziell begrüßen: „Berlin zeigt immer wieder, dass die Stadt internationale Sportgroßveranstaltungen mit Bravour meistern kann. Die Special Olympics World Games in diesem Jahr waren ein großer Erfolg und haben Lust auf mehr gemacht. Diese Leidenschaft nehmen wir mit in das nächste Jahr, wenn die UEFA EURO 2024 ansteht – mit inklusiven und nachhaltigen Konzepten, von denen alle Berlinerinnen und Berliner profitieren. Berlin ist bereit für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele im Jahr 2036 oder 2040“, so der CDU-Politiker.
 
Das Programm beinhaltet anschließend eine Talkrunde, an der Vertreter*innen aus der Berliner Politik und dem Sport teilnehmen.

Zu den Gästen zählen:

  • Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport
  • Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin
  • Ronald Rauhe, zweifacher Kanu-Olympiasieger
  • Verena Schott, Para-Schwimmerin
  • Klara Schedlich, Sprecherin für Sportpolitik, Bündnis 90/Die Grünen Berlin

„Ich freue mich auf den kritischen Dialog mit den sportbegeisterten Berlinerinnen und Berlinern. Und ich kann mir Olympische und Paralympische Spiele sehr gut in unserer Sportmetropole vorstellen. Sie sind eine große Chance für unsere Stadt, wenn sie die Bevölkerung mitnehmen, wirtschaftlich vertretbar und vor allem nachhaltig sind. Olympische und Paralympische Spiele müssen unseren vielen Sportvereinen zugutekommen“, sagt Iris Spranger, die zuständige Senatorin für Inneres und Sport. Thomas Härtel, Präsident des Berliner LSB ergänzt: „Wir wollen Sport und Bewegung noch stärker zum selbstverständlichen und sichtbaren Teil des Alltags machen, die verbindende Kraft des Sports und seine Werte zur vollen Wirkung bringen und noch mehr Menschen erreichen. Die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele verleiht dem Sport eine sehr große Präsenz, die wichtig ist für die Entwicklung des Sports. Daher streben wir den Dialog mit der Zivilgesellschaft an, um zu sehen, welche Ideen und Vorstellungen die Menschen in Berlin und Brandenburg haben. Im Sinne eines Sports für alle.“

Vor der Talkrunde wird der DOSB in zwei Vorträgen auf den bisherigen Verlauf der Dialoginitiative eingehen und über die nächsten Schritte bis hin zu einer möglichen Einbindung Berlins in ein neues Bewerbungskonzept informieren. Nach Beendigung des offiziellen Programms gegen 15 Uhr können sich die Bürger*innen nochmals einem moderierten Rundgang durch die fünf Kernthemen Sport, Nachhaltigkeit, Gesellschaft, Wirtschaft sowie Vergangenheit und Zukunft anschließen oder direkt mit Vertreter*innen des DOSB, unter anderem Vize-Präsident Oliver Stegemann, ins Gespräch kommen. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Ergebnisse um 16:45 Uhr schließt die Veranstaltung um 17 Uhr.

Ergebnisse des Dialogs als Grundlage einer Bewerbung

Das fünfte und abschließende Dialogforum in Düsseldorf findet einen Tag später, am Montag, den 13.11., ab 17 Uhr, in der Merkur Spiel-Arena, statt. Die Ergebnisse aus den unterschiedlichen Dialogformaten werden in der Frankfurter Erklärung gebündelt und bilden die gesellschaftlichen Leitplanken einer möglichen Olympiabewerbung. Die Frankfurter Erklärung wird bei der Mitgliederversammlung des DOSB am 2. Dezember 2023 vorgestellt.

Mehr Informationen zum Dialogforum in Berlin, erhalten Sie hier.

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