Handwerk mahnt Verlässlichkeit und Konsistenz in der Wärmepolitik an HWK-Präsident Ehlert: „Bauwirtschaft und Eigentümer sehen das Ziel nicht!“

Die Vollversammlung der größten Handwerkskammer Nordrhein-Westfalens, der HWK Düsseldorf, mahnt dringend eine verlässlichere Wärmepolitik an. Das höchste Beschlussgremium der Selbstverwaltungsorganisation verabschiedete in seiner Herbsttagung am Montag einstimmig eine Resolution unter dem Titel „Vertrauen durch Verlässlichkeit und Wahrhaftigkeit – Wärmepolitik aus Sicht des Handwerks die Sorge des Wirtschaftssektors“. Die Entschließung drückt die große Sorge des Handwerkssektors um das Erreichen der Klimaziele und um die Baukonjunktur in NRW aus und enthält 12 Einzelforderungen.

Angemahnt wird darin insbesondere „dringend mehr Konsistenz“ in den Vorgaben für Gebäudeenergie und die künftige Wärmeversorgung. Im Bausektor herrsche aufgrund der massiv gestiegenen Baupreise und rapide rückläufiger Baugenehmigungen „große Verunsicherung“, heißt es in dem Papier. Eigentümer und Bauwirtschaft seien damit konfrontiert, dass sich die rechtlichen Vorgaben zu Technologien und Förderinstrumenten für die Energie- und Wärmeversorgung kurzfristig änderten und widersprüchliche Signale aussendeten. Investitionen in die Wärmetechnik und in die Gebäudesanierung seien aufgrund der Höhe der Kosten andererseits für viele Immobilieneigentümer „hoch belastend“ und amortisieren sich oft erst auf lange Sicht. Konsequenz: Investitionen in Neubau und Bestandssanierung würden aktuell „stark zurückgefahren“. „Im Augenblick sehen weder Bauwirtschaft noch Eigentümer das Ziel“, begründet Kammerpräsident Andreas Ehlert in einer Presseerklärung den Vorstoß.

Für eine schnelle Umstellung auf verbrauchsarme Gebäude seien deshalb in erster Linie widerspruchsfreie Regulierungsvorgaben und Förderbedingungen erforderlich, aber auch gute Analysegrundlagen für jedes Haus, mehr Blick für Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit, Wettbewerb und Technologieoffenheit, mehr Integration von Gebäudesanierung – und schnellere Planungs- und Genehmigungsläufe mit deutlich weniger Bürokratie“, fasste Ehlert den Maßnahmenkatalog zusammen.

Der vollständige Wortlaut der Resolution „Vertrauen durch Verlässlichkeit und Wahrhaftigkeit – Wärmepolitik aus Sicht des Handwerks“ ist auf der Website der HWK unter www.hwkduesseldorf.de/… zu finden.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Handwerkskammer Düsseldorf (HWK)
Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf
Telefon: +49 (211) 8795-0
Telefax: +49 (211) 8795-110
http://www.hwk-duesseldorf.de

Ansprechpartner:
Frauke Kerkmann
Pressereferentin
Telefon: +49 (211) 8795-143
Fax: +49 (211) 8795-144
E-Mail: frauke.kerkmann@hwk-duesseldorf.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel