Hamburger Literaturpreise gehen an zwölf Autorinnen, Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer

Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger der Hamburger Literaturpreise der Behörde für Kultur und Medien stehen fest: „Buch des Jahres“ ist der Roman „Die Architektin“ des Schriftstellers Till Raether, erschienen bei btb. Das „Sachbuch des Jahres“, für das die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius das Preisgeld stiftet, hat die Autorin und Künstlerin Moshtari Hilal geschrieben. „Hässlichkeit“ ist beim Hanser Verlag erschienen. Seit diesem Jahr sind die Hamburger Literaturpreise mit 8.000 Euro für Literatur und mit 4.000 Euro für literarische Übersetzungen dotiert. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 84.000 Euro für zwölf Autorinnen und Autoren zur Verfügung gestellt. 288 Literaturschaffende haben sich 2023 am Wettbewerb beteiligt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die fast 300 Einsendungen für die Hamburger Literaturpreise zeigen erneut: Die Literaturszene unserer Stadt ist vielfältig und quicklebendig. Unter den Ausgezeichneten gibt es von der Debütantin bis zu neuen Erzählungen des Preisträgers des Deutschen Buchpreises viel zu entdecken. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Buch des Jahres, das Till Raether geschrieben hat. In ‚Die Architektin‘ erzählt er mit leichter Feder von Ränkespielen, Macht und Ohnmacht im West-Berlin der 1970er Jahre. Neu ist in diesem Jahr ein Preis für das Sachbuch des Jahres, den wir mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung vergeben können. In ihrem Buch „Hässlichkeit“ sprengt Moshtari Hilal die Grenzen des Genres und lädt ein zum Denken ohne Grenzen. Ich gratuliere allen Ausgezeichneten sehr herzlich.“

Die mit je 8.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhalten in der Kategorie:

  • Buch des Jahres: Till Raether für „Die Architektin“ (btb)
  • Sachbuch des Jahres: Moshtari Hilal für „Hässlichkeit“ (Hanser)
  • Roman: Nefeli Kavouras für „Wann stirbt Georg“ und Anselm Neft für „Ein Nachruf auf Fukurō Hayashi“
  • Erzählung: Saša Stanišić für „Traumnovelle“ und Katharina Unteutsch für „Woran wir glauben“
  • Lyrik, Drama, Experimentelles: Ulrike Syha für „Der analoge Mensch“ (Drama)
  • Kinder- und Jugendbuch: Tina Blase für „Geisterhelfer – Aufruhr auf dem Friedhof“
  • Comic: Ika Sperling für „Die Lösung“

Die mit jeweils 4.000 Euro dotierten Preise in der Kategorie Literarische Übersetzungen gehen an:

  • Ingo Herzke: „Die Netanjahus“ / „The Netanyahus“ von Joshua Cohen aus dem amerikanischen Englisch (Schöffling Verlag)
  • Brigitte Jakobeit: „Die trotzige Schönheit der Welt“ / „The Story of the Forest“ von Linda Grant aus dem britischen Englisch (Rowohlt Berlin)
  • Henrike Schmidt: „Kleine Welt, große Welt“ / „Malkijat svjat, golemijat svjat“ (Gedichte) von Nadya Radulova aus dem Bulgarischen (eta Verlag)

Die unabhängige Jury hat 226 anonymisierte Bewerbungen für Literatur, 39 Comic-Projekte und 23 literarische Übersetzungen geprüft. In diesem Jahr waren die Lektorin Sophia Jungmann (Hoffmann und Campe), der Autor Frank Keil-Behrens (Preisträger 2022), die Bloggerin und Literaturvermittlerin Anne Sauer (fuxbooks), die Verlegerin Frauke Schneider (Arche Literaturverlag) und der Übersetzer Nicolai von Schweder-Schreiner (Preisträger 2022) als Jury tätig.

Kultursenator Carsten Brosda überreicht die Literaturpreise am Montag, den 4. Dezember um 19:00 Uhr im Literaturhaus Hamburg. Zur Veranstaltung wird gesondert eingeladen.

Der Katalog über die Preisträgerinnen und Preisträger liegt kurz vor der Preisverleihung vor und wird auf Nachfrage als PDF per E-Mail von der Pressestelle der Behörde für Kultur und Medien versandt.

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